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Meyerbeer, Giacomo - L'Africaine [2 DVDs]

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Produktinformation

  • Darsteller: Shirley Verrett, Plácido Domingo, Justino Diaz, Maurizio Arena
  • Regisseur(e): Lotfi Mansouri
  • Format: Classical, PAL
  • Sprache: Französisch
  • Untertitel: Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Naxos Deutschland GmbH
  • Erscheinungstermin: 20. August 2001
  • Produktionsjahr: 1988
  • Spieldauer: 194 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005NTJC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.210 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

- From the Francisco Opera Haouse 1988 - Opera in three acts - Libretto by Eugène Scribe Chorus, Ballet and Orchestra of the San Francisco Opera

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Würde Giacomo Meyerbeer heute leben, wäre er möglicherweise ein großer Hollywood-Regisseur, der erfolgreiche Blockbuster dreht. Die Kinogänger auf der ganzen Welt würden seine epischen Mischungen aus Die Hard und Pretty Woman genauso lieben, wie die Franzosen im 19. Jahrhundert die brillanten Opern Meyerbeers mit (pseudo-)historischen Themen geliebt hatten.

Mit der Tetras Robert le diable , Les huguenots, Le prophéte und L'Africaine profilierte sich der in Deutschland geborene Jakob Liebmann Meyer Beer zwischen 1831 und bis zu seinem Tode 1864 als führender Vertreter der französischen Grande Opéra. 1865 war die posthume Uraufführung der L'Africaine ein gesellschaftliches Ereignis des 2. Kaiserreiches. Duellierende Helden, in Liebe verglühende Weiber, Intrigen, Leidenschaften und Machtspiele schmücken die Entdeckung des Seewegs nach Ostindien durch Vasco da Gama. In der Oper wird dieser hartnäckige und ambitionierte Seeman zweimal von einer Frau gerettet. Das erste Mal durch seine Geliebte Inés, die zu einer Hochzeit mit da Gamas Konkurrenten einwilligt, damit der Held aus dem Gefängnis entlassen wird. Dann opfert sich da Gamas Sklavin, die afrikanische Prinzessin Sélika, und beschert der Oper ihr glorreiches Happyend: Da Gamas Konkurrent stirbt, gehören ihm Inés und die Entdeckung des Seewegs nach Südostindien.

Passend zur spannenden Handlung komponierte Meyerbeer eine epische Musik mit zahlreichen schönen Melodien und einer fetzigen Orchestrierung. Einige der schönsten Momente sind Sélikas Schlaflied und das meisterhaft vertonte Septett am Ende des ersten Aufzugs. Allerdings ist die Charakterisierung der Helden oberflächlich und rhetorisch, die Handlung verläuft großspurig und erwartungsgemäß, die inneren Konflikte der Protagonisten werden nur flach beschrieben. Sogar die interessanteste Figur des Epos, die liebende Afrikanerin mit ihrem innigen Liebeskonflikt, gestaltet Meyerbeer klischeehaft und ohne große Überraschungsmomente.

Der Mitschnitt aus der San Francisco Opera (1988) bietet eine glänzende Aufführung der selten gespielten Oper mit Starbesetzung. Placido Domingo beherrscht als heldenhafter da Gama mit charismatischem Sexappeal und einer bewunderswerten Stimme die Szene. Die schwarze Mezzosopranistin Shirley Verrett gestaltet die Titelpartie mit ernster Innigkeit und Souveränität. Einen gelungenen optischen wie musikalischen Kontrast zur reifen Melancholie der Afrikanerin bietet die blonde Ruth Ann Swenson als verträumte Inés, während der Bariton Justino Diaz einen kraftvollen und stolzen Sklaven Nélusko darstellt. Neben konsequenten Opernliebhabern könnten auch Freunde von Abenteuer- oder historischen Filmen ihre Freude an L'Africaine haben. --Kleopatra Sofroniou-von Tavel

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Dorn am 28. Februar 2010
Format: DVD
Ein absoluter Höhepunkt an Operndarstellung, wie vom Komponisten vorgegeben im 15ten Jahrhundert. Ob man nun die Stimmen, schauspielerische Leistung, Regie, Kostüme, Kulissen bewerten will, alles verdient mehr als 5 Sterne! Verret stellt wirklich eine Königin dar, Domingo zwischen den Frauen liebt absolut glaubwürdig. Der Kontrast zwischen der blonden Europäerin und der exotischen Königin könnte nicht besser dargestellt werden. Selbst die Nebenrollen begeistern durch Perfektion. Leider wird diese Oper so selten präsentiert und wenn im Opernführer steht, dass Meyerbeer allein durch diese Oper Weltruhm erlangt hat, so kann ich dies nur bestätigen. Meine Bewertung ist die eines konservativen Opernfans, der alle modernen Versuche, die Vorgabe des Komponisten umgestalten zu wollen entschieden ablehnt.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von mephisto am 24. November 2001
Format: DVD
Eine wirklich gelungene großartig besetzte Aufführung dieser eher selten gespielten "Grand Opera", eher für Liebhaber der guten alten Art einer Operninszenierung. Stars in Bestform!
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Format: DVD
Was wollen sogenannte traditionsorientierte Opernseher wirklich, die sich als konservativ bezeichnen und die auf einer angeblich authentischen Umsetzung des Librettos bestehen? Sie möchten nicht etwa, dass ein Inszenierender die Handlung ernst nimmt und sie möglichst realistisch umsetzt, sie möchten eine Märchenstunde nur der schönen Bilder sehen und bezeichnen das dann als authentisch. Sie möchten ihre eigene Erwartungshaltung an ein Libretto bedient sehen und verwechseln ihr Bedürfnis nach schönen Bildern mit dem Libretto - Inhalt, der ja oft massiv brutal ist.
In dieser Folklore Inszenierung wird genau diese Vorstellung bedient, unrealistisch stolziert eine Gefangene, ein Schiffbrüchige, eine dem Taifun Entkommene, eine Gerettete und Versklavte in vollem, optischen Königinornat durch die Landschaft. Zudem werden optisch so ziemlich alle Klischees vom Hinduismus bedient, die auch das 19. Jahrhundert beherrschten. Ganz zu schweigen vom Ballett, das den klassischen europäischen Tanz in indischen Folklore Kostümen zeigt. Aber alles das sei verziehen, es ist auch Zeitgeist der Inszenierungsvorstellungen, wenn auch symptomatisch für die amerikanische Opernlandschaft der 1980er Jahre. Auch an der Met wurde überwiegend plüschig hausbacken inszeniert.
Wobei ich nichts gegen historisierende Umsetzungen habe, im Gegenteil, können diese oft überzeugender sein, als andere Konzepte, vorausgesetzt, die Personenregie stimmt, man beschränkt sich nicht, wie hier, auf Gesten und vor allem den schönen Schein.

Die andere Seite der Medaille bei dieser Inszenierung ist die sängerische Seite und die ist schlicht großartig.
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