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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Born to Rock,
Von
Rezension bezieht sich auf: Metal Slave (Audio CD)
Was einem beim ersten Blick auf das Cover auffällt, ist dieses satanische Luder, welches einem knapp bekleidet einen herausfordernden Blick zu wirft. Und im schlimmsten Fall eine Axt gleich hinterher! So, gibt schon mal 'nen Bonuspunkt. Recherchiert man im Netz ein wenig, wird man bei Mean Streak schnell bei einem japanischen Motorrad-Hersteller fündig. Suche ich aber gar nicht. Was man auch schnell findet ist eine frühere amerikanische Damen-Thrash-Metal-Band. Interessante Anekdote: Ein Demo wurde von Mike Portnoy produziert. Dies blieb nicht ohne Folgen, denn er heiratete eine der Musikerinnen. Seine Band-Kollegen John Myung und John Petrucci taten es ihm gleich und ehelichten Band-Kolleginnen von Mike's Frau. Wie die Band der drei Herren heißt muß ich doch keinem Metal-Fan erklären!?!Doch kommen wir zu Mean Streak aus Schweden. Die vier Herren spielen Metal mit großen Einflüssen aus der alten NWOBHM Zeit, bewegen sich aber zumeist in Hard-Rock Gefilden. Dabei klingen sie sehr ursprünglich, der Sound ist ebenfalls retro, dennoch druckvoll, ein gewollter Effekt. Als Produzent haben Mean Streak Fredrik Nordström verpflichtet, welcher schon mit In Flames und Hammerfall gearbeitet hat. Die Songs sind größtenteils sehr eingängig und gefallen schon beim ersten Probe hören. Ansprechendes Gitarrenhandwerk und die charismatische Stimme von Andy La Guerin lassen die Scheibe leicht über dem Durchschnitt schweben. Leider fehlt es an dem wirklich guten Song. Das Fundament wäre mit "Metal Slave" schon mal gelegt, lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
NWoBHM aus Schweden - solide aber nicht zwingend,
Von Werner G. (Innsbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Metal Slave (Audio CD)
Ganz tief im Sumpf aller erdenklicher Hartwurst Klischees stecken die jungen Schweden Mean Streak. Das beginnt beim absichtlich-bewusst oder besser: "mutigen" Retro-gestylten Coverartwork, gipfelt sich beim grenzwertigen Titel "Metal Slave" und endet bei so mancher ausgelutscher Textphrase ... aber was solls. Was anderes als "reiner Wein" kommt bei diesem aus "Skövde" stammenden Quartett ohnehin nicht ins Glas.So verwundert es wenig, wenn speziell die NWoBHM, deren Hochphase sich im Zeitraum 1979 - 1983 abspielte, als Hauptquelle und hier wiederum Iron Maiden und die früher durchgestarteten Judas Priest maximal gehuldigt werden. Jedoch wird auf diesem Debüt - zumindest abseits der lyrischen Ergüsse - ansprechende Qualität geboten. Schneidige Klampfen, treibende oder mal satt stampfende Rhytmen - das sind die Markenzeichen, die ausnahmslos Hand und Fuß haben, obschon Überraschungsmomente oder ähnliches natürlich zur Gänze boykottiert wurden. Symptomatisch für die Herkunft: Andy LaGuerin, seines Zeichen Röhre der unbeirrten Reinheitsmetaller, thront mit seinem kraftvollen, ganz typisch geeichten "Sverige"-Voice erhaben über besagte Tonkonstrukte. Einer der "Stampfer" wäre da z. B. "The Seventh Sign", der hat allerdings mit dem gleichnamigen Yngwie Malmsteen Song nicht das Geringste zu tun. Dies gilt auch für "Raise Your Hands" (Bon Jovi), "Eyes Of A Stranger" (Queensryche) und "Rock City" (Riot) - ein wenig mehr Einfallsreichtum bzg. Songtitel wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, aber Genre- und Klischeebedingt wähnen sich die Schweden sowieso eingegrenzt bzw. very oldschool. Sonst? Dass der superfette Sound von Topproduzent Fredrik Nordström (ehemaliger Producer von In Flames, Hammerfall, Pagan's Mind u. v. a.) für "Metal Slave" einiges zusätzlich rausschürft, kann sich der Kenner gut vorstellen. "Metal Slave" bietet bei Gott nichts Neues, gestaltet sich dennoch durchaus unterhaltsam. Meine Person betrifft dies zwar weniger, aber ewige Puristen könnten hier fündig werden ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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