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Meyerbeer, Giacomo - Die Hugenotten


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Produktinformation

  • Darsteller: Angela Denning, Lucy Peacock
  • Regisseur(e): John Dew
  • Künstler: Stefan Soltesz
  • Format: Classical, PAL
  • Sprache: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch
  • Untertitel: Englisch, Spanisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Naxos Deutschland GmbH
  • Erscheinungstermin: 14. Februar 2001
  • Produktionsjahr: 1991
  • Spieldauer: 156 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005A3QT
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 134.377 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Anlässlich des 200. Geburtstages von Giacomo Meyerbeer hat man im August und September 1991 die Version der Deutschen Oper Berlin filmisch mit den allermodernsten Techniken festgehalten. Die DVD-Ausgabe davon glänzt auch mit einem tadellosen Stereoton und einer brillanten Bildwiedergabe im hochauflösenden HDTV-Format. Zudem wartet die 156 Minuten lange, in Deutsch gesungene Oper hier mit Untertiteln in Englisch, Französisch sowie Spanisch auf. --Harald Kepler

Amazon.de

Lange bevor von einem Vereinten Europa die Rede war, war Giacomo Meyerbeer (1791–1864) schon von ganzem Herzen Europäer. Der in der Nähe von Berlin geborene Spross einer jüdischen Kaufmannsfamilie studierte zunächst einmal Komposition bei mehreren deutschen Lehrern, ging dann nach Italien, um dort Opern im echt italienischen Stil zu schreiben und ließ sich schließlich in Paris nieder, wo er zum führenden Vertreter der französischen Grand Opéra wurde. In späteren Jahren verknüpfte er in seinem Personalstil die deutsche Harmonik mit italienischer Melodik und französischer Rhythmik. Wie gesagt: Echt europäisch eben.

Zu den wichtigsten Opernwerken des heute leider kaum noch gespielten Jakob Liebmann Meyer Beer (so der eigentliche Name) gehört Die Hugenotten aus dem Jahre 1836. Das historische Sujet des Stückes, das auf einen Roman von Prosper Mérimée zurückgeht (La chronique du règne Charles IX.), wurde von Eugène Scribe und Emile Deschamps in ein Libretto umgewandelt und schildert die grausame Ermordung Tausender Hugenotten (das heißt französischer Protestanten) bei der "Pariser Bluthochzeit" im August 1572.

Bei seiner Neuinszenierung für die Deutsche Oper Berlin hat Regisseur John Dew im Jahre 1987 den Fünfakter um Glaubenskrieg und religiösen Fanatismus in die Neuzeit herübergeholt. Bei ihm wird das damals noch geteilte Berlin zum Schauplatz der Handlung. Der "antifaschistische Schutzwall" mit seiner Trennung der politischen Systeme, aber auch Rückblicke auf die Historie der Naziära und ihre Judenverfolgung nehmen die Stelle des Kofliktes zwischen Katholiken und Protestanten ein, wie ihn Meyerbeer zum Ausdruck brachte.

In John Dews fabelhafter zeitgemäßer Regie tummeln sich finanzkräftige Herren in feinem Zwirn und Militärs, die mit dem Säbel rasseln, prollige Punks und neureiche Schickeria, Trümmerfrauen und Cheerleader. Und all das findet in einer Kulisse aus Berliner Hinterhöfen, Grenzstreifen und Ruinenlandschaft statt. Big schrill! Der Kerngedanke der Grand Opéra ist aber freilich trotz aller Modernisierung erhalten geblieben: Auch der Neufassung geht es um ein Werben für mehr Toleranz, sie will Sympathien für Andersdenkende wecken und trägt ihr Anliegen mit originellen Regieeinfällen überaus überzeugend vor. --Harald Kepler


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Kundenrezensionen

2.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Stroebl am 9. Februar 2006
Diese DVD bietet eine Aufzeichnung der damals viel beachteten Aufführung von Meyerbeers "Hugenotten" in der Inszenierung John Dews an der Deutschen Oper Berlin aus dem Jahre 1991. Zeit zu überprüfen, was uns Meyerbeer zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch zu sagen hat.
Eines vorweg: John Dew hat in seiner modernistischen Inszenierung das Stück sicher nicht zertrümmert. Mit postmodernen Versatzstücken erzählt er eine durchaus politische Geschichte, die in der Personenführung konventionell, aber schlüssig geraten ist. Auch die reichlich auftretenden Chormassen hat er im Griff; der dritte Akt, der eigentlich nur eine einzige Chorszene ist, bleibt problematisch. In mancher Äußerlichkeit verfremdet, ist doch die Thematik gerade heutzutage brennend aktuell: der blinde, destruktive Hass zwischen Religionen - hier wird er in eindringlichen Bildern sichtbar gemacht.
Sängerisch hat man für die drei Protagonisten gute bis hervorragende Besetzungen, in den kleineren Rollen tönt es nicht immer erfreulich. Meyerbeers Oper hängt in ihrer Länge auf eigenartige Weise immer wieder durch. In grandioser Uneinheitlichkeit bietet sie knallige Aufmärsche, Chöre, virtuose Soloszenen, aber auch verinnerlichte, oft geradezu spröde begleitete Gesangslinien. Auf jeden Fall aber widersetzt sich Meyerbeers Musik dem sie seit Jahr und Tag begleitenden Vorurteil, sie sei seicht und nur auf den Effekt getrimmt. Sie ist gut gearbeitet; dass ihr bisweilen die nötige Stringenz fehlt, ist eher dem Genre Grand Opera an sich anzulasten. Die musikalische Umsetzung durch das Opernorchester unter Stefan Soltesz scheint adäquat.
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War die Grand Opera in Paris im 19. Jahrhundert so etwas wie das Unterhaltungstheater, bei dem die Erwartungshaltung des Publikums fest umrissen war, so war Meyerbeer der Servierer, der Zubereiter für diese Kost.
Die Rollen seiner Opern schnitt er oft auf den jeweiligen Bedarf zu, auf die Möglichkeiten einzelner Sänger. So auch bei dieser Oper mit teilweise extrem hoher und anspruchsvoller Tessitura.
Die Oper existiert in den unterschiedlichsten Fassungen und Unterfassungen. Diese Aufführung dauert ca. 2.20 Std, die Hälfte der Dauer der Uraufführung, folglich ist das ein Substrat des Librettos, der Partitur. Meyerbeer selbst veränderte das Libretto von Scribe gegen dessen Willen.
Der deutsche Text, ohne deutsche Untertitel, tendiert gelinde gesagt, eher in die alberne Richtung.
Die Inszenierung versucht das Thema mit einer auch im Libretto vorgegebenen, eher trivialen Liebesgeschichte, in einer Art Revue-Charakter erscheinen zu lassen, die Berliner Mauer und Anspielungen auf die Judenverfolgung als Ansatzebenen der Intoleranz gegenüber Überzeugungen, Religionen, sind optische Assoziationspunkte. Der religiöse Fundamentalismus wird zwar zentriert, aber eben doch eher als Beiwerk. Eben Grand Opera, kein Musikdrama der Themenzentrierung.

Richard Leech singt den Raoul, schwierige Höhenlage, stupend umgesetzt.
Lucy Peacock überzeugt als Valentine wie Angela Denning als Marguerite. Koloratur Arien hoher Schwierigkeit.
Hartmut Welker grundiert als Comte.
Ansonsten eher Solidität im Ensemble.

Orchestral überzeugend.

Insgesamt eben der gewisse "Gemischtwarenladen" Grand Opera mit einer begrenzt überzeugenden Inszenierung.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Callas 123 am 13. Januar 2006
Wenn subventioniertes Theater so aussieht, sage ich streicht die Subvention. Nicht nur das Äußere dieser Oper wurde mit vielen Mäzchen (Poolparty mit Gummiball) zwangsmodernisiert, sondern John Dew streicht den dritten Akt nach eigenen Gutdünken zusammen. Der Akt dauert normalerweise eine knappe Stunde, nachdem der Regiesseur drübergerutscht ist, bleiben noch knappe fünfzwanzig Minuten. Der Regisseur mag ja lustige Ideen haben (ob das in eine ernste Oper passt sei mal dahin gestellt)gleichzeitig beweist er aber auch, daß er die Gattung Grand opera noch nicht einmal im Ansatz verstanden hat.
Meyerbeer mag die deutschsprachige Fassung abgesegnet haben, ob er auch mit dieser Verstümmlung zufrieden wäre, bleibt wohl eher fraglich.
Wer sich mit der Renaissance der Grand Opera beschäftigen und ebenfalls das Gefühl haben möchte vom Regisseur ernstgenommen zu werden, sollte hier die Finger davon lassen.
Denn hier strahlt mal wieder ein Regisseur der sein Publikum schön für dumm verkauft und sich ins Fäustchen lacht während er ein Hoch auf die Subvention singt.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FreeFriday am 16. März 2001
Dem Regisseur John Dew gelang es den Opernerfolg des 19. Jahrhunderts in dem geteilten Berlin zu präsentieren, so daß man meinen könnte , der in Berlin geborene Meyerbeer schrieb es für seine Stadt. Der beste Beweis wie zeitlos Oper sein kann.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "rdesjard7" am 24. September 2005
Eine musikhistorisch wie musikalisch interessante Oper wird hier in einer sogenannt "zeitgemässen Interpretation" buchstäblich durch den Kakao gezogen. Als Abkömmling einer Hugenotten-Familie finde ich eine derartig unsensible und das Sujet verzerrende Darstellung als peinlich. Leider gibt es auf DVD zur Zeit nichts Besseres. Wieso andere Rezensenten zu einer Bewertung mit 5 Sternen gelangen kann ich nicht nachvollziehen.
Musikalisch und technisch ist die Aufnahme akzeptabel aber auch nicht begeisternd.
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