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Mephistos Erben
 
 
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Mephistos Erben [Gebundene Ausgabe]

Sophie Heeger
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 479 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1 (8. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100870050
  • ISBN-13: 978-3100870056
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.964 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Susanna van der Neer ist eine erfolgreiche Kunsthistorikerin, sie lebt in Mainz und arbeitet auf der ganzen Welt. Doch Erinnerungen und Schuldgefühle quälen sie. In einem Institut im Taunus glaubt sie, endlich Hilfe und Zuspruch zu finden, aber man spielt ein erbarmungsloses Spiel mit ihr. Und eines Tages wird sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Selbstmord, so scheint es. Wäre da nicht auf dem Anrufbeantworter diese Nachricht: Eine männliche Stimme flüstert die Zahl 20 .
Die Psychiaterin Lea Johannsen lässt der Fall nicht los. Die Ermittlungen führen sie und die Polizei zu dem eleganten Anwesen in Falkenstein. Was geschieht hier? Wer bestimmt die Regeln des Spiels? Lea begibt sich in ungeahnte Gefahr. Ist auch ihr Schicksal schon besiegelt?

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genau das Richtige 29. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ich war total begeistert. Das Buch hat genau die richtige Mischung aus Spannung und Humor.Auf der einen Seite die Einblicke in das Privatleben der Psychiaterin Lea, die 3 Kinder hat. Besonders gut haben mir die Dialoge mit ihrem Ehemann gefallen! Auf der anderen Seite die Rückblicke in das Leben Susanna van der Neers, eine Kunsthistorikerin und sehr labile Persönlichkeit, die Patienten bei Lea war.
Das schöne an dem Buch ist, dass es viele Momente zum schmunzeln gibt! Genau das Richtige für einen entspannten Abend! Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:

Lea Johannsen erhält den, wohl von allen Psychologen gefürchteten, Anruf, dass eine ihrer Patientinnen sich das Leben genommen hat. Obwohl der Fall klar zu sein scheint lässt er ihr keine Ruhe. Schuldgefühle und die Angst in ihrem Beruf versagt zu haben nagen an Lea und so versucht sie, gemeinsam mit der Polizei, die Hintergründe von Susanna van der Neers Suizid zu ergründen. Dabei stoßen sie auf Ungereimtheiten. Was bedeutet die mysteriöse Nachricht auf dem Anrufbeantworter der Toten? In welche Gefahr sich Lea mit ihren Nachforschungen begibt ahnt sie jedoch nicht'

Kritik:

Der Anfang des Romans erscheint vielversprechend. Blumig, aber atmosphärisch erzählt die Autorin vom Tod Susanna van der Neers und stellt dem Leser die Protagonistin Lea Johannsen vor. Leider verliert sich Sophie Heeger im Verlauf der Handlung in zu vielen unwichtigen Details und Haar genau geschilderten Handgriffen sowie in überflüssigen Gesprächen. Dadurch wird die ohnehin recht sparsame Handlung der ersten 200 Seiten noch mehr in die Länge gezogen.
Zudem wirkte mir Lea, trotz der detailreichen Schilderungen, seltsam fremd. Nicht unsympathisch, aber schwer zu greifen. Ihr Mann und ihre Familie, die Kollegen sowie die Kommissare blieben eindimensional und oberflächlich. Zumindest verzichtete die Autorin weitgehend darauf gängige Klischees zu bedienen.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen Lea und Einschüben aus dem Leben Susannas. Im Prinzip sind solche Handlungsunterbrechungen angenehm und praktisch um dem Leser bestimmte Charaktere, z.B ein Opfer, dass nicht mehr selbst agieren kann, näher zu bringen. Hier wirken diese Einschübe aber zum Teil eher verwirrend, fehl platziert und sind auch deutlich zu ausführlich.
Erst ab etwa der Hälfte des Romans kommt ein bisschen Spannung auf und die Geschichte gewinnt etwas an Fahrt, jedenfalls kurzzeitig. Das Motiv und die Auflösung am Ende bleiben dem Stil des Buches treu: Wenig Aufregung, viel Text um nichts.
Trotzdem ein gut zu lesender, angenehmer Erzählstil. Man hat zwar keine Probleme das Buch auf die Seite zu legen, muss sich aber auch nicht wirklich zwingen umzublättern. Ein gewisses Interesse des Lesers wird geweckt, vor allem durch die sehr gut recherchierten Exkurse in die Psychologie und Philosophie.

Fazit:

Für Leser mit großem Interesse an psychologischen und philosophischen Theorien ein durchaus interessantes Buch. Wirklich Spannung kommt dabei leider nicht auf. Die Charaktere bleiben allesamt recht oberflächlich, trotz den ausschweifender Schilderungen ihrer Lebensumstände. Gefühle und Intentionen kommen insgesamt zu kurz. 'Mephistos Erben' kann man lesen, muss man aber nicht und 100 Seiten weniger hätten auch nicht geschadet.

3/5 Sternen (Gerade noch, weil es sich um ein Debüt handelt)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Noch Luft nach oben... 12. März 2012
Von Hamlet
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich gibt es zwei Hauptfiguren in "Mephistos Erben", dem Kriminalroman, mit dem die Autorin Sophie Heeger debütiert. Zum einen ist da die Kunsthistorikerin Susanne van der Neer, die durch ihre persönliche Historie zu einem willigen Opfer für esoterische Scharlatane wird und schlussendlich mit dem Tod bezahlt. Zum anderen die eigentliche Protagonistin Lea Johannsen, eine Psychiaterin, zu deren Patienten Susanna gehört, und die nach deren Tod, von Schuldgefühlen geplagt, die Ursachen zu ermitteln versucht.

Beim Lesen der ersten Seiten war ich angenehm überrascht, denn der Autorin ist es gut gelungen, sehr anschaulich und überhaupt nicht "muffig", wie es leider in sehr vielen Regio-Krimis zu finden ist, die Umgebung zu beschreiben. Für mich ist das Buch auch kein ausgesprochener Regio-Krimi, sondern die Geschichte könnte eigentlich überall spielen. Dass es nun Mainz und der Taunus ist, stört nicht weiter...

Die Autorin erzählt die Geschehnisse abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Hauptfiguren und anfangs fand ich das auch noch ganz reizvoll, da durch diesen Kniff eine gewisse Abwechslung garantiert war. Allerdings ging es mir nach einer gewissen Weile wie meiner Vorrezensentin: Irgendwann waren die Personen und die Handlungsorte vorgestellt, die persönlichen Hintergründe erläutert und dann wurde es langatmig und teilweise auch sehr ermüdend.

Ein Kriminalroman sollte spannend sein, und es gab in der Geschichte wirklich gute Ansätze. Aber an der Ausführung hat es dann doch noch gehapert, da merkte man einfach die fehlende Routine der Autorin. Es bleibt also viel Luft nach oben...
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