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Metro 2034: Roman [Taschenbuch]

Dmitry Glukhovsky , M. David Drevs
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (103 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der neue russische Kult-Autor!" (Stern)

"Dmitry Glukhovsky hat mit dem Netz der Moskauer U-Bahn ein tolles und originelles Phantasie-Reich geschaffen - ein exzellenter Roman!" (Spiegel online)

"Die Moskauer Metro war schon immer ein sagenumwobener Ort. Dmitry Glukhovsky macht daraus ein großes phantastisches Epos!" (Sergej Lukianenko)

Klappentext

"Der neue russische Kult-Autor!" Stern

"Der junge russische Autor Dmitry Glukhovsky macht die Moskauer U-Bahn zur letzten Zuflucht der Menschheit. Sein Werk hat nicht nur in Russland den Nerv der jungen Generation getroffen." dpa

"Dmitry Glukhovsky hat mit dem Netz der Moskauer U-Bahn ein tolles und originelles Phantasie-Reich geschaffen - ein exzellenter Roman!" Spiegel online

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dmitry Glukhovsky, geboren 1979, hat internationale Beziehungen in Jerusalem studiert und arbeitet als Journalist für den Fernsehsender "Russia Today". Mit seinem Debütroman "Metro 2033" landete er auf Anhieb einen Bestseller. Glukhovsky lebt in Moskau.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es ist das Jahr 2034. Die Welt liegt in Trümmern. Die Menschheit ist fast vollkommen vernichtet. Strahlung hat die zerstörten Städte unbewohnbar gemacht. Außerhalb ihrer Grenzen, so erzählt man sich, erstrecken sich endloses, ausgebranntes Ödland sowie zu undurchdringlichem Dickicht mutierte Wälder. Doch keiner weiß genau, was sich dort befindet. Die Zivilisation erlischt. Und die Erinnerungen an die ehemalige Größe des Menschen werden allmählich von Märchen und Legenden überwuchert.
Über zwanzig Jahre ist es her, seit das letzte Flugzeug gestartet ist. Verrostete Eisenbahnschienen führen ins Nichts. Und wenn die Funker zum millionsten Mal die Frequenzen abhören, auf denen früher New York, Paris, Tokio und Buenos Aires sendeten, so hören sie noch immer nichts als ein einsames Heulen.
Über zwanzig Jahre sind seit damals vergangen. Doch der Mensch hat die Herrschaft über die Erde bereits anderen Arten überlassen. Geschöpfe der Strahlung, die viel besser angepasst sind an das Leben in dieser neuen Welt.
Die Ära des Menschen ist vorbei.
Aber die Überlebenden wollen es nicht wahrhaben. Einige Zehntausende Menschen sind übrig geblieben, und sie wissen nicht, ob außer ihnen noch irgendwo Menschen leben - oder ob sie die letzten auf dieser Welt sind.
Sie bewohnen die Moskauer Metro, den größten Atombunker, der jemals von Menschenhand geschaffen wurde. Den letzten Zufluchtsort der Menschheit.
Fast alle Überlebenden befanden sich an jenem Tag in der Metro. Und das rettete ihnen das Leben. Die hermetischen Sicherheitstore der Stationen schützen sie vor der Strahlung und den furchtbaren Kreaturen an der Oberfläche. Alte Filter reinigen Luft und Wasser. Von findigen Tüftlern konstruierte Dynamomaschinen erzeugen Strom. In unterirdischen Farmen züchten die Menschen Champignons und Schweine. Die Ärmeren schrecken auch vor Rattenfleisch nicht zurück.
Eine zentrale Verwaltung gibt es schon lange nicht mehr. Die Stationen haben sich in Zwergstaaten verwandelt, wo Menschen sich um Ideologien, Religionen und Wasserfilter scharen. Oder sich einfach nur zusammenschließen, um feindliche Angriffe abzuwehren.
Es ist eine Welt ohne Morgen. Träume, Pläne, Hoffnungen - all das hat hier keinen Ort. Gefühle sind Instinkten gewichen, und der wichtigste davon ist der Wille zu überleben. Um jeden Preis.
Die Vorgeschichte zu den Ereignissen dieses Buches wird in dem Roman "Metro 2033" erzählt.

Sie waren nicht zurückgekehrt, weder am Dienstag noch am Mittwoch, noch am Donnerstag - dem letzten vereinbarten Termin. Der Außenposten war rund um die Uhr besetzt, und hätten die Wachen auch nur das Echo eines Hilferufs gehört oder den schwachen Widerschein einer Lampe an den feuchten, dunklen Tunnelwänden gesehen, dort, wo es zum Nachimowski prospekt ging, so wäre unverzüglich ein Stoßtrupp losgeschickt worden.
Die Anspannung wuchs mit jeder Stunde. Die Wachen -hervorragend ausgerüstete und eigens für solche Einsätze trainierte Soldaten - schlossen nicht eine Sekunde lang die Augen. Der Stapel Spielkarten, mit dem sie sich sonst die Zeit zwischen den Alarmeinsätzen vertrieben, staubte schon seit zwei Tagen in der Schublade der Wachstube vor sich hin. Ihre zwanglosen Unterhaltungen waren erst kurzen, nervösen Absprachen gewichen, und jetzt herrschte nur noch unheilvolles Schweigen. Jeder hoffte, als Erster die hallenden Schritte der zurückkehrenden Karawane zu hören. Es hing einfach zu viel davon ab.
Alle Bewohner der Sewastopolskaja, ob fünfjähriger Knabe oder alter Greis, verstanden es, mit Waffen umzugehen. Sie hatten ihre Station in eine uneinnehmbare Bastion verwandelt. Doch obwohl sie sich hinter MG-Nestern, Stacheldraht, ja sogar Panzersperren aus verschweißten Schienen eingeigelt hatte, drohte diese scheinbar unverwundbare Festung jeden Augenblick zu fallen. Ihre Achillesferse war der Mangel an Munition.
Wäre den Bewohnern anderer Stationen das widerfahren, was die Sewastopolskaja täglich auszuhalten hatte, sie hätten keinen Gedanken daran verschwendet, sich zu verteidigen, sondern wären geflohen wie die Ratten aus einem überfluteten Tunnel. Selbst die mächtige Hanse, der Zusammenschluss der Stationen auf der Ringlinie, hätte im Ernstfall wohl kaum zusätzliche Streitkräfte zum Schutz dieser einen Station abgeordnet - aus Kostengründen. Sicher, die strategische Bedeutung der Sewastopolskaja war enorm. Doch der Preis war zu hoch.
Hoch war auch der Preis für Elektrizität. So hoch, dass die Sewastopoler, die eines der größten Wasserkraftwerke der Metro errichtet hatten, sich für ihre Stromlieferungen von der Hanse mit Munition versorgen lassen und dabei sogar noch Gewinn machen konnten. Aber viele von ihnen bezahlten dies nicht nur mit Patronen, sondern mit einem verkrüppelten, kurzen Leben.
Das Grundwasser war zugleich Segen und Fluch der Sewastopolskaja. Wie die Fluten des Styx die morsche Barke des Charon umströmten, so war die Station von allen Seiten von Wasser umgeben. Das Grundwasser schenkte ihr und einem guten Drittel der Ringlinie Licht und Wärme, denn es setzte die Schaufeln Dutzender von Wassermühlen in Bewegung. Diese hatten geschickte Konstrukteure der Station nach eigenen Plänen in Tunneln, Grotten, unterirdischen Wasserläufen, kurz: an jedem Ort, der sich für diese Zwecke erschließen ließ, errichtet.
Zugleichjedoch nagte das Wasser unablässig an den Pfeilern, löste allmählich den Zement aus den Fugen, während es ganz nah, hinter den Wänden der Station vorbeigluckerte, wie um die Bewohner einzulullen. Das Grundwasser hinderte sie daran, überflüssige, nicht genutzte Streckenabschnitte zu sprengen. Und genau durch diese Tunnel bewegten sich Horden alptraumhafter Kreaturen auf die Sewastopolskaja zu, wie ein endloser giftiger Tausendfüßler, der in einen Fleischwolf kriecht.
Die Bewohner der Station kamen sich vor wie die Mannschaft eines Geisterschiffs auf dem Weg durch die Hölle. Ständig waren sie dazu verdammt, neue Löcher zu finden und zu flicken, denn ihre Fregatte war schon vor langer Zeit Leck geschlagen. Und ein Hafen, in dem sie Schutz und Ruhe finden könnten, war nicht in Sicht.
Gleichzeitig mussten sie eine Attacke nach der anderen abwehren, denn von der Tschertanowskaja im Süden und vom Nachimowski prospekt nördlich ihrer Station kamen Monster durch Lüftungsschächte gekrochen, tauchten aus der trüben Brühe der Abwasserleitungen auf oder stürmten aus den Tunneln heran. Die ganze Welt schien sich gegen die Sewastopoler verschworen zu haben und keine Mühen zu scheuen, um ihre Heimstatt von der Metrokarte zu tilgen. Doch sie verteidigten ihre Station mit Klauen und Zähnen, als wäre sie die letzte Zuflucht im gesamten Universum.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es ist das Jahr 2034. Die Welt liegt in Trümmern. Die Menschheit ist fast vollkommen vernichtet. Strahlung hat die zerstörten Städte unbewohnbar gemacht. Außerhalb ihrer Grenzen, so erzählt man sich, erstrecken sich endloses, ausgebranntes Ödland sowie zu undurchdringlichem Dickicht mutierte Wälder. Doch keiner weiß genau, was sich dort befindet. Die Zivilisation erlischt. Und die Erinnerungen an die ehemalige Größe des Menschen werden allmählich von Märchen und Legenden überwuchert.
Über zwanzig Jahre ist es her, seit das letzte Flugzeug gestartet ist. Verrostete Eisenbahnschienen führen ins Nichts. Und wenn die Funker zum millionsten Mal die Frequenzen abhören, auf denen früher New York, Paris, Tokio und Buenos Aires sendeten, so hören sie noch immer nichts als ein einsames Heulen.
Über zwanzig Jahre sind seit damals vergangen. Doch der Mensch hat die Herrschaft über die Erde bereits anderen Arten überlassen. Geschöpfe der Strahlung, die viel besser angepasst sind an das Leben in dieser neuen Welt.
Die Ära des Menschen ist vorbei.
Aber die Überlebenden wollen es nicht wahrhaben. Einige Zehntausende Menschen sind übrig geblieben, und sie wissen nicht, ob außer ihnen noch irgendwo Menschen leben - oder ob sie die letzten auf dieser Welt sind.
Sie bewohnen die Moskauer Metro, den größten Atombunker, der jemals von Menschenhand geschaffen wurde. Den letzten Zufluchtsort der Menschheit.
Fast alle Überlebenden befanden sich an jenem Tag in der Metro. Und das rettete ihnen das Leben. Die hermetischen Sicherheitstore der Stationen schützen sie vor der Strahlung und den furchtbaren Kreaturen an der Oberfläche. Alte Filter reinigen Luft und Wasser. Von findigen Tüftlern konstruierte Dynamomaschinen erzeugen Strom. In unterirdischen Farmen züchten die Menschen Champignons und Schweine. Die Ärmeren schrecken auch vor Rattenfleisch nicht zurück.
Eine zentrale Verwaltung gibt es schon lange nicht mehr. Die Stationen haben sich in Zwergstaaten verwandelt, wo Menschen sich um Ideologien, Religionen und Wasserfilter scharen. Oder sich einfach nur zusammenschließen, um feindliche Angriffe abzuwehren.
Es ist eine Welt ohne Morgen. Träume, Pläne, Hoffnungen - all das hat hier keinen Ort. Gefühle sind Instinkten gewichen, und der wichtigste davon ist der Wille zu überleben. Um jeden Preis.
Die Vorgeschichte zu den Ereignissen dieses Buches wird in dem Roman "Metro 2033" erzählt.

Sie waren nicht zurückgekehrt, weder am Dienstag noch am Mittwoch, noch am Donnerstag - dem letzten vereinbarten Termin. Der Außenposten war rund um die Uhr besetzt, und hätten die Wachen auch nur das Echo eines Hilferufs gehört oder den schwachen Widerschein einer Lampe an den feuchten, dunklen Tunnelwänden gesehen, dort, wo es zum Nachimowski prospekt ging, so wäre unverzüglich ein Stoßtrupp losgeschickt worden.
Die Anspannung wuchs mit jeder Stunde. Die Wachen -hervorragend ausgerüstete und eigens für solche Einsätze trainierte Soldaten - schlossen nicht eine Sekunde lang die Augen. Der Stapel Spielkarten, mit dem sie sich sonst die Zeit zwischen den Alarmeinsätzen vertrieben, staubte schon seit zwei Tagen in der Schublade der Wachstube vor sich hin. Ihre zwanglosen Unterhaltungen waren erst kurzen, nervösen Absprachen gewichen, und jetzt herrschte nur noch unheilvolles Schweigen. Jeder hoffte, als Erster die hallenden Schritte der zurückkehrenden Karawane zu hören. Es hing einfach zu viel davon ab.
Alle Bewohner der Sewastopolskaja, ob fünfjähriger Knabe oder alter Greis, verstanden es, mit Waffen umzugehen. Sie hatten ihre Station in eine uneinnehmbare Bastion verwandelt. Doch obwohl sie sich hinter MG-Nestern, Stacheldraht, ja sogar Panzersperren aus verschweißten Schienen eingeigelt hatte, drohte diese scheinbar unverwundbare Festung jeden Augenblick zu fallen. Ihre Achillesferse war der Mangel an Munition.
Wäre den Bewohnern anderer Stationen das widerfahren, was die Sewastopolskaja täglich auszuhalten hatte, sie hätten keinen Gedanken daran verschwendet, sich zu verteidigen, sondern wären geflohen wie die Ratten aus einem überfluteten Tunnel. Selbst die mächtige Hanse, der Zusammenschluss der Stationen auf der Ringlinie, hätte im Ernstfall wohl kaum zusätzliche Streitkräfte zum Schutz dieser einen Station abgeordnet - aus Kostengründen. Sicher, die strategische Bedeutung der Sewastopolskaja war enorm. Doch der Preis war zu hoch.
Hoch war auch der Preis für Elektrizität. So hoch, dass die Sewastopoler, die eines der größten Wasserkraftwerke der Metro errichtet hatten, sich für ihre Stromlieferungen von der Hanse mit Munition versorgen lassen und dabei sogar noch Gewinn machen konnten. Aber viele von ihnen bezahlten dies nicht nur mit Patronen, sondern mit einem verkrüppelten, kurzen Leben.
Das Grundwasser war zugleich Segen und Fluch der Sewastopolskaja. Wie die Fluten des Styx die morsche Barke des Charon umströmten, so war die Station von allen Seiten von Wasser umgeben. Das Grundwasser schenkte ihr und einem guten Drittel der Ringlinie Licht und Wärme, denn es setzte die Schaufeln Dutzender von Wassermühlen in Bewegung. Diese hatten geschickte Konstrukteure der Station nach eigenen Plänen in Tunneln, Grotten, unterirdischen Wasserläufen, kurz: an jedem Ort, der sich für diese Zwecke erschließen ließ, errichtet.
Zugleichjedoch nagte das Wasser unablässig an den Pfeilern, löste allmählich den Zement aus den Fugen, während es ganz nah, hinter den Wänden der Station vorbeigluckerte, wie um die Bewohner einzulullen. Das Grundwasser hinderte sie daran, überflüssige, nicht genutzte Streckenabschnitte zu sprengen. Und genau durch diese Tunnel bewegten sich Horden alptraumhafter Kreaturen auf die Sewastopolskaja zu, wie ein endloser giftiger Tausendfüßler, der in einen Fleischwolf kriecht.
Die Bewohner der Station kamen sich vor wie die Mannschaft eines Geisterschiffs auf dem Weg durch die Hölle. Ständig waren sie dazu verdammt, neue Löcher zu finden und zu flicken, denn ihre Fregatte war schon vor langer Zeit Leck geschlagen. Und ein Hafen, in dem sie Schutz und Ruhe finden könnten, war nicht in Sicht.
Gleichzeitig mussten sie eine Attacke nach der anderen abwehren, denn von der Tschertanowskaja im Süden und vom Nachimowski prospekt nördlich ihrer Station kamen Monster durch Lüftungsschächte gekrochen, tauchten aus der trüben Brühe der Abwasserleitungen auf oder stürmten aus den Tunneln heran. Die ganze Welt schien sich gegen die Sewastopoler verschworen zu haben und keine Mühen zu scheuen, um ihre Heimstatt von der Metrokarte zu tilgen. Doch sie verteidigten ihre Station mit Klauen und Zähnen, als wäre sie die letzte Zuflucht im gesamten Universum.

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