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Metaphysik
 
 

Metaphysik (Taschenbuch)

von Aristoteles (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam, Ditzingen (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150079136
  • ISBN-13: 978-3150079133
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 16.034 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das gemeinhin etwas gedankenlos als „die Metaphysik des Aristoteles“ bezeichnete Werk wird immer wieder als „das wirkungsmächtigste Buch der abendländischen Denkge-schichte“ bezeichnet. Was die prägende Wirkung auf das philosophische Denken vom Neuplatonismus über das Mittelalter bis hin zur Neuzeit von Descartes bis Hegel (und über Hegel hinaus) betrifft, so kann man dieser Kennzeichnung nur zustimmen. Aber ist die ,Metaphysik‘ wirklich ein Buch des Aristoteles?

In griechischen Handschriften und Schriftenverzeichnissen ist der Titel Ta meta ta physika zu finden: ,Die (Schriften) nach den naturwissenschaftlichen (Schriften)‘ oder ,Die (Probleme, die) nach den naturwissenschaftlichen (Problemen kommen)‘. Um einen Sammeltitel handelt es sich in jedem Fall, doch macht es für die Frage der Einheit einen Unterschied, was da gesammelt vorliegt: Schriften, die weder ins logische ,Organon‘, noch in die ,Physik‘ (im weitesten Sinn) noch in die Ethik oder die poietischen Disziplinen eingeordnet werden können und so – mangels eines evidenten einigenden Bandes – in einer Gesamtausgabe des Aristoteles eine Sammelbezeichnung nach ihrem Platz hinter den naturwissenschaftlichen Werken erhielten, oder Erörterungen von Problemen, die in der Erkenntnisordnung erst angegangen werden können, wenn wir Klarheit über die Struktur der sinnlich erfahrbaren Wirklichkeit gewonnen haben, mithin erst ,nach der Physik‘. Im ersten Fall wäre der Name ,Metaphysik‘ als nur bibliothekarische Bezeichnung zu verstehen, deren Ursprung dann am plausibelsten in der Aristoteles-Ausgabe des Andronikos von Rhodos (1. Jh. v. Chr.) zu suchen wäre. Seit etwa 50 Jahren wird die zweite Lesart der Sammelbezeichnung Ta meta ta physika ernsthaft diskutiert.

Thomas A. Szlezák legt hier eine neue Übersetzung aller vierzehn Schriften der ,Metaphysik‘ vor, die in erster Linie als deutscher Text lesbar und verständlich sein will. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Grundlagen des abendländischen Denkens, 21. Dezember 2001
Von W. Sohst - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Metaphysik (Taschenbuch)
Die Metaphysik des Aristoteles zählt zu den dichtesten und bis heute wirkungsvollsten Werken der Weltgeschichte. Die ontologischen Grundlagen (Lehre vom Sein) des abendländischen Denkens sind hier gelegt und in weiten Teilen bis heute kaum außer Kraft gesetzt worden. Insbesondere die ontologische Lehre vom Werden der Welt, d.h. ihre Genese aus ihren urprünglichen Prinzipien über die Möglichkeit bis hin zu Wirklichkeit des Seins ist seit 2.500 Jahren nahezu unverändert teil unserer geistigen Fundamente. Dies ist ein Buch, dass ohne professionelle Ausbildung als Philosoph oder zumindest professionelle Hilfe kaum zugänglich sein wird. Dennoch: wer es liest (gar Altgriechisch versteht und eine bilinguale Ausgabe zu lesen vermag) kann reicher nicht belohnt werden. Eine Bestleistung menschlichen Geistes.
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26 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich. " ( Aristoteles), 14. September 2009
Der griechische Philosoph Aristoteles 384- 322 v. Chr. vertritt in seiner Metaphysik die Auffassung, dass die Ideen nicht getrennt von den Dingen, sondern vielmehr mit ihnen gemeinsam existieren. So unterscheitet Aristoteles nicht zwischen Ding und Idee, sondern zwischen ungestaltetem (formlosem) Stoff (Materie) und zweckmäßig gestaltetem schöpferischen Formprinzip. Gott denkt Aristoteles als erstes gestaltendes Prinzip, als absoluten Geist und reine Energie. Den Weltprozess fasst er als einen ewigen, zielstrebig verlaufenden Entwicklungsgang auf, auf den Gott immerfort schöpferisch einwirkt.
Für ihn ist nicht die Mathematik, sondern Physik und Biologie der Vorhof zur Philosophie, die Anschauung der Vorgänge in der Natur und der uns umgebenden sinnlich wahrnehmbaren Welt.

Die "Metaphysik" ist übrigens kein einheitliches Buch, sondern vielmehr ein Konvolut von Vorlesungsskizzen. Der Leser soll sich, ohne Rücksicht auf den Zusammenhang einzelner Teile, in jedes Kapitel wie in eine neue Vorlesung begeben. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht das "Etwas", dem man zwar Eigenschaften zuspricht, das jedoch selbst mehr als ein Bündel von Eigenschaften darstellt.
Etwas ist im eigentlichen Sinne, wenn es Substanz ist. Diese Substanz ist für Aristoleles das wahrhaft Seiende, welches stets unverändert und mit sich identisch bleibt. Die Substanz als Wesen eines Dings offenbart sich in der voll entwickelten Form. Jede dieser Formen sich nach einem vorgegebenen Muster, nach einem im Ding selbst angelegten Zweck. Die Form als realisierter Zweck ist das, was ein Ding zu dem macht, was es ist. So wird nach Aristoteles der Mensch erst dann zum Menschen im eigentlichen Sinn, wenn er den in ihm angelegten Zweck des Menschseins, nämlich die Fähigkeit zu rationaler und theoretischer Erkenntnis, realisiert.

Wo Stoff und Form sich berühren, entsteht Bewegung. Weil Bewegung immer ein Bewegendes oder ein Bewegtes erfodert, so muss der Anstoß von einem Bewegenden ausgegangen sein, das selbst nicht bewegt worden ist. In der Augen des Philosophen kan dies nur die reine Form ohne Stoff sein. Die reine Form allerdings ist das schlechthin Vollkommende. Für Aristoteles ist dies eine Gottheit, reines Denken, reiner Geist.

Pflichtlektüre für all jene , die sich mit der Philosophie der alten Griechen auseinandersetzen möchten.
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19 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Philosophie vor unserer Zeit, 23. Juli 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Metaphysik (Taschenbuch)
Wer sich für die alte griechische Philosophie interessiert, der wird wohl kaum um Aristoteles herumkommen.

In seinen Arbeiten zur Metaphysik beschäftigt sich Aristoteles mit den wichtigen Grundsätzen der alten Physik. So gehören die Logik ansich, die Unendlichkeit oder das Eins zu seinen wichtigsten Fragen.

Mit einer nachvollziehbaren, trotzdem sehr langatmigen und langwierigen Logik analysiert er Gegebenheiten und versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Wer sich für alte griechische Philosophie, die Philosophie ansich, die Logik oder existentielle Fragen interessiert, der wird einige nährbare Gedanken in der Metaphysik des Aristoteles finden können.

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Veröffentlicht am 8. Juni 2007 von oceano

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