"Metalizer" ist meiner Ansicht nach das ehrlichste aller Sabaton-Alben. Gitarren stehen im Vordergrund und die Dampfwalze rollt. Im Vergleich zu den anderen Sabaton-Scheiben ist "Metalizer", obwohl von der Kritik häufig gescholten, bodenständiger und weniger episch. Keyboards tauchen zwar auf, stehen aber gegenüber den Gitarrenriffs klar im Hintergrund. Auch die Texte sind weniger eintönig und weniger einfallslos, als gerade bei den Nachfolgeralben. Wer eine druckvolle Powermetalscheibe von Sabaton braucht, ist mit "Metalizer" bestens bedient. Alle anderen Alben der Band sind deutlich keyboardlastiger und in weiten Teilen überproduziert. Wer Hymenen a la MANOWAR und LORDI schätzt, ist mit allen anderen Sabaton-Alben besser bedient als mit "Metalizer". Erfischend ist übrigens gerade auch die Beigabe der Doppel-Cd, das Demo "Fist the fight". Dabei handelt es sich in erster Linie um ursprüngliche Versionen der Titel der ersten Cd; allerdings klingen die Einspielungen teilweise noch brachialer.