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Menschenschinder oder Manager: Psychopathen bei der Arbeit
 
 
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Menschenschinder oder Manager: Psychopathen bei der Arbeit [Gebundene Ausgabe]

Paul Babiak , Robert D. Hare , Ingrid Proß-Gill
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bisher hieß es, Psychopathen hätten in Unternehmen keine Chance, aufzusteigen. Auch die Autoren Paul Babiak und Robert D. Hare dachten das: „Man sollte erwarten, dass Merkmale, die auf tyrannisches oder ausbeuterisches Verhalten hindeuten, für die Unternehmensvertreter so offensichtlich sein müssen, dass wichtige Stellen solchen Bewerbern von vornherein versperrt bleiben.“ Doch: „Nach den Fällen zu urteilen, die wir untersucht haben, sieht die Wirklichkeit jedoch anders aus.“ Die bittere Erkenntnis der beiden Psychologen: Psychopathen im Management sind häufiger als gedacht. Sie täuschen, manipulieren und boxen sich in der Hierarchie nach oben, wobei ihr rüdes Durchsetzungsvermögen nicht selten als Führungsstärke missverstanden wird. Gerade die flachen Hierarchien in modernen Unternehmen machen es ihnen besonders leicht, sich Einfluss zu verschaffen, sagen Babiak und Hare: Hier finden sie Raum zur Entfaltung, indem sie erst die Personalverantwortlichen täuschen und dann die Mitarbeiter manipulieren und gegeneinander ausspielen.

Das beherrschen Psychopathen perfekt. Denn ihnen fehlt ein Gewissen, das ihnen Regelverstöße erschwert. Zudem sind sie nicht in der Lage, Empathie und Mitleid zu empfinden. Hinzu kommen ein übersteigertes Gefühl der eigenen Bedeutung, Anspruchsdenken, fehlende Lernfähigkeit, Oberflächlichkeit, eine mangelnde Selbstkontrolle und antisoziales Verhalten.

Doch wie können sich Unternehmen und Mitarbeiter vor ihnen schützen? Die wichtigste und „erste Verteidigungslinie“ ist das Einstellungsgespräch, sagen Babiak und Hare. Einzelne Mitarbeiter sollten sich zu ihrem Schutz über Psychopathie informieren (indem sie dieses Buch lesen, zum Beispiel), eigene Schwachpunkte und Empfindlichkeiten erkennen und sich klarmachen, welchen Nutzen diese Psychopathen bieten könnten. Die wichtigste Regel: Auf keinen Fall das Spiel mitspielen, sondern sich der psychopathischen Person entziehen.

So aufschlussreich dieses Buch ist, eine gewisse Gefahr liegt darin, dass man plötzlich überall Psychopathen sieht. Ist die Schablone erst einmal im Kopf, bekommt man sie so schnell nicht wieder heraus. Diese Gefahr sehen auch Babiak und Hare. Sie warnen ausdrücklich davor, den Begriff Psychopath auf Kollegen überhaupt anzuwenden. Zweifellos aber ist Menschenschinder oder Manager ein lesenswertes und nützliches Buch: für Betroffene und solche, die es nicht werden wollen.

-- Sigmar von Blanckenburg

Pressestimmen

"Die amerikanischen Psychologen Babiak und Hare haben die schlimmste Büro-Spezies enttarnt: den 'Psychopathen bei der Arbeit', wie der Untertitel ihres Buches heißt. In den Fallbeispielen findet mancher Leser vielleicht auch seinen Chef wieder." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18. März 2007 "Der Fall gibt dem Buch eine gut lesbare, fast romanhafte Struktur. Zwischen den erzählerischen Passagen stehen präzise Analysen, ergänzt durch oft unerwartete, immer aber kluge und gut nachvollziehbare Argumente." Klaus Werle, manager magazin, 22. Juni 2007 "Zwei Psychologen zeigen hier auf, wie es ist, neben einem Psychopathen zu arbeiten, indem sie Situationen aus dem wirklichen Leben schildern und analysieren." Werben & Verkaufen, 22. März 2007

manager magazin, 22. Juni 2007

"Der Fall gibt dem Buch eine gut lesbare, fast romanhafte Struktur. Zwischen den erzählerischen Passagen stehen präzise Analysen, ergänzt durch oft unerwartete, immer aber kluge und gut nachvollziehbare Argumente."

Kurzbeschreibung

Die düstere Welt der Psychopathen - wir denken an Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer" und an grausame Serienkiller, die jederzeit zuschlagen können. Doch vielleicht sitzt der schlimmste Psychopath im Büro nebenan ... oder er ist Ihr Chef. Jeder erkennt einen Psychopathen - denken wir. Falsch! Paul Babiak und Robert D. Hare zeigen, dass Psychopathen über unglaublich geschickte Methoden verfügen, sich bei anderen einzuschmeicheln, sie zu täuschen und ihnen in den Rücken zu fallen, wenn sie es am wenigsten erwarten. Mehr noch: Gerade die Arbeitswelt mit ihren Machtstrukturen, ihren hohen Anforderungen und ihrer Dynamik scheint auf Psychopathen eine geradezu magische Anziehungskraft auszuüben; hier können sie ihr mieses Spiel am besten treiben - und oft, ohne aufzufallen. Die Folgen sind verheerend: eine vergiftete Atmosphäre, zerstörte Teamstrukturen, Mobbing, Kündigungen - und in der Folge wirtschaftliche Schwierigkeiten in den betroffenen Unternehmen. Dieses Buch zeigt, wie Psychopathen arbeiten, welchen Schaden sie anrichten, wie man vermeidet, auf sie hereinzufallen, und wie man sich gegen sie schützen kann.

Buchrückseite

Haben Sie einen Kollegen oder einen Chef, der ... ... Menschen nur danach einschätzt, was sie für ihn tun können? ... anderen erfolgreich die Schuld für seine eigenen Fehler in die Schuhe schiebt? ... die Beförderung bekommt, die andere verdienen? ... so kalt und ohne jedes Gefühl handelt, dass Ihnen angst wird? Dann könnten Sie es mit einem Psychopathen zu tun haben! "Nur ein Bruchteil der Psychopathen sitzt im Gefängnis. Der Rest gedeiht prächtig in ganz unterschiedlichen Umgebungen: in Unternehmen, in religiösen, politischen und sozialen Organisationen, im Internet. Dieses Buch reißt ihnen die Maske vom Gesicht ..." Matt Logan Kriminalpsychologe bei der Royal Canadian Mounted Police

Über den Autor

Paul Babiak ist Arbeits- und Organisationspsychologe und leitet ein Coaching- und Beratungsunternehmen, das auf Führungskräfteentwicklung spezialisiert ist. Robert D. Hare ist emeritierter Professor für Psychologie an der University of British Columbia. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er ist ein gefragter Vortragsredner und berät unter anderem das FBI.
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