Auch wenn der Titel des Buches zunächst einmal mißverständlich ist, es handelt sich hierbei um ein sehr interessantes Buch über eine Kindheit in Japan aus der Sicht einer 2 1/2-jährigen.
Ich war absolut begeistert von der Art, wie Amelie Nothomb das Kindsein und auch das Älterwerden beschreibt.
Natürlich nimmt sie dabei den Blickwinkel des Kindes ein, welches versucht mit "analytischen" Methoden seine Umgebung zu begreifen.
Hierbei entscheidet sich die kleine Amelie dafür anstatt Belgierin, Japanerin zu sein, da sie so von ihrem Kindermädchen als kindliche Gottheit verehrt wird, während sie bei ihren Eltern nur das Kind bleibt.
Amelie Nothombs Schreibstil ist erfrischend und philosophisch zugleich und ihre Art die Handlung aufzubauen ist äußerst innovativ. Ein typischer Amelie Nothomb Roman, der auch nicht dafür zurückschreckt, neue Perspektiven aufzuzeigen.
Also kurz gesagt: Ran ans Buch und lesen, lesen, lesen!!!