Bücher und Metal, das ist so eine Sache für sich. Man kennt sie, die Enzyklopädien, die Biografien, die zahlreichen Lexika und natürlich die bestimmten Beschreibungen zu den zahlreichen Stilrichtungen. Dieser setzte sich nämlich hin und verfasst eine Art Roman aus der Sicht eines Metalfans für eben solche, aber nicht nur.
So beginnt die Story eines (Slayer)Fans Simon, einem Traum hinterher zu jagen. Natürlich will er Metal(Rock)star werden, wie seine Lieblingsband und auf den Brettern, die die Welt bedeuten, stehen und das Leben in vollen Zügen als Rocker genießen. Doch natürlich holt ihn die Gegenwart und die 'traurige' Realität immer wieder ein. Das heißt, Kumpels, saufen und eben die alltägliche im Player rotierende CD. Dann geht es auch schon wieder weiter mit Partys, Mädchen und eben der typischen Sauferei. Ich habe mich allein dadurch super unterhalten gefühlt.
So entwickelt sich diese Geschichte des Simon dazu, dass man selbst beim Lesen dieses Buches irgendwann merkt, man selbst sei dabei. Es gibt durchaus zahlreiche Anekdoten, in denen man sich selbst wiederfindet, wenn man eben bereist als Teenager dieser Art der Musik seine (Fan-)Seele verkauft hat. Selbst das Ende überrascht einen Metalfan nicht wirklich, aber ist auch nicht minder interessant.
Fazit: Dieses Buch ist nicht nur lesefreudigen Metalfans zu empfehlen, sondern jeder Seele die auf Pop-Literatur steht. Von mir 5 Sterne!