"Metropolen der Antike" ist einerseits ein Bildband für Genießer, einfach zum Schmökern und zur eingehenden Betrachtung antiker Ortschaften. Natürlich ist hierbei ein Stück Phantasie bzw. Rekonstruktion in die Darstellungen integriert, dennoch dürften sie eine gute Vorstellung damaliger Urbanität geben. Man bekommt ein Bild von einer Kultur, die nach den Wirren der Völkerwanderung und einer gewissen Durststrecke des Frühmittelalters kaum noch vorstellbar erschien. Die Ruinen antiker Thermen, Tempel und Paläste sorgten noch im 16./17.Jhdt für abenteuerliche Überlegungen - die antike städtische Kultur war immer noch "sagenhaft" und unvorstellbar.