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Menschensöhne: gekürzte Romanfassung
 
 

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Menschensöhne: gekürzte Romanfassung [Audiobook] [Audio CD]

Arnaldur Indriðason , Frank Glaubrecht
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD: 4 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: 1 (21. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785714742
  • ISBN-13: 978-3785714744
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 623.326 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Arnaldur Indriðason
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Zwei kurz aufeinander folgende Todesfälle beschäftigen die Mordkommission Reykjaviks unter Kommissar Erlendur Sveinsson: Der pensionierte Lehrer Halldór Svavarsson stirbt in den Flammen, die sein kleines Holzhaus vernichtet haben. Dabei deuten alle Spuren darauf hin, dass er Opfer eines brutalen Mordes wurde. Etwa zur gleichen Zeit begeht der Patient einer Nervenklinik Selbstmord: Daníel, der sich seit mehr als fünfundzwanzig Jahren in psychiatrischer Behandlung befand, war ein ehemaliger Schüler Svavarssons.

In Menschensöhne ermittelt der isländische Kommissar Erlendur Sveinsson in seinem ersten Fall, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Wie beide Todesfälle zusammenhängen und wie es zu erklären ist, dass fast alle Schüler einer früheren Klasse Svavarssons unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen sind, darauf stößt der Polizist erst durch die Hilfe von Pálmi, dem Bruder von Daníel. Doch Pálmi sucht gleichzeitig auf eigene Faust nach den Hintergründen und Hintermännern der mysteriösen Geschichte und begibt sich damit in große Gefahr ...

Eines steht nach dem insgesamt fünften von Arnaldur Indridason auf Deutsch erschienenen Kriminalromanen fest: Das ist Pflichtlektüre für alle Island-Reisende! Erzählerisch eindrucksvoll dringt der Autor tief in die Zerrissenheit des kleinen isländischen Inselvolks ein. Indridasons Geschichten beschreiben zerstörte Existenzen und ihre Verzweiflungstaten. Und fast immer erzählt er gleichzeitig Familiengeschichten, die meist tragisch enden oder die eine dunkle Vergangenheit verborgen halten. Selbst sein Kommissar Sveinsson leidet unter seiner Beziehungslosigkeit und einer gescheiterten Ehe, von der ihm nur eine drogensüchtige und rebellische Tochter geblieben ist.

Arnaldur Indridason stößt wie einst Georges Simenon in seinen Krimis zu einem existenziellen Kern vor. Gute Kriminalromane zeichnen sich vor allem dadurch aus, wie sie Menschen in Grenzsituationen darstellen. Nun erscheinen Indridassons Darstellungen des Lebens auf Island schon selbst als Grenzsituation. Doch Menschensöhne ist überdies eine Geschichte von der Arroganz und Skrupellosigkeit der Mächtigen, die schonungslos dargestellt und in ihrer Unmenschlichkeit entlarvt wird. Indridason zaubert vor diesem Hintergrund zwar letzten Endes eine teilweise unglaubwürdige Geschichte aus dem Hut, dennoch schaudert einem vor dem Zynismus und der Unbelehrbarkeit der Herrschenden, die er mit seiner Parabel entlarvt. -- Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein Lehrer wird brutal in der Innenstadt von Reykjavík ermordet aufgefunden. Zur gleichen Zeit begeht ein ehemaliger Schüler Selbstmord. Für Erlendur und seine Kollegen besteht kein Zweifel: Die Todesfälle hängen zusammen. Nach und nach kommen sie einem haarsträubenden Vorfall auf die Spur: In den sechziger Jahren wurden illegale medizinische Versuche an einer Schulklasse gemacht; von den Schülern leben heute nur noch drei ... Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein Schizophrener begeht Selbstmord, sein alter und schwuler Lehrer wird zur selben Zeit bestialisch ermordet. Wie sich von selbst vertseht, die beiden Todesfälle hängen zusammen, aber das kann Kommissar Erlendur Sveinsson in seinem ersten Fall natürlich noch nicht wissen. Nur ganz allmählich werden die Konturen nahezu unglaublicher und in die Kreise von Wirtschaft und Forschung reichenden Machenschaften und Verbrechen an jungen Menschen offenbar. Vieles deutet darauf hin, dass diese Untaten der Vergangenheit nach fast dreißig Jahren furchtbare gerächt wurden.

Vom Sujet her finden sich leichte Anklänge an Miss Smila, vom Stil her (jedenfalls dem der deutschen Übersetzung)solche an Veit Heinichen. An Spannung fehlt es dem Roman nicht und auch nicht an guten Ideen. Die Ausführung erweist sich freilich als grob mangelhaft, was zum Teil an der schlampigen und sprachlich unzulänglichen Übersetzung Coletta Bürlings liegen mag. Die Milieustudie durch die Tristesse der Underdogs von Reykjavik, Schwulen, Lesben, Trinkern und Junkies, machen die Stadt und das Land (von dem wir außer dem schlechten Wetter wenig lesen) nicht wirklich zur Urlaubsdestination. Erlendur bleibt blaß, was wir von ihm wissen, hat uns der Autor im Plusquamperfekt episodenhaft erzählt. Das ist zwar einfacher, als die Akteure aus ihren Handlungen und Dialogen erstehen und leben zu lassen, läßt aber den Leser nicht wirklich mitleben. Erlendur ist noch lange kein Mankell'scher Wallander. Wegen der schwachen Übersetzung jedenfalls zwei Punkte Abzug.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich fand es spannend 2. März 2007
Format:Taschenbuch
Den relativ schlechten Bewertungen zum Trotz legte ich mir auch dieses Buch von Arnaldur Indridason zu und bin nun froh darüber. Ich fand die Story sehr spannend und durchaus überraschend; wenn man allerdings einen auf Tatsachen beruhenden Thriller sucht, ist man hier wohl eher schlecht beraten. Der Schreibstil stellt meines Erachtens keinen Bruch zu den anderen Krimis von A.I. dar, wer die schon kennt, macht meiner Meinung nach auch hier keinen Fehler. Es stimmt zwar, daß das Privatleben von Erlendur sehr kurz kommt, aber ich empfand es als keinen Makel, zumal man in den folgenden Fällen mehr über ihn erfährt. Alles in allem ist dieses Buch für mich eines der Besseren von Indridason, denn bei aller Tragik werden die eigenen Gefühle nicht so strapaziert wie z.B. bei Todeshauch, für den man doch eher abgehärtet sein sollte.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Frühwerk von Arnaldur Indridason lässt bereits erahnen, daß der Autor sich zu einem hervorragenden Kriminalschriftsteller entwickeln wird - was er dann ja auch mit Nordermoor, Todeshauch sowie Engelsstimme bewiesen hat.
Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, insbesondere Palmi, der Bruder des Selbstmörders. Die Story entwickelt sich zu einem 5 Sterne Stoff.
Warum der Autor dann einen haarsträubenden Science Fiction-Schluß lieblos 'herunterschreibt' bleibt sein Geheimnis.
Dafür zwei Sterne Abzug und vom Rezensenten ein enttäuschtes: 'schade, schade, schade'.
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Vor 2 Monaten von Lexi veröffentlicht
langatmig mit spannenden Stellen
Ein interessanter Krimi, der negativ durch seine Langatmigkeit auffällt. Jedoch gibts einige Spannende Passagen, die alles ein wenig aufpeppen. Kaufempfehlung!
Vor 2 Monaten von Kiki Vogel veröffentlicht
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"Menschensöhne" ist der erste Fall für Kommissar Erlendur Sveinsson, der seinen Dienst bei der Reykjavíker Kripo versieht. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Dorit Wiebke (Media-Mania) veröffentlicht
Guter Auftakt für die Erlendur-Serie
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Vor 5 Monaten von Ansgar Schwedt veröffentlicht
Interessanter Islandkrimi
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Vor 8 Monaten von Lisa Narayan veröffentlicht
Spannender Krimi
Das Buch "Menschensöhne" von Arnaldur Indridason ist der erste Fall von Kommissar Erlendur Sveinsson. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von RANTANPLAN veröffentlicht
Arnaldur Indriðason - Menschensöhne
In seinem ersten Fall ermittelt Kommissar Erlendur Sveinsson in einem Mordfall. Ein pensionierter Lehrer wird in Reykjavík brutal ermordet. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von hasewue veröffentlicht
Teil einer Serie
Ich habe dieses Buch als erstes der Reihe vor einigen Jahren schon mal gelesen. Jetzt da ich die gesamte Serie kenne, habe ich mir das Buch privat gekauft und auch nochmal gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von M. Dally veröffentlicht
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