Vor langer Zeit habe ich dieses Buch geschenkt bekommen und erst vor einigen Monaten wieder begonnen, es zu lesen, da der Anfang (wie in so vielen Büchern) lang und träge ist. Aber fährt Merlin erst einmal nach Fincayra, so stolpert er vom einen Abenteuer ins andere.
Ich war am Ende so begeistert, dass ich mir bald darauf den zweiten Band holte und auch den dritten an einem Tag verschlang. Was mir jedoch während des Lesens auffiel, war, dass Merlin von einer Situation plötzlich in eine andere fällt. Alles folgt extrem schnell aufeinander und wird für mein gefühl nicht genug beschrieben und erklärt. Plötzlich ist er ein Hirsch, dann ist er plötzlich in den bergen, sofort trifft er seinen alten Freund wieder... Das war das einzige, was mir an dieser Geschichte wirklich gefällt.
Nun möchte ich noch anmerken, dass der Stil ein vollkommen anderer ist als der im Herrn der Ringe. Während Tolkien für ältere Leser schrieb, achtete Barron vor allen Dingen auf die Wünsche der Jüngeren. Und wer gar glaubt, "Merlin" sei ein billiger Abklatsch vom HDR, dem muss ich hier entschieden wiedersprechen!