"Die Gründung des Monteverdi Choir durch John Eliot Gardiner erfolgte 1964 in Cambridge anlässlich einer Aufführung der »Marienvesper« von Claudio Monteverdi. Ziel war es damals, sich ausgehend von der Musik des Barock ein breit gefächertes Repertoire zu erarbeiten. Das Ensemble wurde bald bekannt für sein leidenschaftliches Musikantentum, gepaart mit rhythmischer Vitalität und der Fähigkeit, Werke ganz unterschiedlicher Komponisten in verschiedenen Sprachen und Ausdrucksformen stilistisch überzeugend zu präsentieren." liest man bei Volker(klassikseite).
Seit dieser Zeit ist unglaubliche Fülle von Aufnahmen entstanden.Der Chor ist immer ohne Fehl und Tadel. Transparent,ohne jede Anstrengung, auch bei grossen Anforderungen seitens von Gardiner, man höre nur die schnellen Sätze aus der Messe C-Dur und missa solemnis von Beethoven. Für den Monteverdi choir kein Problem.
Wenn man, und mir kommt dies öfters einmal vor, mit der Interpretation von Gardiner nicht einverstanden ist; am Chor ist niemals zu kritteln.
Bald 50 Jahre eine solche Spitzenposition zu halten, ist eine ganz besondere Leistung.
So ist auch diese Aufnahme chorisch beinahe ohne Konkurrenz. Technisch gibt es ohnehin keine Bedenken, aber auch der Klang dieses ensembles überzeugt, wie in so vielen Aufnahmen.
Eine Zeit lang hat Gardiner sich sehr Mozart gewidmet. Ob es nun Opern, Sinfonien oder eben -wenig- geistliche Musik waren.
Gardiner hat eine Referenzaufnahme dieser Messe vorgelegt und dieses Urteil kann nach mehr als zwanzig Jahren immer noch Bestand haben.
Uneingeschränkt empfehlenswert.