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Metal Machine Music
 
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Metal Machine Music

13. November 2000 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. November 1999
  • Erscheinungstermin: 1. November 1999
  • Label: Buddha Records
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:03:53
  • Genres:
  • ASIN: B001SHABSK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.806 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Stasch on 13. September 2010
Format: Audio CD
An Metal Machine Music scheiden sich die Geister: die Einen halten das Album für einen Geniestreich, die Anderen für das Machwerk eines Scharlatans. Reed selbst hat es im Lauf der Jahre immer wieder mal völlig abgewertet, dann wieder als ernstes Werk beschrieben.
Mich persönlich hat Metal Machine Music seit seinem Erscheinen in seinen Bann gezogen und seither fasziniert. Als Ausgangsmaterial für die vier fast gleichlangen Stücke diente Reed Gitarren-Feedback, das er dann weiter bearbeitete. Entstanden ist ein hypnotisches Ausnahmealbum. Kompromißloser als z.B. berühmte Kollegen wie David Bowie oder Brian Eno hat er sich auf die Suche nach neuen Klängen begeben und in seiner Radikalität von vielen Fans und Kritikern nur Unverständnis geerntet. So etwas hatte es von einem Rockstar noch nicht gegeben.
Wer Experimenten gegenüber aufgeschlossen ist, oder Noise-, Indusrial- und Ambientmusik zu schätzen weiss, kann hier ein Meisterwerk entdecken. Wer den "Walk On The Wild Side" Lou erwartet sei vorgewarnt: kein Gesang, keine Ohrwürmer - eine Feedback Symphonie!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von carlo on 4. Januar 2003
Format: Audio CD
Volle Punktzahl für Kompromisslosigkeit und Härte. Wer sich traut, sich tiefer in das Werk reinzuhören, wird die vielen unter dem Lärm und dem Feedback verborgenen, in Fragmente zerhackten Harmonien vielleicht entdecken können... oder komplett wahnsinnig werden. Wer Rhytmen und Melodien und Texte haben will, ist hier falsch. Darum geht es bei diesem Album nicht.
Lou Reed: "I find it very relaxing. If I'm uptight, or if certain friends of mine are uptight, it relaxes them. Other people say 'Take it off' of 'I'm leaving!'. So it's a good way of clearing a room. It's not done as a joke."
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "nancker" on 15. März 2002
Format: Audio CD
Hört man diesen Album zu ersten mal, denkt man: Ist der Typ verückt geworden ?!, doch wenn man sich die Stücke länger durchhört merkt man das hier nicht die musik, sonderen die musikalische Aussage zählt: mache es gut oder mache es schlecht aber mache es vor allem ANDERS.
Dieses Album ist ein Statement lou Reeds gegenüber Angepasstheit und langweilige Musiklandschaft, denn man kann diesem album viel vorwerfen, aber nicht das es einem unberührt läßt.Man haßt oder liebt es.
Zur "Musik":Laut Legende stellte Lou verschieden gestimmte Gitarren on eine Verstärker und nahm Feedbacks und Störgeräusche auf, es gibt 4 alle ca. 15 Minuten lange Stücke die relativ ähnlich klingen, keinerlei vocals.
Fazit: wenn man eine der ungewöhnlichsten platten überhaupt, die im Rolling Stone als schlechteste Platte des Jahres, woanders aber zur Platte des Jahrhunderts gewählt wurde, die laut Mr. Reed der richtige Soundtrack zum "texas chainsaw masacre" darstellt, sein eigen nennen will, dann bitte kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Hensel on 24. August 2013
Format: Audio CD
Geht aber leider nicht. Warum eigentlich?

MMM gilt ja als schwierigste hörbare Musik überhaupt. Angeblich (na, bei dem Amerikanern wahrscheinlich sogar eher "wahrscheinlich ") sogar in der psychiatrischen Anstalt eingesetzt...Ich llasse das mal so stehen...

Neu ist diese Feedbackorgie ja nicht, ein zwei Jahre früher hat der Beat- und später Shanti-Musiker Achim Reichel ja schon so was gemacht. AR & Machines grüne Reise lässt grüßen. Allerdings ist das richtig hörbar und schon fast kommerzielle Musik gegenüber Lou Reed.

MMM sollte erst angehört werden, wer nach zwei drei Minuten immer noch zuhört, kann sie sich ja kaufen, wer nach einer Minute klein beigibt, sollte sie nicht nehmen.
Auf dem ersten Blick bzw Gehör ist das nur Lärm und der Vergleich mit der Psychiatrie nicht abwegig!
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Emering on 25. Februar 2009
Format: Audio CD
Wer darüber nachdenkt, sich dieses Album zu kaufen, sollte erstmal folgendes tun: Greifen Sie zum Telefonhörer und wählen Sie die Nummer eines Faxanschlusses. Stellen Sie das Telefon auf laut und hören Sie genau hin, wenn das Faxgerät läuft. Überlegen Sie sich nun, ob es für Sie persönlich eine Freude ist und irgendwie Sinn macht, sich das etwa eine Stunde anzuhören. Wenn Ihnen das Spaß macht, kaufen Sie dieses Album! Wenn nicht, dann nicht...
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Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
Drei Sterne - ich dürfte zu den Wenigen gehören, die diese seit bald 40 Jahren heftig umstrittene Scheibe so beurteilen, da dieses Produkt seit seinem Erscheinen entweder (meistens) verdammt oder (recht selten) als verkannter Geniestreich gefeiert wird.

Wäre dieses Album zwischen 1971 und 1974 auf einem der Labels von Rolf-Ulrich Kaiser erschienen und statt Lou Reed der Name einer obskuren deutschen Band auf der Hülle gestanden, würde man es heute wahrscheinlich als Krautrockklassiker feiern. Aber bei einem Musiker, dem man 1975 als Solist - die kaum überschätzbaren Velvet Underground-Verdienste braucht man hier gar nicht zu erwähnen, das erübrigt sich wohl - Songs wie "Walk On The Wild Side", "Satellite Of Love", "Perfect Day" und nicht wenige weitere große Meisterwerke an Liedern zu verdanken hatte, fand man es einfach nicht witzig, 64 Minuten lang Geräuschorgien zu lauschen. Was den guten Mann tatsächlich zu diesem Werk veranlasst hatte, wird nach seinem Ableben im Vorjahr wohl für immer unbeantwortet bleiben, aber die Theorie, dass er damit seinen Vertrag mit RCA beenden wollte, scheint mir durchaus glaubwürdig, was ja auch durch die Unverkäuflichkeit dieses Doppelalbums schnell unter Beweis gestellt war.

Andererseits: Wer gut mit verfolgt hat, was in den letzten Jahrzehnten alles an neuer Rockmusik gekommen ist, ob jetzt Sonic Youth, Radiohead, Tortoise und viele andere in ihren experimentellsten, musikalisch extremsten Phasen, davor in den 80ern schon der Industrial, wird das alles nicht ganz so extrem erleben.
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