Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit fast voyeuristischer Intensität untersucht Metallica: Some Kind of Monster die komplizierten Verbindungen, die zwischen den Mitgliedern einer langlebigen Rockband entstehen, wachsen und herausgefordert werden. Dass im Zentrum dieser intimen Odyssee durch Gruppentherapie und Selbstfindung Metallica steht die erfolgreichste Heavy-Metal-Band aller Zeiten ist dabei nur ein Grund, warum dieser Film so einzigartig faszinierend ist. Nachdem sie ihre Fähigkeiten als Dokumentarfilmer bereits mit den gefeierten Werken Brothers Keeper und Paradise Lost unter Beweis gestellt hatten, verbrachten Joe Berlinger und Bruce Sinofsky zwei Jahre mit Metallica, während denen die Band den Abgang ihres langjährigen Bassisten Jason Newsted verkraften musste, mit den Aufnahmen für ihr Album St. Anger kämpfte, und den Performance Verbesserungs-Coach Phil Towle (monatliche Gage: 40.000 Dollar) engagierte. Dieser half den Bandmitgliedern James Hetfield, Lars Ulrich und Kirk Hammett bei ihrer Konfrontation mit Alkoholismus, kreativen Schwierigkeiten und sich selbst bei dem Versuch, die weitere Lebensfähigkeit ihrer Band zu bestimmen. Metallica bekämpfen ihre persönlichen und professionellen Dämonen mit aufrichtiger Hoffnung, ehrlichen Diskussionen und der Anstellung des neuen Bassisten Robert Trujillo, und zeigen dabei die verletzliche Seite eines Geschäfts, das von wütendem Testosteron lebt. Der Aufwand hat sich für alle Beteiligten gelohnt, und ganz besonders für die Fans: Wie der ultimative Backstage-Pass erweist sich Some Kind of Monster als heilsame Reise in das kräftig schlagende Herz des Rock & Roll. -- Jeff Shannon --
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Nach ihrer letzten Tour wollen sich Sänger James Hetfield, Gitarrist Kirk Hammett, Drummer Lars Ulrich und Bassist Jason Newsted eigentlich wieder im Studio treffen und ein neues Album aufnehmen. Da wird die Musikwelt von der Nachricht erschüttert, dass Newsted bei Metallica aussteigen will! Daraufhin mieten sich die verbliebenden Bandmitglieder auf einem verlassenen Militärgelände ein und versuchen einen Neuanfang - mit Hilfe eines Psychologen, der die Probleme, die innerhalb der Band herrschen, lösen soll.
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Aus über 1200 Stunden Film fertigten Joe Berlinger und Bruce Sinofsky eine einzigartige Musikdokumentation an, die den Selbstfindungsprozess der Band Metallica über einen Zeitraum von drei Jahren nahezu minutiös begleitet. Durch Interviews, Konzertmitschnitte und Aufnahmen vom Alltag der völlig zerstrittenen Band bei der Erstellung des Albums "St. Anger" entsteht ein ungeschönter wie aufregender Blick auf das soziale Gefüge einer der erfolgreichsten Rockbands. Ein Muss für Metallica- und Musik-Doku-Fans.
Blickpunkt: Film
Fast eine Mio. Dollar am US-Boxoffice spielte die Dokumentation über eine der erfolgreichsten Bands der Welt ein. Darin entpuppen sich die 'Metallica'-Mitglieder nicht etwa als 'Monster' wie der Titel suggerieren mag, sondern als Mimosen, die von dem vom Management engagierten Band-Therapeuten verarztet werden, um ihr aktuelles Album 'St. Anger' auf nehmen zu können.
Denn nicht auf die über zwei Jahrzehnte lange, turbulente Bandgeschichte wie es etwa MTV-Specials bereits leisteten, konzentriert sich das Regieduo Joe Berlinger und Bruce Sinofsky, sondern auf die immerhin auch zwei Jahre andauernden Studio-Sessions (- mit Unterbrechungen, da James Hetfield einen Entzug und Familienurlaub einlegte), die sie kontinuierlich begleiteten und auch chronologisch zusammenschnitten.. Damit gelingen ihnen ein origineller Ansatz und gleichzeitig auch vielschichtige Porträts der Gründungsmitglieder Hetfield und Lars Ulrich und dem seit 1983 mit der Band spielenden Kirk Hammett. Hetfield, charismatischer Kopf und Sänger, sonst gerne den Metal-Macho mimend, zeigt sich unsicher und verstockt, Drummer Ulrich, sich aufspielend und fluchend im dauernden Konkurrenzkampf mit Hetfield, Hammett sich den Egos der anderen unterwerfend und harmonisierend. So hat sicherlich noch keine Doku die Schwermetaller gezeigt, so nahe ist ihnen noch niemand mit der Kamera gerückt. Das ist spannend, bisweilen amüsant und manchmal auch berührend zu beobachten, wenn die drei etwa auf die Band-Verluste zu sprechen kommen. Sie sind nicht mehr die rebellischen Krachmacher von einst, sondern als inzwischen 40 Jährige Familienväter, die ihre Kids vom Ballett abholen oder sie bei den Proben auf dem Schoß halten, - und Großverdiener, die ihrem neuem Bassist Robert Trujillo mal eben eine Mio. Dollar als Bonus versprechen.
'Metallica: Some Kind of Monster' ist natürlich keine reine psychologische Studie über Gruppendynamik: Als Zuschauer ist man auch unmittelbar dabei, wie ein Song entsteht, wie (heiliger) Ärger über einen Anruf des Firmenchefs direkt in den Text eines Liedes einfließt, wie manche Tage, Wochen, Monate nichts vorangeht, wie auf einmal ein gemeinsames Proben die Kreativität aller beflügelt und wie krass die Kritik auf das Komponierte sein kann. In einer der herrlichsten Szenen des Films sagt Ulrichs Hippie-Vater seinem Sohn die Meinung. Und natürlich darf Musik nicht fehlen. Klassiker, beim Konzert gespielt oder den Szenen unterlegt, und neue Songs vom Album, z.B. beim Dreh des Titelsong-Clips im Gefängnis, kommen zu Gehör. Trotzdem sollten nicht nur die zahlreichen Fans der Band beim Film auf ihre Kosten kommen, der seit seiner Uraufführung beim Sundance Filmfestival auf etlichen Festivals weltweit lief und u.a. beim Münchner Filmfest sehr gut ankam. hai.
Denn nicht auf die über zwei Jahrzehnte lange, turbulente Bandgeschichte wie es etwa MTV-Specials bereits leisteten, konzentriert sich das Regieduo Joe Berlinger und Bruce Sinofsky, sondern auf die immerhin auch zwei Jahre andauernden Studio-Sessions (- mit Unterbrechungen, da James Hetfield einen Entzug und Familienurlaub einlegte), die sie kontinuierlich begleiteten und auch chronologisch zusammenschnitten.. Damit gelingen ihnen ein origineller Ansatz und gleichzeitig auch vielschichtige Porträts der Gründungsmitglieder Hetfield und Lars Ulrich und dem seit 1983 mit der Band spielenden Kirk Hammett. Hetfield, charismatischer Kopf und Sänger, sonst gerne den Metal-Macho mimend, zeigt sich unsicher und verstockt, Drummer Ulrich, sich aufspielend und fluchend im dauernden Konkurrenzkampf mit Hetfield, Hammett sich den Egos der anderen unterwerfend und harmonisierend. So hat sicherlich noch keine Doku die Schwermetaller gezeigt, so nahe ist ihnen noch niemand mit der Kamera gerückt. Das ist spannend, bisweilen amüsant und manchmal auch berührend zu beobachten, wenn die drei etwa auf die Band-Verluste zu sprechen kommen. Sie sind nicht mehr die rebellischen Krachmacher von einst, sondern als inzwischen 40 Jährige Familienväter, die ihre Kids vom Ballett abholen oder sie bei den Proben auf dem Schoß halten, - und Großverdiener, die ihrem neuem Bassist Robert Trujillo mal eben eine Mio. Dollar als Bonus versprechen.
'Metallica: Some Kind of Monster' ist natürlich keine reine psychologische Studie über Gruppendynamik: Als Zuschauer ist man auch unmittelbar dabei, wie ein Song entsteht, wie (heiliger) Ärger über einen Anruf des Firmenchefs direkt in den Text eines Liedes einfließt, wie manche Tage, Wochen, Monate nichts vorangeht, wie auf einmal ein gemeinsames Proben die Kreativität aller beflügelt und wie krass die Kritik auf das Komponierte sein kann. In einer der herrlichsten Szenen des Films sagt Ulrichs Hippie-Vater seinem Sohn die Meinung. Und natürlich darf Musik nicht fehlen. Klassiker, beim Konzert gespielt oder den Szenen unterlegt, und neue Songs vom Album, z.B. beim Dreh des Titelsong-Clips im Gefängnis, kommen zu Gehör. Trotzdem sollten nicht nur die zahlreichen Fans der Band beim Film auf ihre Kosten kommen, der seit seiner Uraufführung beim Sundance Filmfestival auf etlichen Festivals weltweit lief und u.a. beim Münchner Filmfest sehr gut ankam. hai.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Musikdokumentation über die Hardrocker Metallica und den schwierigen Weg zum Erfolg ihres Albums "St. Anger".
Kurzbeschreibung
Der Film zeigt das Rock'n'Roll-Business von seiner härtesten Seite. Denn es ist nicht immer so, wie es scheint. Neben dem großen Erfolg der Musik, den sensationellen Auftritten und den exzessiven Partys gehören auch die düsteren und frustrierenden Momente, wie Drogen, kreative Löcher und persönliche Probleme dazu.
"Metallica - Some Kind Of Monster" bringt all dies ans Licht. Der Film ist ein tiefgründiger und vor allem schonungsloser Blick hinter die Kulissen der erfolgreichsten Heavy-Metal-Band aller Zeiten und deren Aufnahme zu ihren aktuellen Album "St. Anger". Er zeigt alle Höhen und Tiefen von "Metallica" und die der einzelnen Bandmitglieder. Den schmerzlichen Ausstieg des jahrelangen Bassisten Jason Newsted, die Entziehungskur und Rehabilitation von Sänger James Hetfield sowie den Beinahe-Zerfall der Band.
"Metallica - Some Kind Of Monster" dringt tiefer in die Psyche einer Band ein als jede andere Band-Dokumentation bisher. Der Zuschauer wird in den Film hineingezogen und in einer Weise berührt, wie es sonst nur in Spielfilmen gelingt. Ein absolutes Muss nicht nur für Fans der Heavy-Metal-Szene.
"Metallica - Some Kind Of Monster" bringt all dies ans Licht. Der Film ist ein tiefgründiger und vor allem schonungsloser Blick hinter die Kulissen der erfolgreichsten Heavy-Metal-Band aller Zeiten und deren Aufnahme zu ihren aktuellen Album "St. Anger". Er zeigt alle Höhen und Tiefen von "Metallica" und die der einzelnen Bandmitglieder. Den schmerzlichen Ausstieg des jahrelangen Bassisten Jason Newsted, die Entziehungskur und Rehabilitation von Sänger James Hetfield sowie den Beinahe-Zerfall der Band.
"Metallica - Some Kind Of Monster" dringt tiefer in die Psyche einer Band ein als jede andere Band-Dokumentation bisher. Der Zuschauer wird in den Film hineingezogen und in einer Weise berührt, wie es sonst nur in Spielfilmen gelingt. Ein absolutes Muss nicht nur für Fans der Heavy-Metal-Szene.
Produktbeschreibungen
Von der New York Times als "mitreißender Film, der Metal-Geschichte schreibt" bejubelt, gelingt hier eine intensive Dokumentation über eine der größten Rockbands aller Zeiten. Some Kind Of Monster begleitet die Band ins Studio und gewährt einen intimen Einblick in die Psyche der Bandmitglieder. Auf dem Weg zur Produktion ihres Grammy gekrönten Albums St. Anger erleben sie den kompletten kommunikativen Zusammenbruch, sind mit den Suchtproblemen und dem Ausstieg eines Bandmitglieds konfrontiert und erleben Vaterschaft und privates Chaos. Während der turbulentesten Phase ihrer 20-jährigen Geschichte stehen sie schließlich vor der Beinahe-Auflösung der Band. Ein bisher unübertroffenes 2-Disc-Rock'n'Roll Psychodrama voller Bonus-Features!