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Wer kennt ihn nicht, den wohl berühmtesten Zauberer aller Zeiten, den sagenhaften Merlin? Dieser gilt in der Tat als der mächtigste und bekannteste Magier weltweit und zudem soll er als Lehrer des legendären britischen König Artus fungiert haben, der um 500 n. Chr. das Land regiert haben soll. Der durch die Artus-Sage( man denke nur an den Heiligen Gral oder das Schwert Excalibur) von 1136 erstmals in der Weltliteratur auftauchende Kult-Zauberer trat in der Folgezeit einen einzigartigen literarischen und filmischen Siegeszug an: So findet er sich unter anderem in Kino-Klassikern wie Die Ritter der Tafelrunde, Excalibur oder King Arthur, aber auch in zahlreichen Büchern wie etwa in Die Nebel von Avalon wieder. Zudem nehmen auch die Harry Potter-Romane oder der Horror-Meister Stephen King Bezug auf Merlin und sein angebliches Wirken. Selbst Goethe oder Heine konnten ihre Finger nicht von ihm lassen. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: Merlin ist ein absoluter Superstar unter den Zauberern und gehört zu den faszinierendsten Figuren der Weltliteratur überhaupt.
Und auch das US-Movie Merlin und der Krieg der Drachen aus dem Jahre 2008 setzt dem Meister-Magier ein weiteres, gelungenes cineastisches Denkmal. Unter der Regie von Mark Atkins (Evil Eyes, Night Orchid) entstand ein Fantasyfilm in walisischen Originalkulissen, der den großen Merlin als Basis des Films nutzt, aber auch um feine Details wie schwarze Magie und Drachen erweitert: Eragon und Dragonheart lassen grüßen. Obendrein konnte für diesen Film auch noch ein ganz Großer des deutschen bzw. internationalen Films gewonnen werden: Kein Geringerer als Bambi-Preisträger und Hollywood-Star Jürgen Prochnow (Das Boot, Dune – Der Wüstenplanet) gibt sich als weiser Magier The Mage die Ehre.
Um 420 v. Chr. ist das gesamte römische Reich in großer Aufruhr. Ständig zieht es in den Krieg, um das Imperium zu vergrößern. In diesen düsteren und blutigen Zeiten wird auf mysteriöse, gar dämonische Weise ein Junge geboren. Sein Schicksal ist schon jetzt besiegelt, er wird einst der berüchtigte Zauberer Merlin sein, aber er wird auch große Qualen erleiden müssen. Als sich dann die Römer doch aus Britannien zurückziehen, entsteht ein Machtvakuum, das kriegerische Invasoren aus Sachsen gerne füllen würden. Währenddessen werden Merlin (Simon Lloyd Roberts) und ein anderes Waisenkind namens Vendiger (Joseph Stacey) von einem weisen Magier (Jürgen Prochnow) in die Künste der Zauberei eingewiesen. Englands Hoffnungen ruhen nur zu bald auf Merlin, der den schwachen König mit allen Kräften unterstützt. Und das ist auch bitternötig, denn Vendiger hat sich den Sachsen verschrieben und nutzt seine Kräfte um den Feind zu unterstützen. Dabei scheut er auch nicht zurück, eine Horde feuerspeiender Kampfdrachen gegen Merlin & Co. einzusetzen.
Jetzt ist es an dem großen Magier, sich eine effektive Verteidigung zu überlegen – zumal auch in den eigene Reihen Verräter lauern. So hilft Merlin nur eins: Er muss das legendäre Schwert Excalibur finden und den Kampf gegen Vendiger und die Sachsen aufnehmen.
Nicht nur für Fantasy-Fans ist Merlin und der Krieg der Drachen ein echtes Muss. Die Sagen Britanniens um Merlin, Artus, Excalibur und den Heiligen Gral gehört zu den absoluten Klassikern der Weltliteratur – und ist immer wieder auf´s Neue spannend. So wie diese 88 Minuten.Versprochen.
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