Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Von Mexiko nach Polen
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Von Mexiko nach Polen [Gebundene Ausgabe]

Lily Brett , Melanie Walz
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 9,95  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Deuticke im Zsolnay Verlag; Auflage: 1 (16. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3216305562
  • ISBN-13: 978-3216305565
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.125.415 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Lily Brett
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Lily Brett auf Amazon

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 27.02.2004
Wenn sich die Absurditäten des Großstadtlebens an einer anderen Kultur brechen, werden Allerweltsdinge - wie das "frühmorgendliche Gejogge durch den Park" - plötzlich fragwürdig, stellt Meike Fessmann amüsiert fest. Der neue Roman von Lily Brett entfaltet in einer "knappen", höchst anschaulichen Sprache dieses Szenario: Eine "zivilisationsgestresste" New Yorker Schriftstellerin sucht und findet im lateinamerikanischen "bunten Chaos" das, woran die Psychoanalyse scheiterte: "Entspannung", erzählt die Rezensentin. In den Bücher der in Deutschland geborenen Autorin, Tochter zweier KZ-Überlebender, wirke das Gewicht ihrer Kindheitserfahrung nach, berichtet Fessmann, jedoch unter einer Oberfläche "betonter" Leichtigkeit, die Brett mit diesem Roman zur Perfektion bringt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Schonungslos, auch sich selbst gegenüber, rückhaltlos offen und bei allem Scharfblick immer heiter, erzählt die Schriftstellerin Lily Brett von den verschiedenen Stationen ihres Lebens. So lesen wir zum Beispiel, wie sie in Mexiko versuchte, einen Roman zu schreiben, während die Toilette explodierte, der Gärtner das Manuskript bewässerte und das Dienstmädchen sie über Schönheitschirurgie ausfragte. Sie berichtet, was sie beim Brand ihrer New Yorker Wohnung erleben musste und wie schwierig es war, sich nicht nur ein neues Leben, sondern auch eine neue Vergangenheit aufbauen zu müssen. Und mit viel Gefühl und Liebe spricht sie über New York, wo sie heute lebt - New York vor und nach dem 11. September.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Lily Brett hat ihre Sammlung von Aufzeichnungen gleich vierfach dem Mann gewidmet, mit dem sie zusammenlebt, den sie liebt und der obendrein noch ihr Ehemann ist. Dies unterstreicht einmal mehr die sehr persönliche Art der Autorin, Auskunft zu geben. Der Originaltitel lautet „Between Mexico and Poland"; allein die Verfehlung des einen übertragenen Wortes etikettiert das Buch falsch. Es ist etwas völlig anderes, von A. nach B. zu fahren, als sich dazwischen aufzuhalten. (ansonsten gelungene Übersetzung: Melanie Walz)
Deutlich wird dies bereits im ersten Text. Die Autorin erzählt von einem Aufenthalt in Mexiko; selbst dort glaubt sie, jemanden polnisch sprechen zu hören. „Ich hatte mir tatsächlich eingebildet, ich hätte mich schreibend von Polen befreit. Aber das war ein Irrtum. Man kann sich schreibend nicht befreien. Wenn man das könnte, dann hätten all jene unter uns, die schreiben, ein glattes Leben ohne Makel."
Lily Brett wurde 1946 in Deutschland geboren, ihre Eltern heirateten im Ghetto von £odz und wurden im KZ Auschwitz getrennt. Sie fanden einander nach einem Jahr wieder. 1948 übersiedelte die Familie nach Australien. In all ihren Romanen ist die Geschichte der Familie ein zentrales Thema und der Autorin gelingt es immer wieder auf meisterhafte Weise, ihren Erkenntnissen und Betrachtungen neue Facetten hinzuzufügen. Reisen mit Lily Brett bedeutet im vorliegenden Buch einmal mehr, ganz in ihrer Nähe zu sein. Schonungslos offen und zuweilen herrlich selbstironisch schreibt sie von ihrer etwas neurotischen Art, Ordnung in die Welt bringen zu wollen, ihrer Liebe zum Planbaren, zur Routine. Diese wird gerade in Mexiko auf eine harte Probe gestellt, denn dort verabredet man sich sehr wage, die Busse fahren wann sie wollen und schließlich gibt es ein paar Tage lang kein Wasser im Haus. Doch es kann und wird noch schlimmer kommen: Als Lily und David zurück nach New York kommen, hat es in ihrer Wohnung, die sie in der Zwischenzeit untervermietet hatten, einen verheerenden Brand gegeben. Genau und bestürzend verfasst die Autorin hier eine Chronologie der Verluste. Diese wiederum wird in einem Maße übertroffen, wie sich die Autorin niemals vorstellen konnte, durch die Ereignisse am 11. September 2001. Durch ihre genaue und sehr private Darstellung zieht die Autorin den Leser ins Geschehen. Geschildert werden fast absurde Momente. So geht die Autorin, kurz nachdem das erste Flugzeug in einen der Türme des World Trade Centers eingeschlagen war, zum Zahnarzt. „Es ist erstaunlich, welche normalen Dinge man automatisch verrichtet, (...) Fast so, als könne man nicht wirklich erfassen, was geschehen ist, um nicht den Verstand zu verlieren."
Der letzte Text trägt den schlichten Titel „Polen". Lily Brett schildert darin erneut eine ihrer vielen Reisen nach Auschwitz und Birkenau. Ihr Leben lang ist sie auf der Suche nach Worten für das Unfassbare, was dort geschehen ist. Diese Worte trägt sie gleich Puzzleteilen zu einer Ahnung dessen zusammen, wohl wissend, dass das Sichtbare und das Wahre oft unterschiedliche Dinge sind.
Lily Brett hat im vorliegenden Buch erneut bewiesen, dass nicht große Themen an sich gute Literatur ausmachen, sondern eben jene Konzessionen an die kleinen, scheinbar unwichtigen Dinge am Rande Geschichten und Geschichte fasslich und lebendig werden lassen. Lily Bretts Art zu schreiben ist unverwechselbar, sie gehört zweifellos zu den bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart.

Undine Materni

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwischen den Orten 19. Januar 2009
Format:Taschenbuch
Der englische Titel dieses Buches lautet: Zwischen Mexiko und Polen, und der Titel ist eigentlich zutreffender, denn die Autorin befindet sich kaum in Mexiko und Polen, sondern immer Dazwischen. Wenn sie an einem Ort ist, denkt sie an den anderen, wenn sie angekommen ist, rüstet sie sich für die Abreise.
Lily Brett zählt zu meinen neu entdeckten Lieblingsautorinnen. Es gibt wenige Autoren, die es so sehr wie sie verstehen, über ganz normale Alltagsdinge auf so amüsante, elegante und fesselnde Art und Weise zu schreiben.
Dieses Buch ist autobiografisch. Es beginnt in Mexiko, wohin Lily Brett sich mit ihrem Mann zurückgezogen hat, um an ihrem neuen Roman zu schreiben. Zurück in ihrem Loft in Manhattan werden sie damit konfrontiert, daß die Wohnung während ihrer Abwesenheit fast vollständig ausgebrannt ist. Das Einzige, was den verheerenden Brand überlebt hat, ist ihre Holocaust Bibliothek.
Das nächste Kapitel handelt davon, wie sehr Lily Brett ihre Wahlheimat New York liebt. Sie kommt aus Australien, hatte jahrelang Sehnsucht nach ihrer Heimat, und muß nun feststellen, wie sie unversehens begonnen hat, New York zu lieben.
Dann passiert der elfte September. Obwohl der elfte September ja sehr medienwirksam aufbereitet wurde und eine der best dokumentierten Katastrophen ist, gelingt es Lily Brett über Dinge zu schreiben, die mir zumindest noch nicht bekannt waren. Sie wohnte in unmittelbarer Nähe des World Trade Centers. Sie hörte den Knall in ihrer Wohnung, sah, daß Menschen sich umarmten und gemeinsam aus dem Fenster sprangen, und berichtet über den Brandgeruch, der monatelang in der Luft hing.
Das Buch endet in Auschwitz. Lily Brett zieht es immer wieder dorthin. Ihre Eltern haben Auschwitz überlebt, ihre ganze Familie jedoch kam dort um.
Lily Bretts Kindheit war geprägt von den vielen Toten, die die Familie zu beklagen hatte. Nun muß sie immer wieder an den Ort, an dem ihre Verwandten starben.
Sie ist nicht gerne in Polen, aber sie kann sich nicht gegen ihr Reisebedürfnis wehren.
Lily Brett macht klar, wie zerbrechlich Glück ist. Und sie schreibt ganz deutlich, mit welchen Problemen Kinder von Holocaust Überlebenden zu kämpfen haben.
Weite Teile des Buches handeln außerdem von ihrer Arbeit als Schriftstellerin und von ihren Lesereisen.
Bei all dem ist Lily Brett schonungslos ehrlich und offen, sehr introspektiv und reflektiert, und sehr oft vor allem eins: witzig.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar