Eine durchwegs gelungene Analyse des Filmklassikers von Fritz Lang. Die vielen Illustrationen, Hintergrundgeschichten und ferner die methodische Vorgehensweise Thomas Elsaessers machen dieses Werk so interessant. In der Entstehungsgeschichte wird beispielsweise Bezug genommen auf die etlichen von expressionistischen Werken abgekupferten Requisiten, Hintergundbilder und Bauten, was den Anschein jeglicher Originalität der Rahmenhandlung von "Metropolis" zerstört. Auch wenn der ein oder andere Metropolis-Anhänger, zu denen auch ich mich zählen möchte, von dieser „Entmystifizierung" des Stummfilmklassikers etwas erschreckt sein mag, ist gerade diese Objektivität Garant für ein informative und unterhaltsame Reise in die Welt von Metropolis.