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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk!!!, 2. Januar 2003
Von Ein Kunde
Viele Leute behaupten, Metallica haben mit diesem Album und allem, das sie später produzierten ihre echten Fans verraten und sich dem Mainstream angepasst. Das Album sei kein Thrash-Metal mehr wie früher, sondern nur noch Kommerz-Mist. An all diese Leute: Überlegt mal, was ihr da von euch gebt, denn...Fakt ist: 1. Das Album IST komplett anders als die alten. Aber wieso ist das ein Problem? Kein Metallica Album ist gleich wie das das andere. RTL war beispielsweise komplett anders als KEA. MOP war wieder anders und AJFA ist wieder anders. Aber jedes ist für sich ein in sich geschlossenes Meisterwerk. 2. Die Songs sind zwar kürzer, einfacher, teilweise auch langsamer aber keineswegs weniger "Heavy". Wer behauptet, ein Song wie "Sad but true" sei nicht heavy, der hat wohl zu viele Pillen geschluckt. Und richtig schnelle Songs sind mit "Holier than thou" oder "Through the never" auch vorhanden. 3. Das Album war ein riesiger kommerzieller Erfolg. Warum? Metallica machten wie immer geniale Stücke. Und zum ersten mal wurden diese richtig gut produziert. "Justice" wäre ein absoluter Hammer gewesen, wenn nicht diese schwache Produktion wäre. Hier kommt alles 100% sauber rüber. Die Gitarren, der Bass, Drums und der Gesang sind perfekt eingespielt. 4. Man schaue sich nur mal die Menge an hervorragenden Tracks an: - Sandman: Wer kennt diesen Hammer nicht? Einfach genial! - Sad: Heavier gehts nicht! Sogar noch schwerer und dunkler als der Kult-Song "The thing that should not be" - Unforgiven: Geniale Ballade mit einer Melodik, die man nie mehr vergisst. Ähnlich gut wie die früheren Meilensteine "Fade to Black" und "Sanitarium" - Roam: Ein Klassiker! Typisch Metallica! Langsames, bedrohliches Intro, dann gehts richtig ab mit einem groovigen, fetten Heavy-Midtempo Song. - Nothing: Kennt jeder! Gibt es eine bessere Ballade?... - Wolf: Einfach nur cool! Dazu hätten sie ein Wahnsinns-Video machen können... - Misery: Geniale Bass-Melodie! Sollte ursprünglich das Instrumental der Scheibe werden, was ich ganz ehrlich gesagt, auch besser gefunden hätte. Der Refrain ist nämlich leider nicht der Ober-Hammer. Dafür ist der Mittelteil mit dem depressiven Bassspiel und den leise wispernden Gitarren-Klängen so was von genial, dass mir jedes mal Schauer über den Rücken laufen. Aus all diesen Gründen kann ich dieses Album uneingeschränkt jedem empfehlen, der auch nur ein bisschen was für Rock und Metal übrig hat. Leute, die euch davon abraten, achten eben nur auf Äusserlichkeiten und hören nicht der Musik zu. Und darum gehts doch: Um die Musik. Und auf dieser CD findet ihr einige musikalische Meisterstücke.
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