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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unbedingt aufmerksam lesen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033: Roman (Taschenbuch)
Diesem Buch kann man je nach Auffassung 3-5 Sterne vergeben. Ich habe mich für die Mitte entschieden.Warum? Erwartet habe ich eine düstere Atmosphäre, Schrecken, apokalyptisch-übernatürliche Erscheinungen. Ein Leben in der Metro Moskaus. Angst. Schweiß. Wegrennen. Was bekam ich? Eine solide Geschichte. Rahmenhandlung: Nach dem 3. Weltkrieg ist die Erdoberfläche verstrahlt, die Menschen leben lediglich in den Ubahntunneln von Moskau. Die Hauptperson, ein Junge muss die Menschen vor einer unbeschreiblichen Bedrohung warnen und reist dafür durch die Tunnel und sogar an die Oberfläche. Was gut ist: Die Atmosphäre. Sie ist stimmig, kommt gut rüber, man bekommt einen wirklich guten Einblick in das Leben ohne Sonne. Das Bild von Menschen, die um ein Lagerfeuer herumsitzen und sich von Mythen der Metro erzählen ist auch jetzt noch, knapp 6 Monate später nicht aus meinem Kopf verschwunden, wenn ich an dieses Buch zurückdenke. Was ich mir mehr gewünscht hätte: Action. Ja, ganz einfach platte Aktion. Wenn das Leben da unten so angespannt ist und jeder ums Überleben kämpft, warum bekomme ich davon so wenig mit? Was mir im Nachhinein aufgefallen ist: Das Buch stellt oft Fragen zum Menschen, der Menschheit und dem Mensch-sein. Hätte ich gewusst, dass es - vorausgesetzt, man liest es aufmerksam(er) - so dermaßen tiefgründig sein kann, wäre es keine Arbeit gewesen, um zum Ende zu kommen. Es wären thematische Leckerbissen, die in eine Story eingebunden sind. Fazit: Ein eigentlich rundum gelungenes Buch. Mir persönlich hat die Action gefehlt, das Tempo, um mich bei Laune zu halten. Wer das weiß und damit zufrieden ist, der bekommt ein einwandfreies Buch, einer der dichtesten Atmosphären, die ich kenne (Wer S.T.A.L.K.E.R. kennt, weiß, von welchem Gefühl des Allein-seins ich hier spreche). Abschließend lässt sich noch sagen, dass ich mir ziemlich sicher bin, wenn ich dieses Buch ein 2. Mal gelesen habe, gebe ich 5Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schwerer Start, aber insgesamt spannend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033: Roman (Taschenbuch)
Es war am Anfang schwer sich in das Buch einzulesen, was zum einen am etwas abgehackten Schreibstil liegt, bei dem plötzlich auftauchende Dinge und Personen als gegeben hingenommen werden müssen. Weiterhin werden zahlreiche interessante Aspekte der Metro nur sehr kurz angesprochen und gleich wieder abgehakt, wohingegen eher langweilige Passagen bis ins kleinste ausgereizt werden.Der zweite Aspekt, der einen Zugang zum Buch erschwert, sind die russischen Begriffe. Dies lässt sich aufgrund des Handlungsortes natürlich nicht vermeiden und man hat sich nach ein paar Dutzend Seiten dran gewöhnt. Zum Positiven: Ein sehr spannendes Buch, dass sich zwar mit einer bekannten Thematik, nämlich dem Zusammenleben von Menschen unter extremen Bedingungen beschäftigt, diese aber in einem komplett einzigartigen Rahmen präsentiert. Man fühlt richtig die Beklemmungen in den engen dunklen U-Bahn Tunneln und fragt sich mehr als einmal, wie man selber unter diesen Umständen reagieren würde. Neben all der Action und dem Blutvergießen, sowie den wiederlichen Mutanten, macht eine gehörige Portion Philosophie über die Bedeutung des Menschen und seiner von ihm geschaffenen Umwelt den Wert des Buches aus. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
68 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Faszinierender Endzeit-Roman,
Von
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033: Roman (Taschenbuch)
Die Idee zu diesem Roman hat mich von Anfang an fasziniert. Die Erdoberfläche ist unbewohnbar, und nun leben die Menschen in den Schächten der U-Bahn. Der Ideenreichtum, mit dem diese Welt ausgestaltet ist, ist großartig. Wie die Menschen in den Tunneln Pilze und Schweine züchten, ihr Trinkwasser filtern, ihren Schutz organisieren und sich zu Zwergstaaten zusammenfinden, die einander bekriegen, ist ein spannendes Szenario, das so detailreich ausgestaltet ist, dass es vor allem im ersten Teil des Buches ein Vergnügen ist.Ich habe das Buch verschlungen. Zu bemängeln sind allenfalls die Charaktere: Die junge Hauptfigur bleibt etwas blass, und die anderen Figuren sind stets so kurz Teil der Handlung, dass sie kaum Gestalt annehmen können. Besonders eigenartig fand ich, dass es überhaupt keine Frauen gab. Wo auch immer Artjom hinkommt, unterhält er sich mit Männern und wird von Jungen umringt. Erst auf Seite 562 hat zum erstenmal eine Frau einige Worte Text - eine Frau, die für ihren Mann den Tisch deckt. Moskau ist aber nicht Kabul, und so ist es verwunderlich, wieso die Metro von Moskau eine so rein männliche Welt werden soll. Trotzdem gibt es von mir vier Punkte, vor allem auch wegen des Endes, das so überraschend ist, dass es bestimmt niemand voraussieht und das so nachdenklich stimmt, dass man es lange nicht vergisst. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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