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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bürde des Vorgängeralbums beachtlich gemeistert, 4. Juli 2003
Der lang erwartete Nachfolger des Smash-Albums "Hybrid Theory" hat es naturgemäß schwer. Wenn die Band um Sänger/Rapper Mike Shinoda ihrem Erfolgsrezept treu bleibt, heißt es: hier wird auf Nummer sicher gegangen, nichts Neues etc. Bei zu großen neuen Einflüssen war das alte Album natürlich besser - warum haben sie da nicht weiter gemacht, etc. Mit "Meteora" schaffen es die sechs Amerikaner aber trotzdem, beiden Seiten gerecht zu werden. Die Songs der ersten Hälfte des Albums könnten sich nahtlos in "Hybrid Theory" einreihen, während der größte Teil der zweiten Hälfte des Albums dem Fortschritt (?) gewidmet ist. Natürlich beherrschen immer noch melodische Passagen - gepaart mit rüden Metal-Attacken und Heavy Shouting bzw. Rapping - das Geschehen. Und eine lärmige Ballade mit "Numb" hat auch wieder den Weg auf das Album gefunden. Und mit "Breaking The Habit" schaffen sie es, dem Songtitel entsprechend, etwas aus der Reihe zu tanzen. Solch sanfte Töne schaffen einen gelungenen Kontrastpunkt in einem lärmenden Umfeld. Eines ist Linkin Park auf jeden Fall gelungen: Sie haben die Bürde des Vorgängeralbums beachtlich gemeistert und die Anhänger werden zufrieden sein.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
alles beim alten, 31. März 2003
"Meteora" ist das 2. reguläre Album der 6 New Metaller aus Süd- Kalifornien. Meteora ist ein Felsen-Kloster in Griechenland, 350 km nordwestlich von Athen. Die Band entdeckte ein Foto davon in einem Katalog. Stilistisch ähnelt die Platte dem Vorgänger "Hybrid Theory", sowohl vom Sound als auch vom Konzept: kurze Spielzeit (knapp 38 Minuten), kurzes Intro und ein Instrumental- Stück, auf dem Joseph Hahn seine Fähigkeiten als DJ zeigt. Das neue Material ist über einen Zeitraum von 1 Jahren entstanden: im Tourbus, im Haus von Gitarrist Mike Shinoda, und in Studios in New York und Kalifornien. Für die Produktion sorgte das selbe Team, das schon für "Hybrid Theory" gearbeitet hat: Don Gilmore, Andy Wallace. Linkin Park haben sich von einem musikalischen Niemand zur Superstar-Band entwickelt. (ihre erste Platte verkaufte sich 15 Millionen mal, das Album bekam 3 Grammy- Auszeichnungen)! Dementsprechend hoch war der Druck auf die Band, einen würdigen Nachfolger zu schreiben. "Meteora" wird Fans (genau, was sie erwartet haben) und Kritiker (keine erkennbare Weiterentwicklung) noch mehr spalten. Es dominiert die gewohnte Mischung aus harten Gitarrenriffs, Hip Hop-Rhythmen und elektronischen Sounds verbunden mit Ohrwurm-Melodien. Aushängeschild von Linkin Park sind die 2 Sänger Chester Bennington (der blonde) und Mike Shinoda (der dunkle) - die sich Schreie und Raps teilen. Dieser doppelte Gesang wurde schnell das Markenzeichen der Band. Mike Shinoda und Joseph Hahn sind außerdem für das gesamte Erscheinungsbild der Band zuständig (Booklet, T-Shirts, Webseite). Das Album wurde im Vorfeld aus Angst vor Internet-Piraterie wie ein Hochsicherheitsprodukt behandelt. Journalisten durften die Platte im Vorfeld nur nach einer Leibesvisitation und Abgabe von Handys etc. hören. Die erste Single ist "Somewhere I belong , weitere Highlights sind das treibende "Breaking the Habit" (bislang der schnellste LP-Song), "Hit the Floor" (ein von Breaks und Gitarren dominierter Track) und "Easier to Run" (welches an "In the End" erinnert), und "Numb". Fazit: Man muss Linkin Park zugute halten, dass sie einen eigenen Stil gefunden haben, und durch ihre Mischung aus Rock, Hip Hop und Elektronik , die immer auf eingängigen Melodien basiert, eine Menge Leute für diese Art von Musik begeistert haben, die sich bislang eher wenig für harte Musik interessierten. "Meteora" stillt nach dem Über-Album "Hybrid Theory" (aus dem 5 Singles ausgekoppelt wurden) den Hunger auf frisches Material. Deswegen ist "Meteora" eigentlich eine Art "Hybrid Theory" multipliziert mal 100.
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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Würdiger Nachfolger / Hammer Album, 20. März 2003
Von Ein Kunde
Beurteilen kann man das album durch die kurzen Ausschnitte nicht. Ich habe das Album seit heute. Es ist ein würdiger Nachfolger von Hybird Theory. Bei Linkin Park scheiden sich die Geister. Richtige Rockfans werden dir immer sagen, dass LP kommerz ist usw. Ich seh dadrüber hinweg und mag die Musik einfach. Alle die Linkin Park mögen, werden dieses Album auch mögen und neue Fans werden hinzustoßen. Es ist meiner Meinung etwas härter wie es "hit the floor" beweist, aber auch ruhige Liede sind auf dem Album vertreten. Es wurde etwas mehr mit neuem Sound experiementiert wie in "Lying from you", was das Album interessant macht und zeigt das Linkin Park keinen Abklatsch von hybird Theory produziert hat. Chester singt auf dem Album sensibler, aber auch aggressiver und kombiniert sich mit den Raps besser als bei Hibrid Theory. Mit "Numb" haben sie ein etwas ruhigeres Lied, dass an "In the end" mindestens heranknüpft. Mitfühlend von Chester gesungen, netter Melodie und der Refrain mit der Gitarre macht das Stück peppiger und noch besser. Hervorzuheben ist auch "Faint", welches für mich das beste Lied auf der Platte ist. Eine Super Melodie die schon am Anfang freude macht, dann kommt ein kleiner schöner Gitarrenpart, danach erscheint die Melodie wieder und klingt mit dem Beat und der Stimme von Mike einfach perfekt. "Breaking the habit" fällt ein wenig aus der Reihe und ist durch seine Atmosphäre eher ein chilligeres Lied. Mit der flöte in "Nobody s listening" kann ich mich noch nicht anfreunden und ist für mich das einzige Lied, dass mir nicht so gelungen scheint. Aber Linkin Park Alben muss man sich immer etwas reinhören, um es mehr als grandios zu finden. Es ist das Album des Jahres, wer Chesters Stimme liebt, kommt auf seine kosten. Also kaufen und nicht aus dem Internet ziehen! Dieses Album und die arbeit von Linkin Park hat es verdient. Super Nachfolger.
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