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Menschensöhne: Erlendur Sveinssons 1. Fall [Taschenbuch]

Arnaldur Indriðason , Coletta Bürling
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. April 2011
Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Zur gleichen Zeit begeht einer seiner ehemaligen Schüler in der psychiatrischen Klinik Selbstmord. Dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, findet als Erster der jüngere Bruder des Selbstmörders heraus. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík schalten sich ein ... Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.

Wird oft zusammen gekauft

Menschensöhne: Erlendur Sveinssons 1. Fall + Todesrosen: Erlendur Sveinssons 2. Fall: Island Krimi + Nordermoor: Erlendur Sveinssons 3. Fall
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 6 (15. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404155300
  • ISBN-13: 978-3404155309
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.249 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Zwei kurz aufeinander folgende Todesfälle beschäftigen die Mordkommission Reykjaviks unter Kommissar Erlendur Sveinsson: Der pensionierte Lehrer Halldór Svavarsson stirbt in den Flammen, die sein kleines Holzhaus vernichtet haben. Dabei deuten alle Spuren darauf hin, dass er Opfer eines brutalen Mordes wurde. Etwa zur gleichen Zeit begeht der Patient einer Nervenklinik Selbstmord: Daníel, der sich seit mehr als fünfundzwanzig Jahren in psychiatrischer Behandlung befand, war ein ehemaliger Schüler Svavarssons.

In Menschensöhne ermittelt der isländische Kommissar Erlendur Sveinsson in seinem ersten Fall, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Wie beide Todesfälle zusammenhängen und wie es zu erklären ist, dass fast alle Schüler einer früheren Klasse Svavarssons unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen sind, darauf stößt der Polizist erst durch die Hilfe von Pálmi, dem Bruder von Daníel. Doch Pálmi sucht gleichzeitig auf eigene Faust nach den Hintergründen und Hintermännern der mysteriösen Geschichte und begibt sich damit in große Gefahr ...

Eines steht nach dem insgesamt fünften von Arnaldur Indridason auf Deutsch erschienenen Kriminalromanen fest: Das ist Pflichtlektüre für alle Island-Reisende! Erzählerisch eindrucksvoll dringt der Autor tief in die Zerrissenheit des kleinen isländischen Inselvolks ein. Indridasons Geschichten beschreiben zerstörte Existenzen und ihre Verzweiflungstaten. Und fast immer erzählt er gleichzeitig Familiengeschichten, die meist tragisch enden oder die eine dunkle Vergangenheit verborgen halten. Selbst sein Kommissar Sveinsson leidet unter seiner Beziehungslosigkeit und einer gescheiterten Ehe, von der ihm nur eine drogensüchtige und rebellische Tochter geblieben ist.

Arnaldur Indridason stößt wie einst Georges Simenon in seinen Krimis zu einem existenziellen Kern vor. Gute Kriminalromane zeichnen sich vor allem dadurch aus, wie sie Menschen in Grenzsituationen darstellen. Nun erscheinen Indridassons Darstellungen des Lebens auf Island schon selbst als Grenzsituation. Doch Menschensöhne ist überdies eine Geschichte von der Arroganz und Skrupellosigkeit der Mächtigen, die schonungslos dargestellt und in ihrer Unmenschlichkeit entlarvt wird. Indridason zaubert vor diesem Hintergrund zwar letzten Endes eine teilweise unglaubwürdige Geschichte aus dem Hut, dennoch schaudert einem vor dem Zynismus und der Unbelehrbarkeit der Herrschenden, die er mit seiner Parabel entlarvt. -- Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Der preisgekrönte Schriftsteller Arnaldur Indriðason, geboren 1961, war Journalist und Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung. Heute lebt er als freier Autor in Reykjavik.Coletta Bürling ist die langjährige ehemalige Leiterin des Goethe-Instituts Reykjavik. Seit dessen Schließung übersetzte sie bereits zahlreiche Werke aus dem Isländischen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mord und Tristesse unterm Nordlicht 16. August 2006
Format:Taschenbuch
Ein Schizophrener begeht Selbstmord, sein alter und schwuler Lehrer wird zur selben Zeit bestialisch ermordet. Wie sich von selbst vertseht, die beiden Todesfälle hängen zusammen, aber das kann Kommissar Erlendur Sveinsson in seinem ersten Fall natürlich noch nicht wissen. Nur ganz allmählich werden die Konturen nahezu unglaublicher und in die Kreise von Wirtschaft und Forschung reichenden Machenschaften und Verbrechen an jungen Menschen offenbar. Vieles deutet darauf hin, dass diese Untaten der Vergangenheit nach fast dreißig Jahren furchtbare gerächt wurden.

Vom Sujet her finden sich leichte Anklänge an Miss Smila, vom Stil her (jedenfalls dem der deutschen Übersetzung)solche an Veit Heinichen. An Spannung fehlt es dem Roman nicht und auch nicht an guten Ideen. Die Ausführung erweist sich freilich als grob mangelhaft, was zum Teil an der schlampigen und sprachlich unzulänglichen Übersetzung Coletta Bürlings liegen mag. Die Milieustudie durch die Tristesse der Underdogs von Reykjavik, Schwulen, Lesben, Trinkern und Junkies, machen die Stadt und das Land (von dem wir außer dem schlechten Wetter wenig lesen) nicht wirklich zur Urlaubsdestination. Erlendur bleibt blaß, was wir von ihm wissen, hat uns der Autor im Plusquamperfekt episodenhaft erzählt. Das ist zwar einfacher, als die Akteure aus ihren Handlungen und Dialogen erstehen und leben zu lassen, läßt aber den Leser nicht wirklich mitleben. Erlendur ist noch lange kein Mankell'scher Wallander. Wegen der schwachen Übersetzung jedenfalls zwei Punkte Abzug.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich fand es spannend 2. März 2007
Format:Taschenbuch
Den relativ schlechten Bewertungen zum Trotz legte ich mir auch dieses Buch von Arnaldur Indridason zu und bin nun froh darüber. Ich fand die Story sehr spannend und durchaus überraschend; wenn man allerdings einen auf Tatsachen beruhenden Thriller sucht, ist man hier wohl eher schlecht beraten. Der Schreibstil stellt meines Erachtens keinen Bruch zu den anderen Krimis von A.I. dar, wer die schon kennt, macht meiner Meinung nach auch hier keinen Fehler. Es stimmt zwar, daß das Privatleben von Erlendur sehr kurz kommt, aber ich empfand es als keinen Makel, zumal man in den folgenden Fällen mehr über ihn erfährt. Alles in allem ist dieses Buch für mich eines der Besseren von Indridason, denn bei aller Tragik werden die eigenen Gefühle nicht so strapaziert wie z.B. bei Todeshauch, für den man doch eher abgehärtet sein sollte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Arnaldurs Erstling 23. August 2005
Von R.S.
Format:Gebundene Ausgabe
In einer Nervenheilanstalt springt ein Mann aus dem Fenster und macht seinem Leben ein Ende, und gleichzeitig wird sein ehemaliger Lehrer bei lebendigem Leib in seinem Haus verbrannt. Nur langsam - und getrieben von einigen Zufällen - bringt die Polizei diese beiden Fälle in Zusammenhang. Ein Großteil der Polizeiarbeit wird in diesem Fall von einem Zivilisten, nämlich von Palmi, dem Bruder des Mannes aus der Anstalt geleistet. Das was hier aufgedeckt werden wird liegt hart an der Grenze zur Science Fiction. Jedenfalls aber darf man sich auf den ersten Krimi mit Erlendur als Protagonisten freuen.

An sich finde ich Arnaldur (Indridason - in Island verwendet man nur die Vornamen) als einen der besten Krimiautoren. Hier in seinem Erstling sieht man auch zeitweise seinen Genius aufblitzen, dennoch liegen noch Klassen zwischen dem was man bisher von Arnaldur zu lesen bekam und was er in diesem Werk ablieferte. Nein, das Buch ist absolut nicht schlecht, sondern entspricht durchaus einem Mittelklasse-Krimi, sogar einem der gehobenen Mittelklasse. Dennoch aber vergleicht man automatisch mit den späteren Werken des großartigen Isländers und hier ist noch einiges Potential zu erkennen.

Sprachlich erreicht der Autor bereits beinahe jene Klasse die man von ihm gewohnt ist, dennoch aber fehlt ihm gerade im stilistischen Bereich so einiges. Das Buch liest sich nicht so locker und leicht, wie z.B. 'Engelsstimme'. Aber es ist dennoch absolut in Ordnung. Eine wirkliche Schwäche spürt man dafür bei der Charakterisierung der Hauptfiguren, die allesamt eher flach bleiben. Dennoch beweist Arnaldur bereits in diesem Frühwerk, dass er ein genauer Beobachter der menschlichen Seele und ihrer Verschlingungen ist. Sehr gut gibt er in einem Monolog von Palmi wider, wie zwiespältig seine Seele ist und erst recht, wie schnell sich Schuldgefühle aufbauen können, die in der Realität keine Entsprechung finden.

Insgesamt haben wir es also mit einem sehr guten Erstlingswerk zu tun, das aber dennoch weit von dem entfernt ist, was wir von diesem großartigen Autor gewohnt sind. Gerade allen Fans von Arnaldur kann man nur zu diesem Buch raten, auch wenn sie von ihm Besseres gewohnt sind - aber die Erlendurreihe will man natürlich vollständig gelesen haben.

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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Nett
Leicht zu lesen, das Ende ist leider etwas vorhersehbar. Bin gespannt auf den zweiten Teil der Reihe der gleich “geladen“ wird.
Vor 5 Tagen von Torsten Sander veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Arnaldurs Mittelklasse
In einem Sanatorium springt ein Schizophrener aus dem Fenster, seit Bruder Palmi kann nur tatenlos zusehen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von El Barto veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Netter Krimi
Das Buch hat mir halbwegs gefallen. Der Anfang war ziemlich dramatisch, aber irgendwie hat sich die weitere Geschichte ziemlich gezogen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Petra veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super!
Dieser Krimi zieht einen in seinen Bann und lässt bis zur letzten Seite nicht mehr los. Gut, dass es noch eine ganze Reihe weitere Fälle gibt.
Vor 5 Monaten von Sarah veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Überraschendes Ende
Auch dieser Fall von Komissar Erlendur ist spannend bis zum Schluss! Das Ende .... Nein, lassen Sie sich überraschen...... :)
Vor 5 Monaten von knopfauge veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen gut geschrieben
Der Autor versteht es wie man seine Leser mitreißt in seine Geschicht, nur leider lässt es zum Schluß etwas nach.
Vor 6 Monaten von Christina veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Potential nicht ausgeschöpft
*** Inhalt ***
Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Cybersyssy veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unkompliziert, schnell, sofort
Immer wieder toll so ein ebook. Keine Wartezeit. Das Buch selbst ist recht gut, bekommt 3,5 Sterne von mir. Das nächste Werk von ihm ist schon runtergeladen
Vor 10 Monaten von Murmeltier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Menschensöhne
Ein Hörbuch , was mir sehr gut gefallen hat.

Dieses Hörbuch wurde von Frank Glaubrecht - wie immer - sehr gut gelesen.
Vor 10 Monaten von Rainer Taake veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Düster und spannend
Eigentlich fängt der Krimi auf eine Weise an, die schon fast auf das Ende eines Krimis schließen lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von E.Klein veröffentlicht
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