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Metallic Spheres
 
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Metallic Spheres

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Produktinformation

  • Audio CD (8. Oktober 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Smi Col (Sony Music)
  • ASIN: B003YWUTKM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.516 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Classified - Stereo Version - Orb Featuring David Gilmour,the
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Produktbeschreibungen

motor.de

Eine Ode an Ambient, House und sphärischen Rock wollen The Orb im Schlepptau mit David Gilmour abliefern und entwerfen auf „Metallic Spheres“ ihren Genremix ohne Rücksicht auf Verluste. „Metallic Spheres“ ist ein Opus in zwei exorbitant langen Instrumentalsongs, die jeweils für sich betrachtet in fünf Parts zu unterteilen sind und – böse Zungen werden dies behaupten – kaum Unterschiede voneinander aufweisen. Positiv betrachtet nennt man so etwas wohl Homogenität, denn während Gilmours Gitarre wie ein Klangteppich im Hintergrund vor sich hin wabert, steuert The Orb-Soundtüftler Alex Paterson die vordergründigen Beats hinzu. Freilich meist im seichten House-Genre angesiedelt, präsentieren sich die zwei Marathontracks oftmals nur als Flächen und verlieren sich im Mittelteil in der eigenen Bedeutsamkeit. Es muss schwierig für Produzent Youth gewesen sein, die Dynamik der Sessions zu steuern, vielleicht gar zu kritisieren, denn immerhin setzt sich dieses Projekt aus einem der wichtigsten Gitarristen der Populärmusik und auf der anderen Seite aus The Orb zusammen, die Anfang der Neunziger mit radikalen Ansätzen der elektronischen Musik neue Seiten abgewinnen konnten. Leider laufen sie seit mehr als zehn Jahren den Trends hinterher. Daher ist „Metallic Spheres“ interessant zu hören, mehr als Fahrstuhlmusik, aber klangtechnisch hoffungslos veraltet. Ein Ricardo Villalobos ist mit seinem 2006 veröffentlichten Endlostrack „Fizheuer Zieheuer“ weit mehr am Puls der elektronischen Zeit, als diese Allstar-Formation es zu sein glaubt. Immerhin, die Mischung stimmt. Weder The Orb noch David Gilmour drücken „Metallic Spheres“ unnötig übertrieben ihren Stempel auf – was beide Parteien jedoch nicht so recht einsehen wollen: Manchmal ist es besser, wenn der Schuster bei seinen Leisten bleibt, als auf Teufel komm raus vorne mitspielen zu müssen. Koste es, was es wolle.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zwischen 1970 und 2010, 13. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Metallic Spheres (Audio CD)
Metallic Spheres besteht aus einer Metallic- und einer Spheres Side, ist in 10 Tracks unterteilt und läuft knapp 49 Minuten. Die Titel der einzelnen Tracks sind eigentlich überflüssig, da das Album kaum differenzierbar ist.

David Gilmour ist selten zu hören, seine Gitarre etwas häufiger. Die Momente, in denen Gilmour eindeutig herauszuhören ist (Minute 12 der Metallic Side), sind, wie der Anfang des ersten Tracks mit Another-Brick-Gitarre, wirklich gut. Das Album schafft es aber auch im weiteren Verlauf zu begeistern, denn den Trancepäpsten von The Orb ist mit Metallic Spheres ein durchaus beachtenswertes Werk gelungen, das gekonnt zwischen modern stampfendem Beat und 1970er Artrock angesiedelt ist.

Zwischen unzähligen, mal aktuellen, mal 1990er lastigen, Hall- und Echosoundeffekten finden sich immer wieder wabernde , piepsende und langgezogene Synthesizersounds (auch mal Jarre-like wie zwischen Minute 7 und 9 der Metallic Side), wie man sie so seit gut 30 Jahren nicht mehr gehört hat.

Metallic Spheres nimmt sich auf altmodische Art und Weise Zeit und lässt Sounds und Rhythmen jeweils solange kreisen, bis sich ein neues Thema ergibt. Ein Schema, das teils deutlich an die Arbeitsweise 1970er Artrockbands erinnert, die einfach mal den Mann an der Hammondorgel 5 Minuten improvisieren ließen.

Herausragend gut wird es ab der 12. Minute der Metallic Side. Eine glasklare Folkgitarre wird zunächst von Meddle-Sounds und leiser Floyd-Gitarre abgelöst, in Sitarklänge übergeleitet und über moderne Chilloutsounds mit Another-Brick-Gitarre beendet.

Streckenweise fühlt man sich (wie bei Minute 15 der Spheres Side) auch tatsächlich an Pink Floyd erinnert. Ein bisschen The Wall ist drin, ein bisschen Meddle auch. Der daran anschließende Orgelteppich könnte, wären da nicht Basslinie und Beat, auch durchaus aus Animals stammen.

Wirkliche Songs entwickeln sich bei einem solchen Album naturgemäß nicht, dennoch ist Metallic Spheres nicht ausnahmslos schwierig. Die Sounds nerven nicht und sind eine interessante Mischung aus zeitgemäßem Beat, Jarre und Pink Floyd. Der Anteil ohne Rhythmen hätte größer sein können, aber letztlich ist das Album erstaunlich gut, gelungen und vor Allem interessant. Da sollte unbedingt eine Fortsetzung folgen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen The Sound of "Chill Floyd", 25. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Metallic Spheres (Audio CD)
Ich war schon ziemlich gespannt, wie die Zusammenarbeit von The Orb und David Gilmour sein würde. Doch ich wurde positiv überrascht.

Zwei Songs - die jeweils noch in je 5 Unter-Songs verpackt sind - nehmen den Hörer mit auf eine Reise durch die Chill-Ambient-Trance Landschaft.

Dort treffen wir dann immer wieder auf Gilmours Gitarrenspiel, dass sich hier ziemlich angenehm zurück hält.

Ich nenne diesen Mix einfach nur "Chill-Floyd".... Die Reise dauert knapp 49 Minuten.... Für den Einen vielleicht zu kurz, aber hier gibt es

leider auch ein paar Längen auf diesem Album.

Alle sprechen bei "Metallic Spheres" nur von The Orb und Gilmour. Aber hier wirkt noch ein weiterer der Großen aus dem Musik-Biz mit.

Youth - Bassist bei Killing Joke - und Produzent u.a. von U2. Er ist der eigentliche Mittler zwischen den Musikwelten.

Ich hoffe, dieses Projekt findet irgendwann mal eine Fortsetzung.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen 2 Sterne für den wohltätigen Zweck, 21. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Metallic Spheres (Audio CD)
Erstaunlich, wieviele Hörer diesem Album bislang 4 oder 5 Sterne gegeben haben. Die Geschmäcker sind verschieden. Natürlich. Aber wie offensichtlich (oder sollte ich schreiben "offen hörbar"?) muss es denn noch werden, bis man merkt, dass das hier das Ergebnis einer völlig uninspirierten JAM-SESSION (siehe David Gilmour's Website) ist? Auf dem Cover steht tatsächlich "Das Ambient-Ereignis des Jahres". Ach du liebes bischen. Was für eine maßlose Übertreibung! Alex Patterson (The Orb) und Youth veranstalten hier enorm abgeschmacktes, langweiliges Ambientzeugs jenseits von allem was die Bezeichnung Qualität verdient. Und wenn ich schreibe "Ambientzeugs" muss ich anfügen, dass sich in meiner Sammlung jede menge Ambient befindet. Es liegt also nicht daran, dass ich "solcher" Musik grundsätzlich nichts abgewinnen kann und mich hier als enttäuschten Pink Floyd/David Gilmour Fan oute. Keineswegs.

Wer David Gilmour's Gitarrenspiel liebt sei gewarnt. Das was hier von ihm zu hören ist, klingt bis auf ein paar wenige Minuten wie beim Kaffee kochen nebenbei dahingeklimpert und gedudelt. Da sind die ersten paar Minuten des ersten Tracks beinahe irreführend, gehören sie doch zum besten was das gesamte Werk zu bieten hat. Wer sich die Mühe gemacht hat und das Video zu den Aufnahmen angeschaut hat (auch auf der DG-Site zu finden) kann sich ganz gut vorstellen wie das abgelaufen ist. Ein paar ältere Männer genossen ein paar entspannte Tage, DG hat zwischendrin mal die Klampfe ausgepackt und ein bischen die Seiten in Schwingung versetzt ohne sich dabei aber wirklich in die Materie zu vertiefen. Nichts davon ist schlimm, aber wenn man das Ergebnis dann zu dem aufbauscht wovon hier die Rede ist, hört der Spaß auf.

Wenigstens kann man den Beteiligten keine Geldmacherei vorwerfen. Alle Gewinne gehen an wohltätige Zwecke. So muss ich mich nicht ganz so sehr über das ausgegebene Geld ärgern.

Nur für absolute DG-Hardcorefans. Und davon die leidensfähigen.
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