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Mental Vortex


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Produktinformation

  • Audio CD (13. Januar 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Noise (Soulfood)
  • ASIN: B000006XSX
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 121.278 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Divine step
2. Son of lilith
3. Semtex revolution
4. Sirens
5. Metamorphosis
6. Pal sister
7. About life
8. I want you

Produktbeschreibungen

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Coroner gehören genau wie Anacrusis und die frühen Mekong Delta zu jenen Thrash Metal-Bands, die viel zu abgefahren herumrocken, um von der breiten Headbanger-Mehrheit beachtet zu werden. Mit ihrem vierten, '91 erschienenen Album Mental Vortex liefern sie ihr bestes, vor Kreativität übersprudelndes Werk ab. Im Vergleich zu oben genannten Bands sind die Coroner-Tracks zwar noch relativ simpel gestrickt, das komplexe Riffing und die anspruchsvollen, künstlerisch wertvollen Texte verlangen dem Hörer aber doch einiges an Aufmerksamkeit ab. Wer sich auf den Stil des Alpen-Trios einlässt, wird allerdings doppelt und dreifach für die investierte Zeit belohnt, denn Ron Royce, Tommy T. Baron und Marquis Marky (alias Ron Broder, Tommy Vetterli und Marky Edelmann) setzen nicht nur auf ausgefeilte Songaufbauten, sondern auch auf fette Grooves und brachiales Thrash-Geballer, das im grauen Alltag aufgestaute Aggressionen binnen weniger Songs verfliegen lässt. Und als Betthupferl gibt's noch eine grandiose, zähflüssige Version der Beatles-Nummer "I Want You (She's So Heavy)". --Michael Rensen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tom Kernbichler am 16. März 2005
Format: Audio CD
Stilvolles Logo, niveauvolle Coverartworks und durch die Bank ausgereift und innovatives Prog Thrash Liedgut waren und sind die Vorzüge, die man mit CORONER, selbst lange Zeit nach ihrem traurigen Abgesang verbindet. Intelligent und geschmackvoll waren und sind sie, die Taten der Schweizer, scheißegal ob die charmanten Frühwerke, die wahnwitzigen Kreativitätshöhepunkte wie „No More Colour" und „Mental Vortex", oder das Industrial lastig unterkühlte „Grin": Jeder Ton dieses musikalisch hochpotenten Dreiers hatte Klasse und jedem einzelnen ihrer Stücke hört man bis heute die unverkennbare Handschrift und Kreativität dieser hochtalentierten Musiker an.
Humorvoll wie ein Kübel Eis sterilisiert eben hier umjubeltes Tiefkühlprodukt der Intellektthrasher wohl den absoluten Meilenstein des Backkataloges. „Mental Vortex", das von Tom Morris superb produzierte vierte Album dieser, zeitlebens ach so herrlich angepisst klingenden Truppe, vereint alle Stärken und zeigt von technischen Raffinessen, über experimentierfreudiges Songwriting bis zu gewohnt schnörkellosen Brutalofragmenten alles was den Charme dieser Kombo ausmacht. Genial komplexes Riffing, extraordinäre Stopps und Wechsel, basierend auf fast maschinell wirkenden Drums, wahnwitzige Solis und der eigenwillig nahezu klinisch brutale Sprechgesang mach(t)en CORONER zu einer nicht wegzudenken Institution, die bis heute konkurrenzlos scheint.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ritter Johann am 13. April 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die Magie dieser Band ist selbst heute noch sehr deutlich zu spüren. In den 1980zigern waren Coroner für mich eine Ausnahme-Band die nicht vergleichbar waren. Irgendetwas hat diese Musik und ich vermute, dass sie leider keinen größeren Erfolg hatten.
Vielleicht auch der Grund warum sie 1993 das letzte und sechste Album produziert haben. In ihrem extravaganten Stil erinnern sie mich an die Band, Mekong Delta. Klar das Mekong Delta anders ist, nur eben auch Musik die aus der Reihe fällt und einfach ein geiles Feeling bringt. Coroner ist eine meiner Lieblinge der früheren Zeit und ihre Musik ist heute immer noch Hammergeil,...niemals langweilig werdend. Als wären keine 20 Jahre vergangen. Ich würde mir wünschen, dass sie ein neues Album machen.
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Von rossi am 28. April 2015
Format: Audio CD
Die kleine, unscheinbare und im globalen Weltgeschehen kaum wahrnehmbare Schweiz - das Land der schönen Berge und Täler, der beliebten Milchschokolade, dem typisch grosslöcherigen Käse, den praktischen Taschenmessern und den präzisen Uhren. Und ja, der grossartigen Musik! Oder hat jemand die legendären Krokus vergessen? Oder Gotthard? Und während man mit Eluveitie bereits die nächste grosse CH-Band des extremen Musikbereichs weltweit feiert, hat zuerst noch eine andere Band, die man nur allzu oft übersieht und vergisst, eine Erwähnung verdient: Coroner. Seinerzeit noch als Roadies bei Celtic Frost engagiert, entschieden sich Tommy T. Baron (Tommy Vetterli) und Marquis Marky (Marky Edelmann) zusammen mit Ron Royce (Ron Broder) zur Gründung einer eigenen Band.

Während Celtic Frost mit ihrem düsteren, schweren und experimentellen Sound schliesslich sowohl den Black als auch den Death Metal nachhaltig mitprägten, steuerten Coroner in eine eindeutig technischere Richtung. Denn während die meisten Thrash Metal Bands Anno 87 sich zunehmend mit Geschwindigkeit und Härte um die Wette zu spielen schienen, lancierten die drei Zürcher mit "R.I.P." ein Debut auf den Markt, welches viele Kritiker mit offenem Mund zurückliess: rauh, schnell und technisch präzise wie ein Schweizer Uhrwerk vermischten Coroner klassische Musik und zuweilen sogar Jazzelemente in kompromisslosen Thrash Metal - Volltreffer! Und in den Nachfolgewerken "Punishment for Decadence" und "No More Color" steigerte man sich zunehmend, wurde noch komplexer und versierter und entwickelte sich so zu einem heissen Eisen im Untergrund und zu einer regelrechten Kultband.
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