Das Erstlingswerk des Autors Helmut-Michael Kemmer ist inhaltlich sehr interessant und sozialkritisch und regt nicht nur unterschwellig zum Nachdenken an. Leider folgt auf den fulminanten Start etwa ab Ende des ersten Drittels des Buches eine etwas langatmige, wenngleich für die weitere Handlung maßgebliche Passage, die jedoch durch die fesslnde zweite Hälfte mehr als aufgewogen wird.
Ich habe das Buch in einem Stück durchgelesen und war von Handlung und den Protagonisten fasziniert. Ich hoffe, noch mehr von H.-M. Kemmer zu Lesen zu bekommen.