Ein Jahr nach Metal Gear Solid: Portable Ops dachte sich der Erfinder Hideo Kojima, wie er vielleicht Metal gear Online (welches für die PS3 rauskommen soll) am besten noch "vortestet". Jedenfalls ist das meine Vermutung zu diesem neuem Titel. MGS: PO+ ist ein gutes Actionspiel zum fairen Preis.
Story:
Also ein wirkliche "Story" gibt es nicht. Es handelt halt nach den Ereignissen von MGS: PO, wo dich Roy Campell anspricht und mit dir erstmal eine Trainingsstunde macht. Man spielt aber nicht Snake, sondern einen "normalen" Soldaten. Nachdem man die Trainingsstunde gemeistert hat, fangt die "unendlichen Missionen" an. Das heißt es werden immer irgenwelche Missionen generiert die man zu meistern hat. z.B. Gehe zum Markierten Punkt auf der Karte, entführe Soldaten uvm.
Man kann auch die Endbosse aus MGS: PO bekämpfen, aber das geht nur, wenn man eine Speicherdatei von MGS: PO auf seinem Memory Chip drauf hat.
Konami hat auch einige "Goodies" eingebaut, wie zum Beispiel, wenn man die "unendlichen Missionen" auf der Schwierigkeitsstufe "Mittel" schafft, kriegt man dan alten Snake aus dem kommenden MSG 4.
Gameplay:
Am Gameplay hats sich eigentlich nicht geändert. Es spielt sich genauso wie MGS: OP. Auch die Soldatenverwaltung wurde aus dem älteren Teil entnommen. Also hier sollte man nichts wirklich neues erwarten. Es gibt immernoch Ärzte, die deine Hauptteam wärend der "Ruhephase" heilen, immernoch die Techniker die von Zeit zur Zeit immer mächtigere Item und Waffen herstellen, und immernoch Spione, die dich mit Informationen versorgen.
Was sich aber Verbessert hat, ist die "Erfahrung", die die Soldaten während den Missionen sammeln. Man kriegt jetzt besser vermittelt, wo sich seine "Werte" steigern, was er noch dazu lernen kann und wo sein "maximum" an Erfahrung liegt.
Bei der Steuerung blieb alles beim Alten, wobei man sagen muss, dass die Egoperpektive "flüssiger" und genauer ist. Nicht so "hackelig" wie im Teil zuvor.
Wo das Spiel aber glänzt sind seine Multiplayer qualitäten. Man kann mit Freunden gegeneinander oder miteinander Missionen bewältigen oder sich im Internet sich gegen Spieler aus der ganzen "PAL-Welt" bekriegen. Es gibt einpaar neue maps, wie z.B. der Stützpunkt, wo sich Metal Gear Rex aufhält.
Auch die "Game sharing"-Funktion ist vorhanden. Also kann man mit einem Kollegen, der nicht das Spiel hat, direkt loslegen.
Grafik:
Grafik ist immernoch für PSP Verhältnisse sehr gut. Charaktere sind schön modelliert und die Maps sind teilweise sehr groß. Was aber stört ist, dass die Texturen der Maps fast immer gleich aussehen.
Farzit:
Eigentlich erwartet uns mit MGS: PO + nichts neues, aber für Metal Gear Cracks ist das spiel mit den "Unendlichen Missionen" eine Herausforderung, für Multiplayerzocker ein absolutes muss, und für Neulinge der "perfekte Einstieg" in Metal gear Solid. Und das alles zum einem sehr fairen Preis von 20¤ (oder weniger). Dafür, dass dieses Spiel nicht viel Neues beitet, kriegt man umso mehr für sein Geld!