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Metaepitome
 
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Metaepitome

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4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Metaepitome 19:40 EUR 0,89
Wiedergabe   2. Warning: ending - without warning 7:56 EUR 0,89
Wiedergabe   3. Point of view 5:17 EUR 0,89
Wiedergabe   4. Butterfly's cry 7:04 EUR 0,89
Wiedergabe   5. Arrival of the red bumblebee 2:16 EUR 0,89
Wiedergabe   6. Dawn 16:21 EUR 0,89
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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
In letzter Zeit wurde dem klassischen Prog-Rock durch den so genannten New-ArtRock zunehmend der Rang abgelaufen. Selbst etablierte Prog-Größen wie Porcupine Tree haben ihren Sound teilweise derart radikal verändert, dass man ihn kaum noch dem ursprünglichen Prog zuordnen kann.
Die Finnen Overhead widersetzen sich diesem Trend. Auf ihrem zweiten Studioalben finden sich zwar auch neuartige Prog-Elemente wieder, aber im Kern spielt die Band einen Stil, der sich irgendwo zwischen Rush und Pink Floyd verorten lässt. Dabei gelingt Overhead das Kunststück, nicht wie eine dreiste Kopie oder ein lauwarmer Aufguss zu klingen, sondern traditionelle Elemente mit Spielfreude und Geist zeitgemäß zu präsentieren. Die wahre Faszination aber entfaltet das Album durch sein intensives Flair, das fast schon New-Age-Charakter hat, den Hörer augenblicklich packt und nicht mehr entkommen lässt.
Bereits der Opener und Titeltrack schöpft aus dem Vollen. Das 20-minütige Epos baut eine subtile Fantasyathmosphäre und wartet ebenso mit traumhaft-elegischen Passagen, wie mit himmlischen Refrains, tollen Melodien und treibendem Gitarrenrock auf. Der Sänger stellt unter Beweis, dass er über ein ausgeprägtes, sehr variables Organ verfügt. Zwischendurch finden sich immer mal wieder eingestreute Zitate von Pink Floyd bis Saga. Einen dermaßen in sich geschlossenen, ausgeglichenen und dynamischen Longtrack habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gehört. Ein absoluter Suchttitel. Und so geht es weiter. "Warning: Ending (without warning)" wuchtet sich zwischenzeitlich zu einem Bombastrocktrack allererster Kajüte ein, wird aber jäh von sanften Pianoklägen und wundervollem Gesang in nüchternere Bahnen gelenkt, bevor das Ganze wieder von vorne loslegt. Der krachende Chorus hätte ruhig noch öfter wiederholt werden dürfen.
Spätestens bei "Point of view" ist klar, vor viel Ideenreichtum und kreativem Potenzial diese Band sprüht. Hat man anfangs noch den Eindruck, einen lupenreinen Retro-Hit vor sich zu haben, folgen alsbald himmlische Gitarrensoli, die von einem an den Vorgängertitel erinnernden Refrain abglöst werden. So viel Abwechslung in einem nur fünfminütigen Lied zu verarbeiten, das muss man erstmal schaffen. Gestreckt hätte man aus "Point of view" ein Epos machen können, das dem Titeltrack in Nichts nachstünde.
"Butterfly's Cry" ist jenes Lied, das gekonnt wie nie die Brücke zwischen Retro-Prog und New-ArtRock schlägt. Moderne Gitarren paaren sich mit altmodischen Keyboardklängen. Stakkatoähnlicher Gesang kulminiert in eingängigen Refrains. Als wären die neuen Porcupine Tree in ihre eigene Vergangenheit gereist und hätten unterwegs Spock's Beard mitgenommen. Schlichtweg grandios.
Das große Finale "Dawn" zieht zum Schluss nochmal alle Register. 16 Minuten Prog-Rock vom Feinsten. Das Fundament bilden psychedelische Klänge, die entfernt an Pink Floyd erinnern. Der Gesang hat etwas mystisches. Man meint der Zeremonie eines Eingeborenenstammes, das seinen Gott huldigt, beizuwohnen. Und der Refrain ist einmal mehr zum Dahinschmelzen schön. Vielleicht ist der Song zum Ende etwas zu lang geraten, aber besser zu lang als zu kurz, nicht wahr?
Ist der letzte Ton verklungen, wird man sich nicht dem Drang entziehen können, die Repeat-Taste zu betätigen. Schon lange gab es kein Album mehr, in das man so tief eintauchen konnte wie in "Metaepitome". Wem es nach ständigen Innovationen und schwer durchzuschauenden Songstrukturen düstert, der sollte vielleicht Abstand nehmen, wer aber Interesse am traditionellen Prog-Rock im modernenen Gewand hat, sich auf eine spirituelle Reise durch faszinierende Klanglandschaften entführen lassen möchte und sein Gehör dabei nicht überanstrengen will, für den dürfte an diesem Album nur schwer ein Vorbeikommen sein. Abseits aller Trends vermögen Overhead die Begeisterung für den klassichen Prog-Rock neu zu entfachen. Ein Meisterwerk!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Extraklasse 13. September 2005
Von Udo Kaube
Format:Audio CD
Ich kann meinem Vorrezensent nur ausdrücklich in allen Belangen Recht geben.
"Metaepitome" ist genau die Art von Album, die Liebhaber der Musik von "Pink Floyd", "Tangerine Dream" oder "Rush" immer zu finden erhoffen.
"Overhead" ist eine der wenigen Progrock-Bands, die es wirklich schaffen, auch bei einem 20-Minuten-Track die Spannung zu halten, ohne sich in langweiligen Instrumentalsolis zu verlieren.
Schöne Akkustikpassagen wechseln sich mit handfesten Riffs, Flöte mit fetten Orgelsounds ab und führen dazu, dass man sich beim Hören der Stücke, wie auf einer Entdeckungsreise vorkommt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genial! 10. Februar 2007
Von BembelJoe
Format:Audio CD
Wahnsinn, was für ein Album! Durch ein einschlägiges Musikmagazin auf die Formation aufmerksam geworden, suchte ich erst einmal im Internet ein paar Hörproben. Die, die ich fand, schlugen mich sofort in ihren Bann und zwangen mich zum umgehenden Kauf des Albums.

Voll von neuen Ideen und unerwarteten Wendungen und immer wieder gespickt mit musikalischen Anspielungen auf die Vorbilder der Band (angefangen bei Jethro Tull oder Pink Floyd bis hin zu Marillion, um nur ganz Wenige zu nennen), minuten- oder nur sekundenlang, allerdings immer ohne den Eindruck zu hinterlassen, ein Plagiat zu sein. Man nimmt immer wieder etwas wahr, was einem irgendwie bekannt vorkommt und was positiv in Erinnerung geblieben ist, ohne wirklich zu erkennen was es ist, und das ist auch nicht nötig, Overhead bindet es in etwas neues, fazinierendes, spannendes, mitreissendes und unerwartetes ein und transformiert es in einen konstanten Fluß aus beeindruckender Musik. Geballte Spielfreude, Beherrschung der Instrumente, intime Kenntnisse über die "progressive" Musik der letzten 40 Jahre (wann haben die Jungs das alles angehört?) sowie eine enorme Sorgfalt und durchdachte Kompositionen kommen hier zusammen. Es macht Spaß das Album zu hören und daran hat nach der dem Kauf folgenden Anfangsphase des ständig rauf-und-runterspielens bis Heute nichts geändert.

Das Album wird auch in Zukunft einen festen Platz in meinen Abspielgeräten haben und ich hoffe, daß man noch viel von dieser Band hört.
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