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Merkwürdige Kriminalfälle des Richters Di
 
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Merkwürdige Kriminalfälle des Richters Di [Taschenbuch]

Robert van Gulik
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Merkwürdige Kriminalfälle des Richters Di + Der Wandschirm aus rotem Lack: Kriminalfälle des Richters Di, alten chinesischen Originalquellen entnommen + Mord im Labyrinth: Kriminalfälle des Richters Di, alten chinesischen Originalquellen entnommen
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 3., Aufl. (Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257230141
  • ISBN-13: 978-3257230147
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,1 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 188.898 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das liest sich so flott und ist dramaturgisch so clever aufbereitet, als wär's ein Krimi von heute." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)
"Der Roman enthält, für Leser, die neugierig sind auf fremde Länder und Menschen, Sitten und Gebräuche, eine Menge hochinteressanter, befremdlicher Informationen über das alte China. Aber er ist auch ein richtiger Krimi - oder besser gesagt: gleich drei Krimis in einem." (Radio Bremen)
"Eine Art Sherlock Holmes der Tang-Dynastie." (Le Monde)
"Die kriminalistischen Abenteuer des Richters Di, das ist nicht nur spannende Lektüre, sondern zugleich auch eine unkompliziert beiläufige Einführung in die altchinesischen Lehren des Konfuzianismus und Taoismus." (Hans-Peter Rodenberg/Norddeutscher Rundfunk, Hamburg)

Kurzbeschreibung

Kaum hat sich Di aufgemacht, um einen Doppelmord an der alten Shantung-Seidenstraße aufzuklären, da stößt er bei seinen Recherchen auf einen weiteren mysteriösen Todesfall. Und dann passiert noch ein Verbrechen..."Das liest sich so flott und ist dramaturgisch so clever aufbereitet, als wär's ein Krimi von heute."(Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)
"Der Roman enthält, für Leser, die neugierig sind auf fremde Länder und Menschen, Sitten und Gebräuche, eine Menge hochinteressanter, befremdlicher Informationen über das alte China. Aber er ist auch ein richtiger Krimi - oder besser gesagt: gleich drei Krimis in einem." (Radio Bremen)
"Eine Art Sherlock Holmes der Tang-Dynastie."(Le Monde)
"Die kriminalistischen Abenteuer des Richters Di, das ist nicht nur spannende Lektüre, sondern zugleich auch eine unkompliziert beiläufige Einführung in die altchinesischen Lehren des Konfuzianismus und Taoismus."(Hans-Peter Rodenberg/Norddeutscher Rundfunk, Hamburg) REASON: review already exists

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heinz Herbert TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
So wurden Romane im alten China abwertend bezeichnet, weshalb die Autoren in aller Regel unter einem Pseudonym schrieben. Im Klappentext bezeichnet Rodenberg die Abenteuer des Richters Di nicht nur als „spannende Lektüre", sondern zugleich auch als „Einführung in die altchinesischen Lehren des Konfuzianismus und Taoismus". Ersterem kann ich durchaus zustimmen. Es ist ein Buch für Krimi-Fans. Keinesfalls aber ist es tauglich für den, der etwas über Konfuzianismus oder Taoismus erfahren möchte.
Trotz dieser Einschränkung ist dem Herausgeber van Gulik sicherlich ein guter Wurf gelungen. Er fand mit dem ansonsten offensichtlich unbekannten Di Gung An einen Autoren, der mit dem aus dem wirklichen Leben gegriffenen Richter Di (ein berühmter Staatsmann der Tangdynastie - 618-907) auch eine Romanfigur zum Leben erweckte, die Kriminalfälle ihrer Zeit in einer für den westlichen Leser interessanten Weise transportiert. Vermittelt wird die Arbeit der Justiz im alten China anhand von drei zeitlich parallel abgehandelten Fällen in dem Gerichtsbezirk des Richters Di. „Doppelmord im Morgengrauen" spielt in der Provinz, unter Seidenhändlern, Geschäftemachern und Typen die von der Seidenstraße leben. Der Mord aus Habsucht nötigt dem Richter und seinen Gehilfen alles ab an Scharfsinn, ebenso wie das im dörflichen Milieu stattfindende Verbrechen aus Leidenschaft in „Die fremde Leiche". Die Oberschicht eines Ortes bildet schließlich im dritten Plot „Die vergiftete Braut" den Hintergrund.
Nicht immer reicht Scharfsinn aus. Seiner Zeit entsprechend greift der Bezirksrichter, der darüber hinaus in seiner Person unter anderem auch die Aufgaben des Detektivs und Anklägers vereint, zur Folter, denn eine Verurteilung ohne Geständnis war damals nicht möglich.
Es erfreut einem dann doch, dass der Held seine Fälle vordringlich mit außerordentlicher Menschenkenntnis, logischem Denken und psychologischem Scharfblick löst. Und natürlich mit Unterstützung seiner vier Gehilfen, wovon der eine ein älterer Bediensteter der Familie ist, während die anderen sich aus dem Bereich der „Vagabunden" oder „Brüder der grünen Wälder" rekrutieren, was gleichzusetzen ist mit bekehrten Straßenräubern, Dieben oder Trickbetrügern. Die aber sind kraftvolle Typen, mit allen Wassern gewaschen und vertraut mit den Kampfkünsten und bringen etwas Action in die sonst würdevolle Arbeit des hochgestellten kaiserlichen Beamten.
Allerdings wird der, welcher die Arbeit eines altchinesischen Sherlock Holmes zu würdigen weiß eher auf seine Kosten kommen als einer, der sich einen Jackie Chan als Richter erhofft.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brillant! 26. März 2010
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Kaum ist Richter Di in den Nord-Provinzen des chinesischen Reiches in Amt und Würden, wird er mit einem besonders schwierigen Fall betraut. Ein Händler bittet ihn, seine Unschuld zu beweisen. Ihm droht der Strang, wenn einem Dorfwächter Glauben geschenkt wird, der ihn des Mordes an zwei weiteren Händlern bezichtigt. Da der Richter nach seinen Befragungen nicht weiterkommt, versucht er als Wanderarzt verkleidet einen weiteren Zeugen ausfindig zu machen.
Noch viel gefährlicher für den Richter selbst erweist sich sein Verdacht, der Tod eines alten Mannes, von dem er im Zuge seiner Ermittlungen Kenntnis erlangt, sei ein geschickt von der Witwe getarnter Mord. Er verhaftet die Frau und klagt sie des Mordes an. Doch auch unter Folter verweigert die Witwe ein Geständnis. Gelingt es dem Richter nicht, Beweise für einen Mord vorzubringen oder die Witwe zu einem Geständnis zu bewegen, droht ihm die der Frau zugedachte Todesstrafe.
Doch der Richter wird zu einer weiteren Ermittlung hinzugezogen. Eine Braut ist vergiftet worden. Besonders diffizil für den Richter sind nicht nur die Umstände der Tat, sondern die Verhältnisse der Familie. Da sie zur Oberschicht der Stadt gehört und über erhebliche Macht verfügt, ist es nicht leicht, die Ermittlungen voranzutreiben.

1949 brachte Robert van Gulik, außergewöhnliches Sprachtalent, Sinologe, niederländischer Botschafter und Autor einiger wissenschaftlicher Bücher, den Band "Merkwürdige Kriminalfälle des Richter Di" heraus. Es handelt sich dabei um eine freie Übersetzung eines alten chinesischen Textes, der die historische Persönlichkeit des Richters Di dokumentiert. Dieser berühmte Politiker, Richter und Gelehrte lebte in der Tang-Zeit von 630 bis 700 nach Christus. Robert van Gulik übersetzte diese Sammlung von Kriminalfällen jedoch nicht nur, sondern verlegte die Wirkungszeit des Richters in die Ming-Zeit von 1368 bis 1644. Denn der niederländische Gelehrte wollte nicht nur die historische Person dieses Richters wiederbeleben, sondern auch seine Kenntnisse der chinesischen Geschichte und der Zustände in diesen Zeiten einbringen.
Er versucht sowohl die ländlichen Bedingungen, unter denen die Menschen in der Ming-Zeit zu leiden hatten, zu beschreiben, als auch die Herrschaftsverhälnisse und politischen Bedingungen zu charakterisieren. Er bettet hierzu die historischen Kriminalfälle des Richters Di in ein fiktives Umfeld ein und versucht - zumindest in diesem ersten Buch über den Richter - die chinesischen Quellen so exakt wie möglich zu zitieren.

Wer sich mit dem schriftstellerischen Werk von Robert van Gulik auseinander setzen will, sollte unbedingt mit diesem ersten Roman - oder besser dieser ersten freien Übersetzung - beginnen. Denn sämtliche Fälle des Richters, sein beruflicher Werdegang, die Charakterisierung seiner Gehilfen und die Wendungen, die sein Leben nimmt, gründen auf dieser ersten Darstellung.
Ihr folgten aus der Feder des Niederländers in den nächsten Jahrzehnten dreizehn weitere Romane, zwei längere und acht kürzere Geschichten.

Besonderes Kennzeichen der Romane sind neben dem trockenen, sachlichen und klaren Stil des Autors die eingebetteten holzschnittartigen Zeichnungen, die jedes einzelne Kapitel begleiten. Sie sind aus der Feder van Guliks und dokumentieren die vorherrschende Kunstform der damaligen Zeit. Auch verschiedene Marotten des Autors, wie seine Liebe zu Affen, fließen in die Geschichten ein.

Wer Kriminalromane liebt, die auf die Intelligenz des Ermittlers, seine Intuition und detektivische Fingerfertigkeit setzen, ist bei Robert van Guliks "Richter Di-Romanen" richtig aufgehoben. Dass daneben einiges aus der chinesischen Geschichte eingebracht wird, bedeutet einen zusätzlichen Reiz dieser unkonventionellen Geschichten. Wer hat es schon vor oder nach van Gulik gewagt, Folter als legitimes Werkzeug der Ermittlung zu beschreiben oder auch die Bedeutung und das Wirken von Geistern in der damaligen Zeit und den Geisterglauben der Menschen in seine Geschichten einfließen zu lassen?

Stefan Erlemann
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe alle Richter Di Romane von Robert van Gulik gelesen. Dieses Buch hatte ich mir bis zum Schluß aufgehoben, da van Gulik hier eine anonyme Quelle übersetzte.

Ich war von allen begeistert, doch meines Erachtens ist dieses Buch das beste. Der Schreibstil ist sehr flüssig; Ortswechsel gestalten die Handlung äußerst lebendig. Einige Situationen kommen Richter Di-Fans wahrscheinlich sehr bekannt vor, da Robert van Gulik diese in einigen seiner Romane übernommen hat. Auch kommt hier die chinesische Mythologie mit einigen übersinnliche Situationen vor, jedoch keinesfalls übertrieben ! Der Anhang ist diesmal äußerst umfangreich und man erfährt interessante Informationern über den Unterschied zwischen chinesischen und westlichen Kriminalromanen.
Fazit: Lest erst alle Richter Di-Roman in der richtigen zeitlichen Reienfolge (In "Richter Di bei der Arbeit" findet man im Anhang eine Zeittafel mit genannten Roman-Titel) und hebt euch diese bis zum Schluß auf. Ihr werdet den Unterschied bemerken !

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Richter Di 0 05.02.2009
Richter Di 0 05.02.2009
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