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Mesopotamia
 
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Mesopotamia [Gebundene Ausgabe]

Christian Kracht
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 335 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt DVA (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421051917
  • ISBN-13: 978-3421051912
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 252.449 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie sieht es denn hier aus? Und wie wird es weitergehen? Werden wir alle in den Tropen leben? Brauchen wir Häuser? Oder leben wir in Flughäfen? Wird die Luft dünner und das Atmen leichter? Mesopotamia, das neue Reich der Mitte - auf den staubigen Tourismuspfaden von Sri Lanka, in einem Jet der KLM, einer maltekischen Luftspiegelung, intimen Hinterzimmern der Frankfurter Buchmesse, weiten Suiten von Davos. Geschichten über Orte am Ende des Jahrtausends. Siebzehn eigens für diesen Band geschriebene Erzählungen, Ortsbestimmungen und Entgrenzungen von den Autoren: Joachim Bessing, Rebecca Casati, Christian Kracht, Eva Munz, Eckhart Nickel, Ingo Niermann, Alexander von Schönburg-Glauchau, Benjamin von Stuckrad-Barre, Moritz von Uslar u.a..

Der Verlag über das Buch

»Erstaunlich ist an diesem Buch das Selbstbewußtsein, mit dem die Autoren erzählen, man kann ruhig sagen: die Unverschämtheit, mit der sie lostexten und darauf vertrauen, daß es jede Menge Leser gibt, die sich für ihre Geschichten interessieren. Und sie haben recht.« Wolfgang Höbel im ›Spiegel‹

»Ob das Marcel Reich-Ranicki freuen wird? In der deutschen Literaturszene tut sich jedenfalls endlich wieder etwas. Nach jahrelanger kreativer Flaute tritt eine ganze Reihe junger Nachwuchsliteraten selbstbewußt auf.« GQ – Männermagazin

»Dem Pop ist das Kunststück gelungen, sowohl Mainstream zu werden als auch Avantgarde zu bleiben.« Axel Henrici im ›buchreport magazin‹

»Die Autoren dieser Generation, die noch keinen Namen hat, eint eine gemeinsame Weltsicht und ein gemeinsamer Erfahrungshorizont, die sich – zum ersten Mal – grundsätzlich von den Nachfolgern der 68er Generation unterscheiden. Diese Generation ist die erste, die das Utopische nie empfunden hat ... Einer Generation, die mit gutem Grund das Ende der moralischen Verbindlichkeiten zu einem ihrer Hauptthemen gemacht hat, kann man mit dem Weltverbesserungspathos der Post-68er am allerwenigsten beikommen.« Harald Martenstein im ›Tagesspiegel‹ -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit Ausnahmen öde 14. Mai 2004
Format:Taschenbuch
Hat mich als Überblick über eine bestimmte, journalistisch orientierte Schreiber-Generation mehr erschreckt als entzückt. Neue Dimensionen an Langweiligkeit erobern die Texte etwa von Carl von Siemens über einen Aufenthalt in Sri Lanka oder Joachim Bessings belangloser und namedroppender Bericht über die Buchmesse. Aber das sind nur die Spitzen, die mir noch als besonders unangenehm in Erinnerung sind. Die können einfach nicht schreiben! Die sind nicht in der Lage, ihre Sätze so zu führen, dass einer den nächsten notwendig macht, auch der hochgelobte Herausgeber Kracht nicht in seinem unentschieden zwischen Erzählung und Bericht schwankenden Beitrag. Drei Ausnahmen: Stuckrad-Barre, dessen Beitrag zwar ein reines Max Goldt-Plagiat ist, aber das eben gekonnt. Lorenz Schröter mit seiner erzählerisch zwar recht konventionellen, aber geistreichen Geschichte über den Gasthof "Zum toten Juden" in einer deutschen Kleinstadt - eine ähnlich konzentrierte und lustige Darstellung deutscher Verlegenheiten im Umgang mit der Vergangenheit kenne ich nicht. Moritz von Uslars Opener "Davos". Das ist nun etwas ganz besonderes. Was hier hinter einem ganz wirren Geschwätz an Einsamkeit, Sehnsucht, falschem Bewusstsein und Hingabe an dieses falsche Leben spürbar wird, das ist so einzigartig schön und toll, das trotzt der Sprache einen ganz neuen Ausdruck ab. Für diese 50 Seiten lohnt sich die Anschaffung dieses insgesamt öden Buches.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ralf Toth
Format:Taschenbuch
Die "grossen" Namen der jungen deutschsprachigen Literatur haben sich hier selbst ein streckenweise unerträgliches Armutszeugnis ausgestellt. Die stärkste Geschichte ist der 15-Seiten-Thriller(!) von Eva Munz. Mit Ausnahme von Casati, Nickel, von Siemens und (überraschend) Stuckrad-Barre sind die Geschichten ausnahmslos peinlich, kaum zu glauben, dass so etwas veröffenticht würde. Moritz von Uslar langweilt uns seitenlang mit nichtssagenden Ausführungen über seinen Skiurlaub, auch Naters, Scheidemandel oder Bessing kommen kaum über das Niveau eines Abiturienten-Aufsatzes hinaus. Am ärgerlichsten erscheint jedoch das Geschreibsel von Niermann und Neumeister, diese Menschen glauben ja ernsthaft, Kunst sei es, wenn man wohlklingende aber unzusammenhängende Sätze aneinanderreiht. Schlimmer noch, sie meinen es wäre cool. Oh je.
L.
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Format:Gebundene Ausgabe
mit Freuden habe ich "Faserland" von Christian Kracht verschlungen, habe es mit Begeisterung all meinen Freunden ans Herz gelegt, um dann mit Schrecken festzustellen, was inzwischen noch aus Kracht`s Feder floss (...der seiner Freunde). Ich hoffe, dass "Der glebe Bleistift" Kracht`s Versprechen hält, und vergesse, mit weinendem Auge, diese Geschichte...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein total geniales Buch
Selten laß ich so ein geniales Buch wie dieses.
Im Gegensatz zu dem Buch "Faserland", dass für mich nicht das gelbe vom Ei war, hat Kracht mit dieser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2002 von S. Oberg
Viele geniale Beiträge
Äußerst interessante Geschichten und Berichte der verschiedensten Literaten. (Nicht nur Pop-Literatur) Besonder gefällt mir Bellersen von Lorenz Schröter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2002 von Alexander Jaeger
irony is over und doch nicht abzuschütteln...
das vorliegende buch ist verwirrend. mal unglaublich gut, mal verstörend bis obszön, stellenweise langweilig, dann wieder fantastisch, immer irgendwie pop und immer doch... Lesen Sie weiter...
Am 6. Januar 2002 veröffentlicht
die jungen wilden????
hm, dasss soll die deutsche junge literaturszene sein: traurig.selbstinszinierung wird gross geschrieben so dass das Buch voellig untergeht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2001 von anke von mar
Warum so leise?
Ich kaufte das Buch bereitsim modernen Antiquariat, was ist denn da passiert? Eshandelt sich um den gelungensten Sammelband, ein "state of the art" der jungen deutschen... Lesen Sie weiter...
Am 13. Dezember 2000 veröffentlicht
Grandios!!
Eine grandiose Textsammlung, die Appetit auf die "Soloalben" der jungen Herrschaften macht!! Lesen Sie weiter...
Am 16. Mai 2000 veröffentlicht
Zweistromland Spreu-Weizen!
Eine Anthologie habe ich mir noch nie gekauft. Ich denke mir, das sind meistens zusammengeschusterte Ladenhüter, die alleine nichts mehr losmachen. Lesen Sie weiter...
Am 30. April 2000 veröffentlicht
Zuwenig von Kracht, leider.
Schade. Ich wurde auf dieses Buch in Darmstadt aufmerksam gemacht, und wochenlang versuchte ich es zu bekommen, kein Ergebnis. Bis jetzt, und bis auf amazon. Lesen Sie weiter...
Am 28. November 1999 veröffentlicht
Double-Take!
Ich lese gerne. Besonders während der Messe. Nach 22 Uhr in der Bar des Frankfurter Hof. Dort sah ich, während ich las, plötzlich das Personal einer der Gechichten... Lesen Sie weiter...
Am 20. Oktober 1999 veröffentlicht
Enttäuschend!
Enttäuschend! Lieber Stuckrad-Barre zum zwölften mal lesen...
Am 26. September 1999 veröffentlicht
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