Pressestimmen
Kommunikation mit dem Unbewussten Franz-Josef Hücker hat einen Leitfaden zur Anwendung von Metaphern geschrieben Metaphern sind ein machtvolles Instrument, ihre Wirkung beruht auf der Tatsache, dass ein Großteil unseres Denkens unbewusst geschieht und geprägt ist von Bildern und Deutungsrahmen. Kein Wunder, dass sie in Therapie und Coaching eine zentrale Rolle spielen und gern verwendet werden. Nachhaltig beeinflusst hat diese Praxis u. a. Milton Erickson, Psychotherapeut und Begründer der Hypnotherapie. Auch das Neurolinguistische Programmieren bezieht seine „Zauberkraft“ aus der Anwendung von Bildern, Vergleichen, Allegorien, Parabeln. Die Wirkung, die von Metaphern ausgeht, ist auch eine hypnotische Wirkung, indem die Metapher Lösungen anbietet, „die das Bewusstsein so noch nicht akzeptieren kann“, wie Franz-Josef Hücker in seinem Leitfaden schreibt. Die Metapher lenkt das Bewusstsein ab und kommuniziert mit dem Unbewussten. Der Leitfaden war bereits 1998 bei Junfermann erschienen. Die Neuauflage ist löblich. Anliegen des Autors ist es, eine selbst für Eingeweihte unüberschaubar gewordene Fachliteratur zum Thema zu systematisieren und für den Gebrauch aufzubereiten. Hücker zeigt, wie Metaphern allgemein im NLP verwendet werden, wie man sie entwickeln und anwenden kann. Aber Vorsicht. All jenen, die nun eine rasche Einleitung zum schreibenden Handeln erwarten, sei gesagt: Es geht nicht ohne Mühe. Das Problem bestehe darin, zitiert Hücker frei die NLP-Gründer Bandler und Grinder, dass man sich etwas bewusst aneignen müsse, was man unbewusst täglich nutzt. Franz-Josef Hücker gestattet uns einen theoretisch fundierten Blick auf Metaphern. Das verleiht dem Büchlein wissenschaftlichen Anspruch, und das ist nicht das Schlechteste, das dem NLP passieren kann. Der Ungeduldige unter den wissbegierigen Lesern sollte sich von den vielen Fußnoten und einem zuweilen fachsprachlichen Stil nicht abschrecken lassen. Er wird entschädigt – unter anderem durch diese und jene schöne kleine Geschichte des Autors und seiner Gewährsleute. Wer die Kurzgeschichten von Franz-Josef Hücker kennt (zum Beispiel K&S, Heft 1/2008: „Gökhan, Gül und der deutsche Türke“ und Heft 6/2008: „Die Suche nach der Normalität“) weiß, dass er es meisterhaft versteht, uns kleine Knoten ins Gehirn zu bauen. Wir können anfangen darüber zu grübeln. Wir können es aber auch sein lassen und uns statt dessen ganz in den Erzählfluss der Geschichte begeben. Und wir dürfen gespannt sein, wohin uns der innere Suchprozess führt, den Hückers Metapher angestoßen hat. Auch mit diesem Buch. Regine Rachow, Kommunikation & Seminar 3/2009, S. 57.
Über den Autor
Dr. Franz-Josef Hücker lebt und arbeitet als Wirtschaftspädagoge, Psychotherapeut (ECP) und Journalist in Berlin. Er ist Gründungsmitglied und Lehrtrainer des weltweit größten NLP-Verbandes und hat in diesem Rahmen die Gestaltung und Entwicklung der NLP-Ausbildung maßgeblich beeinflusst und nachhaltig geprägt. Außerdem entwickelt er Kommunikationssoftware für das Internet und moderiert die Website der NLP Community, die mit der NLP-Forschungsdatenbank national und international als das wichtigste NLP-Portal im Internet gilt (www.nlp.de).