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Methoden der empirischen Sozialforschung [Gebundene Ausgabe]

Rainer Schnell , Paul B Hill , Elke Esser
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Die Grundlagen für Geistes- und Sozialwissenschaftler. Eine sichere Basis für den Pflichtschein.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Rainer Schnell, Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie, geboren 1957, studierte Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Wissenschaftstheorie, Methoden und Statistik an der Ruhr-Universität Bochum, promovierte dort 1986 mit einer Arbeit über "Missing-Data-Probleme in der empirischen Sozialforschung" und habilitierte 1996 an der Universität Mannheim über "Nonresponse in Bevölkerungsumfragen". Von 1996-2009 war er Professor für Methoden empirischer Sozialforschung an der Universität Konstanz, seit 2009 ist er Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls an der Universität Essen-Duisburg. Den Schwerpunkt seiner Arbeit bilden Probleme der Stichprobenziehung, Datenerhebung und Datenanalyse bei Bevölkerungsstichproben. Rainer Schnell ist Mitglied des Vorstandes der "European Survey Research Association" und Herausgeber der Zeitschrift "Survey Research Methods".

Prof. Dr. Paul Bernhard Hill ist Professor für Soziologie am Institut für Soziologie der RWTH Aachen. Nach dem Studium in Duisburg arbeitete er an den Universitäten Essen, Köln und Trier. Zu seinen Arbeitsbereichen zählen die allgemeine Soziologie, Familiensoziologie, Minoritätensoziologie und insbesondere die Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung. Soziologie bedeutet für ihn immer auch das Zusammenspiel von theoretischen Fragen und empirischen Methoden. Als sehr erfahrener Sozialforscher weiß er, dass man professionelle wissenschaftliche oder anwendungsorientierte Forschung nur betreiben kann, wenn man über elaborierte Kenntnisse in soziologischer Theorie und empirischen Forschungsstrategien verfügt. Paul Hill ist Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute (ASI e.V.).

Dr. Elke Esser ist Geschäftsführende Gesellschafterin der ACADEMIC DATA Gesellschaft für Umfragen, Methodenberatung und Analysen mbH.
Dipl-Sozialwissenschaftlerin, Studium in Bochum und Köln, Projekt- und Lehrtätigkeit an der Ruhr-Universität Bochum, Projektmanagement für Kommunalverwaltungen und in Verbandsfunktionen, 1996 Gründung von ACADEMIC DATA.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Kapitel 1 Ziel und Ablauf empirischer Sozialforschung

In modernen Gesellschaften werden für viele unterschiedliche Problemstellungen systematische Informationen über gesellschaftliche Zusammenhänge und das Handeln von Menschen benötigt: demographische Entwicklung und Fertilität, Schichtung und soziale Mobilität, Wahlverhalten, Nutzung öffentlicher Einrichtungen, Mediennutzung, Gesundheitsverhalten, Konsumgewohnheiten, räumliche Mobilität, Tourismus, Ausbreitung und Folgen neuer Technologien. Entsprechende Daten werden in großem Umfang erhoben, klassifiziert und analysiert.

Solche Erhebungen werden unter anderem von Ökonomen, Medizinern, Demographen, Geographen, Politik-, Medien-, Kommunikations-, Sport- und Bibliothekswissenschaftlern, von Ökologen, Ethnologen, Historikern, Mathematikern, Statistikern und Verwaltungsbeamten durchgeführt. Nur wenigen ist dabei klar, daß sie sich der Methoden der empirischen Sozialforschung bedienen. Folge ist, daß Techniken, für die die empirische Sozialforschung ein theoretisch und experimentell begründetes Regelwerk entwickelt hat, häufig in unzulänglicher Weise angewandt werden.

Von einer extremen Trivialisierung sind insbesondere "Umfragen" betroffen, die häufig fälschlicherweise als Synonym für empirische Sozialforschung schlechthin gelten. Die Unkenntnis über Methoden empirischer Sozialforschung führt hier zu den Absurditäten, die sich täglich in den Medien als "Ergebnis" von "Umfragen" finden und die das, Bild der Sozialforschung in der Öffentlichkeit zunehmend prägen. Mit dem Regelwerk der akademischen empirischen Sozialforschung hat dies nichts zu tun.

Empirische Sozialforschung kann zunächst als eine Sammlung von Techniken und Methoden zur korrekten Durchführung der wissenschaftlichen Untersuchung menschlichen Verhaltens und gesellschaftlicher Phänomene gesehen werden. Darüber hinaus hat empirische Sozialforschung noch eine weitere Funktion..... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort zur fünften Auflage

Vier vorangehende Auflagen dieses Buches sind in der universitären Lehre und bei der Nutzung in empirischen Forschungsprojekten einer Prüfung durch die Praxis unterzogen worden. Die Beseitigung formaler Mängel und das Bemühen um noch größere Verständlichkeit sind Ergebnis dieses Prozesses.

Wir danken für kritische Hinweise vor allem Walter Kristof, Steffen Kühnel und Wolfgang Sodeur. Peter Hauptmanns und Herbert Matschinger haben durch nicht nur kollegiale sondern auch freundschaftliche Unterstützung den neuerlichen Kraftakt einer Überarbeitung begleitet. Martin M. Weigert ist uns nun bereits seit vielen Jahren verständnisvoller Ansprechpartner und verläßlicher Ratgeber beim Oldenbourg-Verlag. Dafür danken wir ihm.

Für diese Auflage haben wir umfangreichere Veränderungen vorgenommen als bei den früheren Überarbeitungen: Das ursprüngliche Kapitel 3 "Ziele und Ablauf empirischer Sozialforschung" wurde umgestaltet und bildet zukünftig den Auftakt des Buches. Die Kapitel "Historische Entwicklung der empirischen Sozialforschung" und "Untersuchungsformen" wurden mit einer neuen Gliederung versehen und ergänzt. Das Kapitel "Wissenschaftstheorie" enthält neue Abschnitte zum Induktionsproblem und zu den Besonderheiten der Erklärung in den Sozialwissenschaften. Darüber hinaus wurden einige erfahrungsgemäß schwierige Stellen im Kapitel "Messen und Skalieren" vereinfacht und redundanter gestaltet. Das Kapitel "Auswahlverfahren" wurde aktualisiert und um Abschnitte über seltene Populationen und Telefonstichproben erweitert. Die Fragebogenbeispiele im Kapitel "Datenerhebungstechniken" wurden überarbeitet, die im Text genannten Daten aktualisiert. Das Kapitel "Datenaufbereitung" entspricht nun wieder dem veränderten Stand der Technik. Schließlich bietet das Kapitel Datenanalyse nun eine Übersicht über weitere Möglichkeiten der Datenanalyse.

Auch für diese Auflage wurde die Literatur auf den neuesten Stand gebracht und erweitert, die Abbildungen wurden erneut überarbeitet und technische Anhänge zur Item-Analyse und konfirmatorischen Faktorenanalyse hinzugefügt. Schließlich enthält der neue Anhang F Hinweise für die Zusammenarbeit mit Marktforschungsinstituten.

E.E. P.B.H. R.S. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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