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Metaphysik (Kommentierte Gold Collection)
 
 

Metaphysik (Kommentierte Gold Collection) [Kindle Edition]

Aristoteles , Joseph Meyer , Adolf Lasson
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer einzigartigen Sammlung für Ihren eBook Reader. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem Kindle Reader. Dieses Werk bietet zusätzlich

* Eine Biografie/Bibliografie des Autors.
* Digitale Überarbeitung und allerbeste Qualität
* Bietet ein interaktives Inhaltsverzeichnis für einfache Orientierung.

Die Metaphysik (Originaltitel τὰ μετὰ τὰ φυσικά – ta meta ta physika – „Das hinter der Physik“) ist ein aus mehreren Teilstücken zusammengefasstes Werk des griechischen Philosophen Aristoteles aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., das einem Teilgebiet der Philosophie, der Metaphysik, seinen Namen gegeben hat. Aristoteles bestimmte den Gegenstand wie folgt:

„Es gibt eine Wissenschaft, welche das Seiende als Seiendes untersucht und das demselben an sich Zukommende. Diese Wissenschaft ist mit keiner der einzelnen Wissenschaften identisch; denn keine der übrigen Wissenschaften handelt allgemein vom Seienden als Seienden, sondern sie grenzen sich einen Teil des Seienden ab und untersuchen die für diesen sich ergebenden Bestimmungen, wie z. B. die mathematischen Wissenschaften. Indem wir nun die Prinzipien und höchsten Ursachen suchen, ist offenbar, dass diese notwendig Ursachen einer gewissen Natur an sich sein müssen.“ (Met. IV 1, 1003 a 21 – 28)[1]

Während die Einzelwissenschaften sich mit den ihnen je eigenen Gegenständen befassen, ist es Aufgabe der Grundlagenwissenschaft, nach den ersten Prinzipien und Ursachen zu fragen und hierzu Klärungen zur Verfügung zu stellen.

„Denn wie die Zahl als Zahl besondere Eigenschaften hat, z. B. Ungeradheit und Geradheit, Verhältnis und Gleichheit, Übermaß und Mangel, was den Zahlen sowohl an sich als in Beziehung auf einander zukommt; und ebenso das Solide, das Unbewegte und das Bewegte, das Schwerelose und das Schwere andere Eigenschaften hat: ebenso hat auch das Seiende als solches gewisse eigentümliche Merkmale, und sie sind es, hinsichtlich deren der Philosoph die Wahrheit zu erforschen hat.“ (IV 2, 1004 b 12 – 16) (aus wikipedia.de)

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die Grundlagen abendländischen Denkens - sie sind aud prägnante Weise in dieser "Metaphysik" des Aristoteles zusammengefasst. Wie kaum ein anderes Werk und vergleichbar mit der Bibel, mit Platon und Augustinus hat es bis heute unsere Weltauffassung und unser Denken bestimmt. Auch wenn es Mühe macht, vor allem für Nicht-Philosophen, dieses Werk zu lesen - es ist der
Mühe wert.
Alle Philosophie fusst auf diesem Werk. Eine höchste Wissenschaft wollte Aristoteles etablieren, sie sollte alles Seiende umfassen und hinterfragen; sie sollte nach den letzten Ursachen und Prinzipien forschen.
Auf der Basis dieses Werks denken und forschen wir noch immer.
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von W. Sohst
Format:Taschenbuch
Die Metaphysik des Aristoteles zählt zu den dichtesten und bis heute wirkungsvollsten Werken der Weltgeschichte. Die ontologischen Grundlagen (Lehre vom Sein) des abendländischen Denkens sind hier gelegt und in weiten Teilen bis heute kaum außer Kraft gesetzt worden. Insbesondere die ontologische Lehre vom Werden der Welt, d.h. ihre Genese aus ihren urprünglichen Prinzipien über die Möglichkeit bis hin zu Wirklichkeit des Seins ist seit 2.500 Jahren nahezu unverändert teil unserer geistigen Fundamente. Dies ist ein Buch, dass ohne professionelle Ausbildung als Philosoph oder zumindest professionelle Hilfe kaum zugänglich sein wird. Dennoch: wer es liest (gar Altgriechisch versteht und eine bilinguale Ausgabe zu lesen vermag) kann reicher nicht belohnt werden. Eine Bestleistung menschlichen Geistes.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der griechische Philosoph Aristoteles 384- 322 v. Chr. vertritt in seiner Metaphysik die Auffassung, dass die Ideen nicht getrennt von den Dingen, sondern vielmehr mit ihnen gemeinsam existieren. So unterscheitet Aristoteles nicht zwischen Ding und Idee, sondern zwischen ungestaltetem (formlosem) Stoff (Materie) und zweckmäßig gestaltetem schöpferischen Formprinzip. Gott denkt Aristoteles als erstes gestaltendes Prinzip, als absoluten Geist und reine Energie. Den Weltprozess fasst er als einen ewigen, zielstrebig verlaufenden Entwicklungsgang auf, auf den Gott immerfort schöpferisch einwirkt.
Für ihn ist nicht die Mathematik, sondern Physik und Biologie der Vorhof zur Philosophie, die Anschauung der Vorgänge in der Natur und der uns umgebenden sinnlich wahrnehmbaren Welt.

Die "Metaphysik" ist übrigens kein einheitliches Buch, sondern vielmehr ein Konvolut von Vorlesungsskizzen. Der Leser soll sich, ohne Rücksicht auf den Zusammenhang einzelner Teile, in jedes Kapitel wie in eine neue Vorlesung begeben. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht das "Etwas", dem man zwar Eigenschaften zuspricht, das jedoch selbst mehr als ein Bündel von Eigenschaften darstellt.
Etwas ist im eigentlichen Sinne, wenn es Substanz ist. Diese Substanz ist für Aristoleles das wahrhaft Seiende, welches stets unverändert und mit sich identisch bleibt. Die Substanz als Wesen eines Dings offenbart sich in der voll entwickelten Form. Jede dieser Formen sich nach einem vorgegebenen Muster, nach einem im Ding selbst angelegten Zweck. Die Form als realisierter Zweck ist das, was ein Ding zu dem macht, was es ist. So wird nach Aristoteles der Mensch erst dann zum Menschen im eigentlichen Sinn, wenn er den in ihm angelegten Zweck des Menschseins, nämlich die Fähigkeit zu rationaler und theoretischer Erkenntnis, realisiert.

Wo Stoff und Form sich berühren, entsteht Bewegung. Weil Bewegung immer ein Bewegendes oder ein Bewegtes erfodert, so muss der Anstoß von einem Bewegenden ausgegangen sein, das selbst nicht bewegt worden ist. In der Augen des Philosophen kan dies nur die reine Form ohne Stoff sein. Die reine Form allerdings ist das schlechthin Vollkommende. Für Aristoteles ist dies eine Gottheit, reines Denken, reiner Geist.

Pflichtlektüre für all jene , die sich mit der Philosophie der alten Griechen auseinandersetzen möchten.
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Aristosteles Metaphysik hrsg. v. Ursula Wolf, alte Auflage 0 23.08.2011
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