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Merlin
 
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Merlin [Taschenbuch]

Manfred Böckl
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Droemer Knaur (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426775956
  • ISBN-13: 978-3426775950
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 399.856 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit seinen berühmten Prophezeiungen kündigte der britannische Fürst und Druide Merlin einst die Wiedergeburt der keltischen Welt für die heutige Zeit an. In den sagenumwobenen Heiligtümern von Avalon und Camelot wurde damals der Blick auf die Visionen eines großen Propheten gelenkt, deren Wirkung bis in das 3. Jahrtausend reicht.

Klappentext

Manfred Böckl erzählt vom spirituellen Leben Merlins, seinem Einfluss auf Arthur und den Runden Tisch, und er interpretiert die von ihm selbst übersetzten Visionen Merlins: die Kaledonischen Weissagungen - jene Gedichte, die Merlin gegen Ende seines Lebens in der Einsamkeit der Kaledonischen Wälder verfasste und die er zu den Zyklen "Grüße" und "Die Apfelbäume" zusammenstellte - , die Drachenprophezeiung des damals halbwüchsigen Merlin und jene Weissagungen, die herausragende Ereignisse außerhalb der keltischen Welt bis ins dritte Jahrtausend betreffen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen 2 Seiten weiche Fakten + 312 Seiten Geschwafel und Blödsinn, 4. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Merlin (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eine Unverschämtheit! Es fällt mir schwer diese Buch zu beurteilen ohne gegenüber dem Autor beleidigend zu werden, doch auch sein Buch ist eine Beleidigung für denkende Leser mit Vorwissen. Der Autor verfügt über knapp zwei Seiten relativ weicher Fakten. Diese füllt Herr Böckl mit wortreichem Geschwafel auf über 300 Seiten auf und lässt den Leser im Glauben es handle sich dabei um historische Tatsachen.
Das Buch enthält mehr belanglose Schilderungen von Spaziergängen des Autors in Britannien als tatsächlicher Informationen.
Skrupellos vermischt er teilweise nahtlos Tatsachen und subjektive Wunschvorstellungen, und versucht dem Leser dies als gesicherte Erkenntnis zu verkaufen. Herr Böckl bietet zwar eine kleine Liste von Referenzliteratur im Anhang, im Text bezieht er sich jedoch nie konkret auf Quellen - vermutlich weil er es gar nicht kann.
Herr Böckl ist als Autor eine der traurigsten Erscheinungen in der Sachliteratur über keltisch Assoziiertes. Er demonstriert mangelnde Kenntnisse bzgl. religiöser Riten und Zusammenhänge. Ich verweise auf ein Bsp. von S. 72: eine vermeintliche Göttin "Beltane", deren Ehrenfest Merlin am 1. Mai 468 geleitet haben soll, ist mir in der Fachliteratur nie zuvor begegnet. Die etymologische Bedeutung des Wortes ist "Feuer des Bel" und bezieht sich auf das Fest des 5. Vollmondes zu Ehren des gallischen Gottes Belenos. Auch wenn man aufgrund regionaler Unterschiede (wofür die keltische Welt ja bekannt ist) davon ausgeht, dass das 5. Vollmondfest in Wales einer Göttin geweiht war, so hieß diese mit Sicherheit nicht Beltane. Dem Autor scheint die Mondassoziation des Beltane-Fests überhaupt nicht geläufig zu sein, sondern nur das moderne Relikt, denn er spricht stets nur vom 1. Mai. Der 5. Vollmond im Jahr 468 fiel noch nicht einmal auf den 1. Mai, sondern lag um den 23. Mai. (Der rechnerisch überhaupt frühest mögliche Termin für diesen Vollmond ist der 2. Mai).
Er schreibt auch widersprüchlich und inkonsistent: er attestiert Merlin überragende seherische Fähigkeiten, dennoch unterstellt er dem Druiden, er sei von diversen Rückschlägen überrascht gewesen. Die angeblich bereits eingetretenen Prophezeiungen Merlins interpretiert er ausschließlich metaphorisch, so lassen sich diese auch besser passend machen; die Prophezeiungen für die Zukunft legt er hingegen wörtlich aus, weil er dann mit modernen Ängsten wie den Folgen vor Radioaktivität und Gentechnologie spielen kann.
Unglaublich sind die Behauptungen, die keltische Kultur sei ein Musterbeispiel des Pazifismus gewesen - Historiker belegen einstimmig das Gegenteil.
Der Autor nimmt sich und seine belanglosen persönlichen Ansichten und Erlebnisse zu wichtig und verdirbt auf diese Weise viele (unerfahrene) Leser, die dieses Buch für ein Sachbuch halten könnten. Er verdreht Fakten und projiziert mit nostalgischem Wehmut ein gesellschaftliches Idealbild auf eine vergangene Kultur.
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich mich von den Beurteilungen auf dieser Seite irre leiten ließ. Ab ungefähr Seite 70 gab es kaum eine Seite, auf der nicht etwas stand, das mich verzweifelt mit dem Kopf schütteln ließ. Ich kann vor diesem Buch nur eindringliche Warnen: Finger weg von diesem Buch, der Autor redet viel und sagt gar nichts. Lassen Sie erst recht die Finger von diesem Buch, wenn sie "Einsteiger" in diese Thematik sind.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Kein Buch über die Kelten!, 9. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Merlin (Taschenbuch)
Das Talent des Autors liegt - ähnlich wie bei Erich von Däniken - in seiner Fähigkeit, den Leser an seiner eigenen Begeisterung über ein Thema teilhaben zu lassen. In Bezug auf sein Lieblingsthema 'Die Kelten' ist der Autor jedoch genau so ungebildet wie wahrscheinlich die meisten seiner Leser.
Darum bleibt ihm nichts anderes übrig als mit - im literarischen Sinne - "großen Gesten" vom Gehalt seiner Worte abzulenken.
Deutlich ist zu spüren, dass der Autor nie 'studiert' hat, worüber er schreibt, sondern er hat scheinbar stets nur 'aufgeschnappt'. Daraus ergibt sich aber leider keine historisch korrektes Bild, und der Autor ist kaum mehr qualifiziert ein Buch über die keltische Vergangenheit Europas zu schreiben, als jeder andere Mensch, der regelmäßig Discovery-Channel guckt.
Wie an einigen Rezensionen zu erkennen ist, gibt es immer noch Menschen, die glauben, wenn es in einem Buch gedruckt steht, dann muss es auch stimmen. Dieser Trugschluss führt dazu, dass das Halbwissen des Autors in den Köpfen seiner Leser als "Viertel-" oder sogar nur "Achtelwissen" kondensiert. Aus dieser Sicht müsste man dem Verleger geradezu fahrlässige und volkstümliche Verzerrung von Geschichte vorwerfen.
Insbesondere die chronologisch vorletzte Rezension zeigt, wie defizitär die Vorbildung der Leser ist, aber auch wie nicht-existent das Bewußtsein darüber ist.
Dieses Buch ist kein Buch über die Kelten - an diesem Thema mag der Autor viel Interesse haben aber wenig Ahnung. So mach Asterix-Band weiss diesbezüglich fundiertere Tatsachen wiederzugeben.
Warum gebe ich trotzdem 1 Stern mehr als das Minimum? Weil der Autor etwas versucht, was - meines Wissens nach - vorher noch keiner in der From versucht hat: er unterstellt, es habe Merlin, Artur & Co. gegeben, und versucht diese Sage grob in die damalige gesellschafts-politische Situation einzuordnen. Ebenfalls lobenswert ist die Tatsache, dass er nicht den gleichen Fehler macht, wie viele christlich erzogenen Autoren. Bewußt vermeidet er es, seine Schilderung den viel jüngeren christlichen Normen anzupassen. Ob seine Darstellungen nun tatsächlich "ketlisch" sind, ist reine Mutmaßung bzw. eigentlich sogar unwahrscheinlich wenn man sich die Tatsache bewußt macht, dass die Inselkelten eigentlich nur fälschlicher Weise immer wieder als Archetyp für die Festlandkelten herangezogen werden.
Wissenschaftlich ist diese Buch wertlos, doch ein differenzierender Leser kann auch diesem Buch einige Interessante neue Sichtweisen abgewinnen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kelten, 4. Januar 2004
Von 
as (Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Merlin (Taschenbuch)
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Hier geht es nicht allein um Merlin der Zauberer sondern vielmehr um das keltische Volk und ihre Lebensweise im Einklang mit der Natur zu leben. Die Kelten interessieren mich schon seit längerer Zeit und ich kann den Autor mit seinen Ansichten und Vermutungen nur bestätigen.
Zu einer Rezension vom 4. Februar 2003
Rezensentin/Rezensent: scmcg aus Magdeburg, Sachsen Anhalt Germany
möchte ich noch eines hinzufügen: ein gallischer Gott ist noch lange kein keltischer Gott!!!! , somit wurde das Buch wohl nicht ganz verstanden bzw. die Thematik. Beltane ist eine keltische Göttin und wird im keltischen Jahreskreisfest gefeiert. Im Zeitalter von Merlin gab es mehr Religionen und natürlich auch verschiedene Götter und jedes Volk hatte seine eigenen Feste. Die Kelten waren in Europa sehr weitverbreitet und somit finden sich auch heute in der christlichen Religion alte keltische Jahreskreisfeste wieder. (z.B. der Tannenbaum und die Farben grün und rot zur Weihnachtszeit, bei den Kelten wurde dies als Julfest gefeiert).
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