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Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie: Ansätze - Personen - Grundbegriffe
 
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Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie: Ansätze - Personen - Grundbegriffe [Gebundene Ausgabe]

Ansgar Nünning
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 715 Seiten
  • Verlag: Metzler, J B; Auflage: 2., überarb. u. erw. Aufl. (8. Juni 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3476016927
  • ISBN-13: 978-3476016928
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 16,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 504.662 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das "Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie" bietet in über 700 Artikeln einen kompakten Überblick über die Vielfalt der literatur- und kulturwissenschaftlichen Ansätze. Es erklärt die zentralen Grundbegriffe und stellt die wichtigsten Theoretiker/innen vor. Für die zweite Auflage wurde das Lexikon umfassend aktualisiert und um rund 130 Artikel erweitert, die aus verschiedenen Bereichen der Literatur- und Kulturtheorie, insbesondere aus der Medientheorie und der Geschichtstheorie, stammen oder aber interdisziplinäre und intermediale Aspekte der Theoriebildung berücksichtigen. Im Zentrum steht die moderne Literaturtheorie, die durch literaturgeschichtliche Überblicksartikel auch in ihrer historischen Entwicklung erschlossen wird. Neben textzentrierten und traditionellen Methoden wird eine Vielzahl von autoren-, leser- und kontextorientierten Ansätzen in einem internationalen und interdisziplinären Zusammenhang vorgestellt. Umfassend berücksichtigt werden vor allem kultur- und medienwissenschaftliche Ansätze sowie neuere Entwicklungen wie Dekonstruktion, Diskurstheorie, feministische Theorien und Geschlechterforschung, Konstruktivismus, New Historicism, Mentalitätsgeschichte, postkoloniale Literaturkritik, Poststrukturalismus. In ! Form von Autorenporträts werden die wichtigsten Theoretiker/innen (von Aristoteles bis Hayden White) und ihre Werke vorgestellt. Die von ihnen geprägten Begriffe (von Appellfunktion bis Zirkulation) werden in über 350 Sachartikeln erklärt.

Über den Autor

Der Herausgeber: Ansgar Nünning, geb. 1959, lehrte von 1985 bis 1996 an der Universität zu Köln; seit 1997 Professor für Englische und Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen; zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zur englischen Literatur des 17. bis 20. Jahrhunderts sowie zu literatur- und kulturtheoretischen Ansätzen (u.a. Narratologie, New Historicism, Gender Studies, Mentalitätsgeschichte, komparatistische Imagologie, radikaler Konstruktivismus).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Lexikon aus der Nünning factory hat das Potential zum Klassiker, wenn es nicht schon längst einer ist. Jeder Student (oder Interessierte), der sich mit Literatur, Kultur oder Soziologie beschäftigt, sieht sich mit einem Wust von verschiedenen Ansätzen und Terminologie beschäftigt.
Ist Derrida nun ein Vertreter der Postmoderne oder des Poststrukturalismus? Inwiefern wurde er von Barthes und Foucault beeinflusst? Was zur Hölle ist denn eigentlich Dekonstruktion, was jeder zu benutzen, aber keiner zu verstehen scheint? Und was ist das Simulakrum von Baudrillard, nachdem alles Reale schon längst verschwunden ist und wir in einer Simulation leben, die die Realität vortäuscht um zu verbergen, dass es diese eigentlich gar nicht mehr gibt? Sind wir also alle Simulationen, irreale Vortäuschungen des Realen. Wenn das stimmt, wer schreibt dann eigentlich gerade diesen Bericht? Ich, oder doch nur mein hyperreales selbst? Ahhhhhhhhhhhhhhh.....
Antworten auf diese Fragen, sofern es diese überhaupt gibt, zu geben ist natürlich schwierig. Doch dieses Lexikon schafft es in einer Deutlichkeit, die zur Zeit einmalig ist.
Zum Schluss aber eine Warnung: wer sich, zum Beispiel, nur mal kurz über Derrida informieren möchte darf nicht damit rechnen, nach dem Lesen dieses einen Artikels aus den Fängen dieses Buches entlassen zu werden. Allein im Derrida-Artikel finden sich querverweise zur Postmoderne, zum Poststrukturalismus, zur Dekonstruktion usw. Und ehe man sich versieht ist man in diesem Buch gefangen, hetzt atemlos von Artikel zu Artikel und fragt sich nach mehreren Stunden: ist es möglich, dass ein Lexikon so fesseln kann, wie ein fiktionaler Roman?
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nur wenn die theoretischen Voraussetzungen von Verstehen und Interpretation geklärt sind, kann Literatur (wie jeder andere Gegenstand) wissenschaftlich betrachtet werden. Dieses Lexikon bietet einen umfassenden Zugang zu den theoretischen Grundlagen der Geistes- und Kulturwissenschaften. Hier sind all diejenigen Begriffe erläutert, die in jedem Seminar vorausgesetzt aber in den meisten Fällen nicht erklärt werden. Die leichte Zugänglichkeit des Wissens in Form eines Lexikons erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit, dass sich Studenten (wie Lehrende und andere Interessierte) auch dann informieren, wenn es nicht explizit gefordert ist. Die ansprechenden Artikel können jungen (und alten) theorieungeübten Lesern die Angst vor der Theorie zu nehmen und anspornen, sich intensiver mit "Literatur- und Kulturtheorie" auseinanderzusetzen und so einen reflektierteren, objektiveren und mündigeren Zugang zu ihrem Gegenstand zu erhalten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Firecreek
Format:Gebundene Ausgabe
Ein brauchbares lexikon, das vom Germanistischen Institut Münster auf die Liste der Anschaffungsliteratur gestellt wurde. In kurzen Beiträgen werden viele Sachbegriffe und Personen vorgestellt. Sinn und Zweck dieses Nachschlagewerks ist, sich schnell Kontexte anzueignen. Dabei beschränken sich die Autoren nicht nur auf sprach- und literaturwissenschaftliche Termini, sondern beziehen sich auch auf philosophische, soziologische und psychologische Begriffe (z.B: Absurdes Theater, Adorno,Hermeneutik, Hegel, Multikulturalismus, Zivilisationstheorie).
Adressaten sind aber nicht nur Germanisten, sondern auch Gesellschaftswissenschaftler.
Die Artikel sind verständlich und enthalten Bibliographien zur weiteren Recherche. Zudem bieteten die Metzler-Lexika untereinander ein gemeinsames System (in ihren Aufmachung und ihrer internen Verweisen) auf.
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