dieses Album macht seinem Namen alle Ehre. Saxon überraschen uns
auf "Metalhead" mit einer geballten Ladung Power. Zwar sind Saxon
ja keine Poser, doch so hart gingen sie bis jetzt auf keiner Platte
zu Werke. Produziert wurde die CD von von Biff Byford und Charly
Bauerfeind, die wohl genau wußten, wie der Sound zu diesem Titel zu
klingen hat. Toll wie sich dieser harte Groove durch das ganze Album zieht,
wie der berühmte rote Faden eben. Das Songwriting stimmt, auch wenn die
Songs nicht so eingängig sind, wie man das von Saxon bisher gewohnt
war. Ich würde die Platte mit der Unleashed... aus dem Jahr 1997,
also dem direkten Vorgänger vergleichen. Auch hier wurde der Härte-
grad bereits angezogen, so das "Metalhead" der logische Schritt war.
Ich finde es toll, dass Saxon auch diese harten Sachen gemacht haben,
denn mit "Destiny" haben sie das Thema "Softrock" ja auch schon
musikalisch behandelt. Diese Scheibe ist bei den Fans zu Recht, wie
ich finde, auf Ablehnung gestoßen. Denn wer als NWOBHM Band gestartet
ist, der sollte dann seine Fans die Musik geben, die sie verdienen.
Das wurde der Band auch wieder schnell bewußt und man hat den Kurs
darauf wieder geändert, so das auch mit dem vorliegenden Produkt
jeder Metalhead bestens leben kann. Anspieltipps: Metalhead, Song of
evil. Daumen nach oben.