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Merrick oder die Schuld des Vampirs
 
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Merrick oder die Schuld des Vampirs [Gebundene Ausgabe]

Anne Rice
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (11. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455062644
  • ISBN-13: 978-3455062649
  • Originaltitel: Merrick
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 517.549 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anne Rice
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Merrick ist ein Buch, auf das viele Anne-Rice-Fans gewartet haben: Es schlägt einen Bogen von ihrer Vampir-Serie zur Geschichte der Mayfair-Hexen und führt damit den Großteil ihres Gesamtwerks in einem fiktiven Universum zusammen.

Die Protagonisten entstammen verschiedenen Romanen: So begegnen wir unter anderem Louis de Pointe du Lac, der zentralen Figur aus Interview mit einem Vampir. Louis verzehrt sich vor Schuldgefühlen über den Tod seiner Tochter. Er möchte wissen, ob Claudias Seele Ruhe gefunden hat. Also tritt David Talbot (bekannt aus Nachtmahr) an die Voodoohexe Merrick Mayfair heran und bittet sie, Louis diesen Wunsch zu erfüllen.

Natürlich sind Davids Motive nicht ganz frei von Eigennutz: Merrick war einst seine Schülerin und Geliebte, und er möchte das Feuer der damaligen Leidenschaften neu entfachen. Und wie alle erfahrenen Leser von Horror-Romanen wissen -- von Kinogängern ganz zu schweigen --, ist es nie eine gute Idee, die Geister der Toten heraufzubeschwören. Selbst wenn sie von Hexen oder Vampiren gerufen werden.

Die Romane von Anne Rice waren schon immer von sehr unterschiedlicher Qualität. Neben Meisterwerken wie Interview mit einem Vampir und Der Fürst der Finsternis stehen unausgewogene bis misslungene Romane wie Die Königin der Verdammten oder Armand der Vampir. Merrick fasziniert durch die einfühlsame Sprache und die große Liebe der Autorin für den Schauplatz New Orleans. Die Handlung ist klug ausgedacht, wird aber durch zu viele Rückblenden gebremst. Insgesamt also ein lesenswerter Beitrag zur Chronik der Vamipre, wenn auch kein Höhepunkt. Über die Titelfigur möchte man jedoch auf jeden Fall mehr erfahren. --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

Vampir Louis Pointe de Lac leidet Höllenqualen, denn er fühlt sich immer noch schuldig am Tod des Vampirkindes Claudia. Ob es ihm hilft, den Geist Claudias zu beschwören, um sich mit ihr auszusöhnen? Sein Freund David, ehemaliger Generaloberst des Ordens übersinnlicher Detektive, weiß, wer sie da unterstützen könnte: seine frühere Schülerin Merrick, eine Voodoo-Zauberin, die von den Mayfair-Hexen abstammt. Davids Warnungen, dass die junge Frau ebenso betörend wie gefährlich ist, schlägt Louis in den Wind. Und so kommt es, dass Merricks Voodoo-Zeremonie prompt außer Kontrolle gerät: Claudias Geist erringt eine solche Macht, dass sie Louis mit einem Messer schwer verletzt. Und als Merrick ihn wenig später auch noch verführt, ist der Vampir vollends durcheinander. So findet David eines Nachts in Louis' Sarg nur noch einen verkohlten Körper vor, denn sein lebensmüder Freund hat sich am Morgen der Sonne ausgesetzt, um zu sterben. Jetzt kann nur noch einer helfen: Davids legendärer Erzeuger Lestat. Doch der verharrt immer noch lethargisch und geistesabwesend im Kloster ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Bevor ich zu "Merrick" komme, ein paar Worte zur gesamten Serie: An "The Vampire Chronicles" läßt sich erstaunlich gut das jeweils momentane gesellschaftliche Klima der USA erkennen. Anne Rice ist eine politisch sehr engagierte Autorin, die auch sich auch immer wieder zu aktuellen Themen zu Wort meldet. Da sie für ein breites Publikum schreibt, machen ihre Werke subtil die Schwankungen in der öffentlichen Moral mit. Genaueres dazu:

als der erste Band 1976 erschien betrat die Autorin noch die letzten Ausläufer des weiten Feldes der ausgehenden Postmoderne, wo eigentlich alles möglich und erlaubt war, Stil-und Genremixe die Regel. So wird "Interview with a Vampire" eine gelungene Mischung aus fiktiver Autobiographie und Gothic-Roman. Die Beziehung zwischen erstmalig zwei männlichen Vampiren schildert sie als Haßliebe zwischen einem Pragmatiker (Lestat) und einem Melancholiker (Louis), mit nur leichten homoerotischen Andeutungen. Im zweiten Band, der Anfang bis Mitte der toleranten 80er entstand, wird Rice mutiger und läßt den Vampir Lestat bisexuell auftreten, dies zieht sich durch bis Band 4. Auffällig an der Entwicklung der Vampir-Charaktere ist in der Tat, daß die Figuren immer perfektionistischer entworfen werden, ähnlich dem zunehmenden realen Perfektionsdrang in den USA, Schönheits-OPS inclusive. In Band 5 von 1994 kommt plötzlich die Religion verschärft zum Tragen, Lestat setzt sich mit Gott und Teufel auseinander.

In "Merrick" schließlich demontiert Rice nun einen Teil ihres eigenen Entwurfs und leitet eine interessante Wende ein: Louis wird nun eine Freundin gegeben, damit die selbstgeschaffene homosexuelle Tendenz für Leser wieder zurückgenommen wird, die Rice seit den letzten Jahren nicht mehr zusagt. (Die vorherigen Bände lassen nicht natürlich nicht mehr ändern.) Melancholiker Louis, den Anne Rice laut eigener Aussage zu verabscheuen begann, weil ihr so schwächlich und unsicher erschien, wird von ihr transformiert zu einem selbstsicheren neuen Charakter. Damit wird zugleich auch der letzte Selbstzweifel aus Rice Romanen genommen, denn es war immer dieser eine Charakter, der für das "Aber..." und das "Warum...?" stand. (Warum muß ich töten? Man überlege einmal, wie berechtigt diese Frage ist!)

"Merrick" weist damit in die neue Richtung amerikanischen Selbstverständnisses: der Wunsch nach von sich selbst überzeugten, äußerlich makellosen, religiösen, heterosexuellen Tatmenschen ohne Zweifel am eigenen Tun. Der Tod der Opfer wird nun ohne Nachfrage hingenommen, die Vampire beißen ja nur "Evil-doer", so haben es sich die Blutsauger versprochen. Diese schlechten Leute verdienen den Tod. Aber wer bitte wagt darüber zu entscheiden? Fällt Ihnen da nicht auch eine Parallele auf? Und wie war das noch mit "Schurkenstaaten"?

Nur drei Sterne für diesen Teil, da mir die neue Ausrichtung der Reihe nicht behagt. Gerade Unterhaltungsliteratur wirkt auf die Ansichten breiter Mengen ein und die subtile Bejahung eher beunruhigender gesellschaftlicher Entwicklungen hinterläßt einen bitteren Geschmack.

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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Merrick" undercover 11. November 2008
Von hundasterix TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Eigentlich wollte ich zu diesem Buch gar keine Rezension schreiben und genau genommen tue ich das hiermit auch gar nicht. Dies soll nur eine kleine Information zum Titel des Romans sein (ohne Meinung und Wertung bezüglich des Inhalts).

Manche Leser werden bei dem Titel "Das Blut der Verführung" evtl. denken, dass es sich um einen neuen Vampirroman von Anne Rice handelt, aber das stimmt nicht. Es handelt sich lediglich um eine neue Ausgabe von "Merrick".
Aufgrund des momentanen Hypes um Bücher wie Stephenie Meyers "Bis(s)" - Reihe, hat der Fischer Verlag Rices Werk unter einem anderen Titel und mit neuem Cover herausgebracht.

(Ist dies bei einer Autorin wie Anne Rice, welche den Vampirroman neu geprägt hat, wirklich nötig gewesen?)

Noch eine kurz Anmerkung für diejenigen, welche es noch nicht gesehen haben: Es sind (bis jetzt) noch drei weitere Romane von Rice auf ähnliche Weise erschienen. Unter "Die Herrin des Schattenreiches" versteckt sich Pandora", unter "Der Duft der Unsterblichkeit" "Armand der Vampir" und unter "Der Kuss der Dämonin" Vittorio".
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anna
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich den Klappentext las, war ich sehr angetan. Eine gute Idee, mal wieder anstelle von Lestat einen anderen Charakter aus der Serie in den Vordergrund zu stellen, nämlich Louis aus "Interview mit dem Vampir". Auch die Idee, daß ein Vampir die Hilfe einer Hexe braucht, um die Seele einer Toten heraufzubeschwören, macht Sinn. Und letztlich war die Story auch wirklich nicht schlecht, nur leider unter Anne Rice sonstigem Niveau.

Zum Beispiel hätte die Autorin das Buch nicht in zwei starre Teile spalten sollen: gut die erste Hälfte beschäftigt sich etwas zu ausführlich mit Merricks Biographie. Die zweite Hälfte dagegen ist eher gehetzt und läßt z.B. der eigentlichen Seance zu wenig Zeit. Urplötzlich verlieben sich dann auch Louis und Merrick ineinander, wieder eine schöne Idee, aber zu hastig umgesetzt und damit leider eher unglaubwürdig. So abrupt erscheint dies eher wie ein Mittel zum Zweck... ohne mehr verraten zu wollen...

Besser wäre es - meiner Meinung nach!- gewesen, Rice hätte von Beginn an beide Themen - Merricks Leben und ihr Zusammentreffen mit Louis geschickt ineinander verflochten. Dann hätte man die Beziehung der beiden sich langsam und glaubwürdig entwickeln lassen können und die Spannung bis zur Geisterbeschwörung steigern. Auch Merricks Lebenslauf wäre in Erinnerungsfetzen interessanter zu lesen, als "in einem Stück" zu Einleitung. Dazu hätte Rice noch kurze Blicke auf den quasi im Koma dahindämmernden Lestat erlauben können. So wäre die Story lebendiger und abwechslungsreicher geworden, ähnlich wie "Queen of the Damned", in dem Rice zwischen verschiedenen Handlungsorten springt oder "Interview with the Vampire", in dem sich die Interview-Frequenzen mit Louis' Erinnerungen abwechseln.

Als finale Neuerung hätte die Autorin vielleicht den Schritt wagen sollen, mal die Erzählhaltung aus der 3. Person einzunehmen, also einen personalen Erzähler außerhalb der Story zu wählen, der aber alles sieht, wenn er auch nicht alles verrät. Die Lösung, David Talbot als Beobachter erzählen zu lassen, kommt dem schon recht nahe, doch als Person innerhalb der Handlung fehlen ihm als zwangsläufig interessante Einblicke, wenn er mal nicht anwesend ist. Z.B. warum und wie Louis - völlig entgegen seiner Grundsätze! - Merrick zum Vampir macht.

Fazit: Anne Rice hatte wieder mal einen guten Plot, nur leider erreicht die Umsetzung diesmal nicht ihre aus frühren Bänden gewohnte Güte.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Naja
schon spannend irgendwie aber die meisten anderen Vampirromane von Rice fand ich besser. Zumal es für das Ende hier bisher keine echte Fortsetzung gibt.
Vor 18 Monaten von Flo veröffentlicht
Das Blut der Verführung
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, für alle Fans der Vampir Chronik zu empfehlen
Veröffentlicht am 21. Februar 2010 von Jenny
Magie trifft Unsterblichkeit
Lese in unregelmäßigen Abständen immer wieder Bücher von Anne Rice. Begonnen hat das ganze natürlich nach der Verfilmung von Interview mit einem Vampier". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2009 von hamster20
Aufpassen
Also für mich hat hundasterix alles geschieben, was man wissen muss, den Büchern einen neuen Name zu geben ist Betrug (? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2009 von S. Neuhaus
Unterhaltsamer Blutrausch
Anne Rice erzählt hier die absolut unterhaltsame Story der Koexistenz von Mensch, Vampir und Hexe in der Großstadt New Orleans. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2008 von KlingKlang
wo gehts hier um vampire?
das buch lässt sich gut lesen, aber leider dreht sich alles um die vergangenheit von merrick und david. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2007 von Last Days of Summer
Leider nicht so toll....
David Talbot, ehemaliges Mitglied der Talamasca, der von Lestat zu einem Vampir gemacht wurde, lebt zusammen mit Lestat und Louis in New Orleans. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2006 von G. Bogner
mehr erzählung als handlung
meiner meinung nach ist dieses buch etwas für wirkliche anne rice kenner.ich selbst habe keines ihrer hexenbücher gelesen, sondern nur die vampire chronicles, aber anne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2006 von Kerstin Gerhard
laaaaaangweiliiig!!!
für mich als fan von anne rice büchern war dieses buch ein reinfall! wer wirklich etwas über anne rice's vampire lesen will sollte dieses buch nicht lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2006 von bloody angel
Merrick
Fans der Vampirchroniken laufen Gefahr leicht enttäuscht zu werden. Der Großteil des Buches erzählt eine Lebensgeschichte,zwar einigermaßen interessant, aber... Lesen Sie weiter...
Am 9. Oktober 2005 veröffentlicht
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