Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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89 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein Urlaubskatalog ist kein Reiseführer, 18. März 2007
In diesem Buch gibt Herr Mattes seine gesammelten Methodeneinsichten wieder.
Da kommt einiges zusammen. Manche Methoden sind auch wirklich nützlich, etwa das Gruppenmixverfahren, was ich als Gruppenpuzzle kenne.
Aber eine Warnung vorweg: Probieren Sie das hier bloß nicht in der Oberflächlichkeit aus, mit der es beschrieben wird.
Das Buch ist mit seinen 120 Seiten einfach zu kurz, denn pro Methode gibt es maximal 2 Seiten. Eine Stunde wird ja nicht durch ihre Form gut, sondern durch die Stimmigkeit von Inhalt und Durchführung.
Leider fehlen hier durch die oberflächliche Darstellung viele Voraussetzungen, die inhaltlich erforderlich sind.
Ein Beispiel:
Ein Gruppenpuzzle sollte man nur mit Aufträgen machen, die alle exemplarisch zum gleichen Lernziel führen (wie z.B. die Erkenntnis: Ein Grundgesetz ist keine Verfassung). Da das selten beachtet wird, gehen Gruppenpuzzles meist schief, vor allem in Lehrproben. In anderen Büchern stehen nur zu dieser Methode mehr als 30 Seiten und nicht die 3 Absätze auf einer Seite, die Hr. Mattes für ausreichend hält.
Da die vielen Methoden einfach zu knapp erklärt sind, muss ich vor dem Buch eher warnen. Es gibt hier einfach zu viele Stolperfallen.
Das Buch taugt eher als Index für andere Bücher, die Sie dann aber auch kaufen müssten.
Fazit: Hier wurde des Guten einfach zuwenig getan. Leider nur zu oberflächlich und für einen akzeptablen Index fehlen viele gute Methoden. Und das es kein Literaturverzeichnis mit weiterführenden Büchern oder eine vernünftige Quellenangabe gibt, ist gerade bei diesem Buch wirklich ärgerlich.
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146 von 169 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine echte Hife!, 7. März 2003
Nach einer kurzen Einführung im Umgang mit Methoden gliedert Mattes sein Buch in zwei Teile. Die Methodenkarten für Lehrer fassen in kompakter Form Chancen und Ziele, Anlässe, Probleme und Tipps zusammen. Diese Methodenkarten sind nicht nur für Referendare eine echte Hilfe. Auch der gestandene Lehrer hat einen guten Überblick. Die Methodenkarten für Schüler rufen gerade dazu auf, kopiert und verwendet zu werden. Für alle Lehrer, die sich durch methodenorientierten Unterricht schonen und den Schülern wirkliche Methodenkenntnisse an die Hand geben möchten, eine echte Fundgrube!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute, kompakte Übersicht für Lehrer und Referendare, 19. Mai 2008
Was wird heutzutage von Referendaren erwartet? Nun, keiner stellt sich diese Frage so sehr wie die Referendare selbst. Zwei sicherlich völlig richtige Hinweise von erfahrenen Fachlehrern lauten: Methodenvielfalt ohne den Primat des Inhaltlichen aus den Augen zu verlieren sowie dabei immer darauf bedacht sein, authentisch zu bleiben. Diese beiden Dinge miteinander zu vereinbaren, ist schwieriger als es auf Anhieb klingen mag. Primat des Inhalts, Methodenvielfalt und Authentizität unter einen Hut zu bringen, stellt gerade für Berufsanfänger eine große Herausforderung dar. Wolfgang Mattes "Methoden für den Unterricht - 75 kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende" präsentiert kurz und bündig die gängigsten Methoden und Sozialformen. Besonders hilfreich dabei ist, dass Mattes nicht nur die Methoden beschreibt, sondern auch darauf eingeht, in welcher Unterrichtsphase sie am sinnvollsten einzusetzen sind. Des Weiteren werden nicht nur die Vorzüge, sondern immer auch die Risiken einer jeweiligen Methode beschrieben.
In ihren Grundzügen beschrieben werden im ersten Teil der Darstellung die vier bekannten Sozialformen: Frontalunterricht, Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit. Es ist angenehm unideologisch, dass Mattes keine Sozialform von vornherein verdammt, sondern darauf hinweist, dass keine Sozialform an sich gut oder schlecht ist. Es kommt einzig und allein auf die Vorbereitung und die Organisation an. Des Weiteren werden Methoden wie die Fantasiereise, die Fishbowl-Diskussion und die Pro- und Kontradebatte vorgestellt.
Der zweite Teil der Übersicht richtet sich an SchülerInnen. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie man am effektivsten lernt, was hier am Beispiel des Bilderlernens exemplarisch vorgestellt wird. Im folgenden wird darauf eingegangen, wie man am ökonomischsten seine Hausaufgaben organisiert, Rollenspiele durchführt, ein Referat vorbereitet, im Internet recherchiert usw.
Fazit: Mattes weist immer wieder darauf hin, dass es nicht Sinn der Sache sein kann, auf Kosten des Inhalts in Methodenaktionismus auszubrechen. Unterricht, der nicht inhaltsorientiert ausgerichtet ist, kann methodisch noch so raffiniert sein, nutz- und sinnlos bleibt er trotzdem. Daher ist es die große Stärke der Darstellung, dass sie besonders die sinnvollsten Einsatzbereiche der verschiedenen Methoden verdeutlicht. So bietet das Methodenbuch eine wirkliche Hilfe für Lehrer und Referendare.
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