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Metaphysik der Röhren Taschenbuch – Mai 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 4 (Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 325723399X
  • ISBN-13: 978-3257233995
  • Originaltitel: Metaphysique des tubes.
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,5 x 18,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 194.544 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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"Am Anfang war das Nichts. Und das Nichts war weder leer noch unbestimmt; es verlangte nach nichts anderem als sich selbst. Und Gott sah, dass es gut war. Für nichts auf der Welt hätte er irgendetwas erschaffen. Das Nichts genügte ihm nicht nur, es erfüllt ihn." Diese eigenwillige Auslegung der Schöpfungsgeschichte beschreibt zugleich den Lebensbeginn der Protagonistin in Amélie Nothombs neuem Roman Metaphysik der Röhren, der von den ersten drei Lebensjahren einer Tochter aus belgischer Diplomatenfamilie in Japan handelt. Denn als Baby kam sie sich wie eine Röhre vor: innen hohl, unbeweglich, wunschlos und auf rein vegetative Vorgänge reduziert -- und trotzdem aufmerksam ihre Umgebung betrachtend mit einem schonungslos analytischen, beizeiten entlarvenden Blick.

Dieses Mensch gewordene Phlegma beginnt eines Tages aus vollem Hals zu brüllen: ein Vorfall, der so verwunderlich ist, dass die Eltern die belgische Großmutter ins ferne Japan einladen, um ihr Enkelkind, das sich vom schlafenden Etwas in ein lärmendes Ungeheuer verwandelt hat, einmal genauer kennen zu lernen. Die Oma schenkt dem Kind weiße Schokolade und ruft es so ins Leben. Es wächst zum Ich, das sich seiner Emotionen und seines Missfallens seiner Umwelt gegenüber jederzeit bewusst ist.

Dennoch: die aus der Ich-Perspektive geschriebene Metaphysik der Röhren ist keine Kindheitserzählung, sondern vielmehr eine spannende Betrachtung über Leben, Sprache, den Verlust naiv-göttlicher Glückseligkeit, Beziehungen, Identität und Herkunft. Ein im doppelten Wortsinn wunderbarer Text, zutiefst traurig, hoch intellektuell und zuckersüß-ironisch zugleich. Jedes weitere Wort über den Inhalt würde das Buch entzaubern und das eigentümlich-geniale Vergnügen zerstören, das Nothomb ihren Lesern ein weiteres Mal meisterhaft bereitet. --Lutz Günther -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Amélie Nothomb, 1967 in Kobe geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan und China verbracht. Nach Abschluß ihres Philologiestudiums hat sie beschlossen, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie lebt in Brüssel. Die Autorin schreibt, seit sie siebzehn ist.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "womenweb" am 9. April 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Das Leben beginnt als Röhre: Man nimmt auf, scheidet aus, kanalisiert Lebensmittel, Flüssigkeiten, Sauerstoff und Geräusche. Das jedenfalls glaubt die Protagonistin von Amélie Nothombs neuestem Geniestreich „Metaphysik der Röhren". Die Protagonistin ist ein einjähriges Baby, das glaubt, die Welt, das Leben und die Menschen bereits begriffen zu haben - bis es belgische Schokolade bekommt. Dies ist der Moment, da das Röhren-Wesen „Ich" denkt. Und „Ich" ist ein ausgesprochen exzentrisches Wesen. Es hält sich für Gott. Und zwar ganz einfach deswegen, weil es feststellt, dass die Umgebung bei jeder kleinen Reaktion in Freude ausbricht. Der Garten Eden, in dem dieses göttliche Kind lebt, befindet sich in Japan. Der Vater ist Konsul, passionierter No-Sänger und vermeintlicher Kanalarbeiter. Das japanische Kindermädchen ist der perfekte Untertan, betet das Kind an. Aber was wäre ein Garten Eden ohne die Vertreibung aus dem Paradies - die hier durch einen heiligen Karpfen ausgelöst wird.

Nothombs neuer Roman kreist um Existenz- und Transzendenz-Fragen, die das Dasein als Neugeborene und Kleinkind aufwirft. Damit nähert sie sich auf (für den Leser) amüsante Weise Problemen wie dem Ich-Welt-Konflikt, zersetzt Grenzen zwischen Erdachtem und Erlebtem und strickt die Gesamtheit kindlicher und menschlicher Nöte in Geflechte aus diffizilen Fragen, vagen Vermutungen und extraordinären Lösungen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 18. Mai 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Für jeden Liebhaber der französischsprachigen Literatur ein Genuss. Wer kann, sollte es in der Sprache der Autorin, in französisch lesen. Das Buch ist unglaublich erfrischend, mitreißend und versetzt einen zurück in die Zeit, in der man als Kind mit den Tatsachen des Lebens konfrontiert wird. Zwar aus Sicht eines Kindes, eigentlich gerade aus der unbeeinflußten 'reinen' Empfindungs- und Urteilungsebene des Kindes, aber mit dem Intellekt des Erwachsenen. Ich werde auch die anderen Nothomb Titel lesen. Tolles Buch, unbedingt lesen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lüke am 11. Januar 2006
Format: Taschenbuch
Auch wenn der Titel des Buches zunächst einmal mißverständlich ist, es handelt sich hierbei um ein sehr interessantes Buch über eine Kindheit in Japan aus der Sicht einer 2 1/2-jährigen.
Ich war absolut begeistert von der Art, wie Amelie Nothomb das Kindsein und auch das Älterwerden beschreibt.
Natürlich nimmt sie dabei den Blickwinkel des Kindes ein, welches versucht mit "analytischen" Methoden seine Umgebung zu begreifen.
Hierbei entscheidet sich die kleine Amelie dafür anstatt Belgierin, Japanerin zu sein, da sie so von ihrem Kindermädchen als kindliche Gottheit verehrt wird, während sie bei ihren Eltern nur das Kind bleibt.
Amelie Nothombs Schreibstil ist erfrischend und philosophisch zugleich und ihre Art die Handlung aufzubauen ist äußerst innovativ. Ein typischer Amelie Nothomb Roman, der auch nicht dafür zurückschreckt, neue Perspektiven aufzuzeigen.
Also kurz gesagt: Ran ans Buch und lesen, lesen, lesen!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. Oktober 2002
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die ersten Seiten fand ich etwas irritierend, machten aber Appetit auf das Weiterlesen. Ein literarischer Genuss mit viel Witz, Ironie und Humor geschrieben. Die Schilderung einer überaus gebildeten Cosmopolitin ihrer ersten drei Kindheitsjahre in Japan, die Erinnerungen an die eigene - nicht exotische - Kindheit wachruft und überaus amüsant und informativ ist. Unbedingt lesen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "lindenhof" am 1. Dezember 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Wie fühlt sich ein zweijähriges belgisches Mädchen in Japan in den sechziger Jahren. Amelié Nothomb weiss es, sie beschreibt ihre ersten Lebensjahre aus der Sicht einer Zwei- bis Dreijährigen. Diese Unmöglichkeit ist ihr faszinierend gelungen.
Jung sein = eine leere Röhre sein, die mit Leben gefüllt werden kann.
Ihre Füllung waren belgische Schokolade der geliebten Oma, Karpfen namens Maria, Joseph und Jesus im Gartenteich und der No-Theaterspielende Vater, der gleichzeitig Diplomat ist.
Wirr, chaotisch und absolut unüblich.
Aber so empfindet wohl eine Zweieinhalbjährige diese fremde Welt.
Amélie Nothomb ist ein absolut eigenes, originelles Buch gelungen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von www.lit4u.de am 15. April 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Die ersten drei Lebensjahre eines Diplomatenkindes in Japan oder die Autobiographie der frühen Kindheit von Amelie Nothomb. Bei der Geburt gab sie keinen Laut von sich. Auch danach blieb sie nahezu leblos, bis ein Stück weiße Schokolade sie aus der Lethargie befreite. Somit wurde aus hohler Materie der Röhre eine Gemüsepflanze. Ein Lebewesen mit ungewöhnlichen Gedanken, sensitiv und un-berechenbar. Genauso wie dieser Roman. Der Leser wird mitgenommen auf eine Ent-deckungsreise durch die Gärten Japans und nimmt teil an den Zerschmelzungen asiatischer Disziplin. Nicht so spannend wie "Der Professor" (1997) und nicht so sinnlich wie "Quecksilber" (2001). Dafür aber eben metaphysisch. Die skurrilsten und ungeahntesten Gründe und Zusammenhänge des menschlichen Seins aus der Sicht eines Kindes - jedoch alles andere als kindisch. Jeder Erwachsene, und solcher der es zu sein glaubt, wird an die Grenzen seiner Vorstellungskraft, ja vielleicht sogar an den Rande des Wahnsinns gelangen. Und stehen am Ende des Romans drei Karpfen die ein Leben verändern, so ist es für den ein oder anderen Leser gewiss der Roman als solcher. Eine literarische und psychologische Herausforderung, welcher man sich mutig stellen sollte.
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