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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grundlagen abendländischen Denkens,
Von
Rezension bezieht sich auf: Metaphysik (Taschenbuch)
Die Grundlagen abendländischen Denkens - sie sind aud prägnante Weise in dieser "Metaphysik" des Aristoteles zusammengefasst. Wie kaum ein anderes Werk und vergleichbar mit der Bibel, mit Platon und Augustinus hat es bis heute unsere Weltauffassung und unser Denken bestimmt. Auch wenn es Mühe macht, vor allem für Nicht-Philosophen, dieses Werk zu lesen - es ist derMühe wert. Alle Philosophie fusst auf diesem Werk. Eine höchste Wissenschaft wollte Aristoteles etablieren, sie sollte alles Seiende umfassen und hinterfragen; sie sollte nach den letzten Ursachen und Prinzipien forschen. Auf der Basis dieses Werks denken und forschen wir noch immer. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Grundlagen des abendländischen Denkens,
Von
Rezension bezieht sich auf: Metaphysik (Taschenbuch)
Die Metaphysik des Aristoteles zählt zu den dichtesten und bis heute wirkungsvollsten Werken der Weltgeschichte. Die ontologischen Grundlagen (Lehre vom Sein) des abendländischen Denkens sind hier gelegt und in weiten Teilen bis heute kaum außer Kraft gesetzt worden. Insbesondere die ontologische Lehre vom Werden der Welt, d.h. ihre Genese aus ihren urprünglichen Prinzipien über die Möglichkeit bis hin zu Wirklichkeit des Seins ist seit 2.500 Jahren nahezu unverändert teil unserer geistigen Fundamente. Dies ist ein Buch, dass ohne professionelle Ausbildung als Philosoph oder zumindest professionelle Hilfe kaum zugänglich sein wird. Dennoch: wer es liest (gar Altgriechisch versteht und eine bilinguale Ausgabe zu lesen vermag) kann reicher nicht belohnt werden. Eine Bestleistung menschlichen Geistes.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich. " ( Aristoteles),
Von Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 10 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Metaphysik: Schriften zur ersten Philosophie (Taschenbuch)
Der griechische Philosoph Aristoteles 384- 322 v. Chr. vertritt in seiner Metaphysik die Auffassung, dass die Ideen nicht getrennt von den Dingen, sondern vielmehr mit ihnen gemeinsam existieren. So unterscheitet Aristoteles nicht zwischen Ding und Idee, sondern zwischen ungestaltetem (formlosem) Stoff (Materie) und zweckmäßig gestaltetem schöpferischen Formprinzip. Gott denkt Aristoteles als erstes gestaltendes Prinzip, als absoluten Geist und reine Energie. Den Weltprozess fasst er als einen ewigen, zielstrebig verlaufenden Entwicklungsgang auf, auf den Gott immerfort schöpferisch einwirkt.Für ihn ist nicht die Mathematik, sondern Physik und Biologie der Vorhof zur Philosophie, die Anschauung der Vorgänge in der Natur und der uns umgebenden sinnlich wahrnehmbaren Welt. Die "Metaphysik" ist übrigens kein einheitliches Buch, sondern vielmehr ein Konvolut von Vorlesungsskizzen. Der Leser soll sich, ohne Rücksicht auf den Zusammenhang einzelner Teile, in jedes Kapitel wie in eine neue Vorlesung begeben. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht das "Etwas", dem man zwar Eigenschaften zuspricht, das jedoch selbst mehr als ein Bündel von Eigenschaften darstellt. Etwas ist im eigentlichen Sinne, wenn es Substanz ist. Diese Substanz ist für Aristoleles das wahrhaft Seiende, welches stets unverändert und mit sich identisch bleibt. Die Substanz als Wesen eines Dings offenbart sich in der voll entwickelten Form. Jede dieser Formen sich nach einem vorgegebenen Muster, nach einem im Ding selbst angelegten Zweck. Die Form als realisierter Zweck ist das, was ein Ding zu dem macht, was es ist. So wird nach Aristoteles der Mensch erst dann zum Menschen im eigentlichen Sinn, wenn er den in ihm angelegten Zweck des Menschseins, nämlich die Fähigkeit zu rationaler und theoretischer Erkenntnis, realisiert. Wo Stoff und Form sich berühren, entsteht Bewegung. Weil Bewegung immer ein Bewegendes oder ein Bewegtes erfodert, so muss der Anstoß von einem Bewegenden ausgegangen sein, das selbst nicht bewegt worden ist. In der Augen des Philosophen kan dies nur die reine Form ohne Stoff sein. Die reine Form allerdings ist das schlechthin Vollkommende. Für Aristoteles ist dies eine Gottheit, reines Denken, reiner Geist. Pflichtlektüre für all jene , die sich mit der Philosophie der alten Griechen auseinandersetzen möchten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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