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Metamorphosen
 
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Metamorphosen [Gebundene Ausgabe]

Ovid , Gerhard Fink
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 799 Seiten
  • Verlag: Albatros Im Patmos Verlag (15. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3491962803
  • ISBN-13: 978-3491962804
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,4 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.752 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ovids Metamorphosen gehören zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur und begeistern bis heute unzählige Leser. In seinem epischen Werk erzählt der Dichter die Entstehung und Geschichte der Welt: von der großen Sintflut bis zu Caesars Verwandlung in einen Stern. Er verbindet die unsterblichen Geschichten von mythischen Helden und Heldinnen wie Orpheus und Eurydike, Theseus und Ariadne, Daedalus und Ikarus, von Seeungeheuern, Blitze schleudernden Göttern und zärtlichen Nymphen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
metamorphosen 20. Juni 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist eine günstige Gelegenheit für Lateiner und Nichtlateiner. Alle Metamorphosen von Ovid gut übersetzt in einen schön gebundenen Buch versammelt. Der lateinische Text und die deutsche Übersetzung stehen übersichtlich nebeneinander, so dass man, wenn man selbst übersetzt, gut mal eben rüberlinsen kann, um den richtige Sinn zu erfassen. Die deutsche Übersetzung ist aber auch so gut, dass man sie auch als Nichtlateiner lesen kann und einen guten Eindruck von Ovids Meisterwerk zu bekommen. Ich habe diese Ausgabe als Begleitung zu einem Lektüreseminar zu Ovids Metamorphosen genutzt und fand sie sehr hilfreich (grad bei kniffligen Übersetzungsstellen), oft habe ich dann auch die Vorgeschichte zu der jeweiligen Textstelle in der deutscehn Übersetzung gelesen. Sehr brauchbare Ausgabe zu einem guten, studentenfreundlichen Preis.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
zu freie übersetzung 8. Februar 2011
Von chris
Format:Gebundene Ausgabe
kompakt in einem band aber als hilfestellung zum lateinunterricht (LK) eine zu freie übersetzung, kasus oft nicht übereinstimmend. zum schmöckern und zur sinnerfassung bei argen übersetzungsproblemen aber sehr empfehlenswert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"[S]o höret: Nichts auf der ganzen Welt ist beständig! Alles fließt, und jede Erscheinung wandelt sich im Lauf der Zeit. Auch sie selbst, die Zeit, ist in ewiger Bewegung und zieht wie ein Strom dahin." Dass diese Sequenz im 15. Buch unter Pythagoras zu finden ist, macht bereits jenen zum Esoteriker. Denn so Ovid: "Sein Geist schwang sich auf zu den Göttern [...] und was die Natur menschlichen Augen verhüllte, das sah er klar mit der Schärfe seines Verstandes."

Diese 15 Bücher über die Metamorphosen, anverwandelt aus der griechischen wie römischen Fabelwelt, den Mythen jener Zeiten, sind eine Fundstelle noch heute gültiger Bilder und Geschichten. Wenn wir mit Argusaugen auf etwas sehen, mit Pygmalion dem Wunsch Realität geben, mit Echo und Narziß die eine Stimme verdeutlicht bekommen, mit Midas begriffen haben, dass es Goldenes gibt, ohne so zu scheinen oder im Sinne der Überzeugung nur becircen, dann wissen wir: hier sind wir bei Publius Ovidus Naso (43 v.Chr. -17 n.Chr.), der zwischen dem 2. und 8. Jahrhundert n. Chr. die Metamorphosen verfasste, eine sehr unterhaltsame Replik auf jene alten Geschichten dem Leser zugänglich machte und alles verband mit dem Ernst einer Vision, dem Humor und dem Witz für manche Verwandlung und auch nicht auf das Frivole wie Anzügliche verzichten wollte. Der Dichter der "Amores" und "ars amatoria" beginnt mit der Erschaffung der Welt, mit der Idee des Goldenen Zeitalters in einer Anlehnung an Hesiods "Werke und Tage" und weiß den Menschen als "Krone der Schöpfung" einzuführen, die später Gottfried Benn in einem Gedicht ins 20. Jahrhundert rettete. Das erste Buch ist wie die Genesis, eine Schöpfungsgeschichte von Allem und Jenem, eine Hinführung zu den Menschen, Tieren und Pflanzen, die sich in Verwandlung neu offenbaren. So wie man die Frage sich stellen könnte, warum der Schlaflose zum Schlaf gebracht werden kann, wo er doch schlaf-los ist, so weiß man die Antwort in der Phantasie eines Ovids zu finden, der der Kraft der Verwandlung, getrieben von Liebe, Leidenschaft und Sehnsucht, eine Maxime gibt, die niemals überboten werden kann.

Ob die Geschichten zu alt sind, um heute noch zu gelten? Sicher nicht, wenn man bedenkt, dass manches Kind den Vater nicht kennt und in der möglichen Begegnung vielleicht wie Phaeton sagen würde: "Give me the key of your car." Phoebus, der Sonnengott, nicht zu sehen, weil im Licht der Sonne kein Sehen möglich und so gibt er zum Beweis dessen Abstammung dem Sohn Phaeton den Sonnenwagen und was geschah, wissen wir. Wir wissen, dass man Wünsche zu achten hat, denn sie könnten in Erfüllung gehen. So wie der Jäger im Anblick der schönen Diana, der Göttin der Jagd, den Wunsch nicht verbergen wollte, in ihrer Nähe zu sein. Diana ahnte es und verwandelte ihn in einen Hirsch und so wurde der Jäger Opfer seiner Hunde, die mit ihm auf der Hirschjagd waren.

Wichtig zu wissen ist, dass alles, was wir hier lesen, von uns erzählt, dem Menschen in seinem Leben und vom dem, was er gelebt haben könnte. Von Gaben, die wir empfangen haben könnten, Leiden, die andere in der erzählerischen Form erlitten haben. Die Metamorphosen erzählen den Anfang und das Ende des Menschenlebens. Alles was sie zeigen, ist das verwandelte Eine, ein verschiedenes Gewand der ursprünglichen Ideen und Bilder. Stolz, Leidenschaft und Gier sind die Inhalte wie auch der Zweifel und die Liebe, die dahin fließt wie Wasser und sich verändert und den Menschen verändert. Ovid lehrt, den Blick nicht auf den Staub der Füße zu lenken, sondern gen Himmel, ein wenig Stolz ist dabei aber immer ist er voller Sehnsucht. So schwärmt auch Mary Zimmerman (1960-) in Beschreibung ihres preisgekröntes Stückes "Six Myths / Metamorphoses" aus dem Jahre 2002. Wer Gelegenheit hat, dieses Schauspiel zu sehen, der möge es tun. Ausgewählte Verwandlungen des Ovids als Schauspiel dargeboten erfreuen und beleben und zeigen auf, was Ovid an Größe besaß, diese Verwandlungen des Menschseins jenseits der nur schillernden Oberflächlichkeiten für die Ewigkeit zu hinterlassen.
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