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Menschenkind Taschenbuch – 2. Januar 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (2. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499244209
  • ISBN-13: 978-3499244209
  • Originaltitel: Beloved
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.552 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Moderne Weltliteratur. Eine bravouröse Leistung. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Ein Buch wie der Blues, dunkel und voll. (Bayerischer Rundfunk)

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Menschenkind
OT Beloved OA 1987 DA 1989Form Roman Epoche Moderne
Mit ihrem Roman Menschenkind leistet Toni Morrison einen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der Sklaverei in den USA.
Inhalt: 1855 flieht die Sklavin Sethe, die von ihrem Mann verlassen wurde, von der Plantage »Sweet Home« in Kentucky nach Ohio. Sie versucht ihre vier Kinder zu töten, um diese vor dem Schicksal der Sklaverei zu bewahren. Ihre zweijährige Tochter stirbt, die anderen drei überleben. Auf dem Grabstein der Verstorbenen lässt Sethe die Inschrift »Menschenkind« anbringen.
18 Jahre später lebt Sethe allein mit ihrer zweiten Tochter Denver. Die Vergangenheit ist präsent geblieben: Die zwei Söhne sind fortgelaufen, in der schwarzen Gemeinde wird Sethe als Kindsmörderin gemieden, die tote Tochter spukt durch das Haus. Eines Tages taucht Paul D. auf, ein ehemaliger Sklave von »Sweet Home«, der ein gemeinsames Leben mit Sethe aufbauen will und den Geist des toten Kindes vertreibt. Als er von dem Mord Sethes an ihrer Tochter erfährt, verlässt er schockiert das Haus.
Plötzlich steht eine junge Frau namens Menschenkind vor Sethes Haus, die in eben jenem Alter ist, in dem das verstorbene Kind sein müsste. Sethe nimmt sie als die verlorene Tochter auf; es folgen einige Wochen glücklichen Zusammenlebens der kleinen Familie. Doch Menschenkind verlangt nach immer neuen Beweisen der Liebe Sehtes und versucht überdies Denver aus dem Haus zu drängen.
Als sich Nachbarsfrauen vor dem Haus versammeln, um den Geist des toten Kindes auszutreiben, sieht Sethe Menschenkind erneut in Gefahr, in die Sklaverei zu gelangen, und stürzt sich auf den ebenfalls anwesenden weißen Arbeitgeber Denvers; ein weiterer Mord kann jedoch von den Frauen verhindert werden. Menschenkind verschwindet spurlos, Sehte bleibt verzweifelt zurück. Doch sie erhält neuen Rückhalt durch die Gemeinde und das nochmalige Angebot Paul D.s, eine gemeinsame Zukunft mit ihm zu verbringen.
Aufbau: Morrison erzählt die Handlung nicht linear, sondern wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen. Der Roman setzt fast zwei Jahrzehnte nach dem Kindsmord ein und trägt das Geschehen zur Zeit der Sklaverei sowie die Kindstötung in Rückblenden nach.
In der Darstellung verschiedener Lebensläufe entwirft Morrison ein lebendiges Panorama der Zeit der Sklaverei und der Befreiung. Dabei vermeidet sie jegliche Polarisierung von Gut und Böse, wie sie etwa Harriet R Beecher Stowe in ihrem Roman Onkel Toms Hütte (1852) vornahm, und geht einer Heroisierung des Schicksals der Schwarzen bewusst aus dem Weg. In der Thematisierung des Kindsmords setzt sich Morrison außerdem mit der problematischen Übersteigerung der Mutterliebe auseinander.
Wirkung: Das Buch wurde zu einem der größten Erfolge der Autorin und 1988 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Jonathan Demme verfilmte den Roman 1998 mit Oprah Winfrey und Danny Glover in den Hauptrollen. S. D. / T. Sch. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. August 1999
Format: Broschiert
Eines gleich vorweg: "Menschenkind" ist keine einfache Lektüre. Es dauert, bis sich einem die Handlung des Buches erschließt, manches versteht man auch erst, wenn man "Menschenkind" ein zweites Mal liest. Dieses zweite Mal ist dann zumeist ein wenig befriedigender als das erste Mal, man sollte sich davon jedoch nicht abschrecken lassen und Toni Morrisons wohl bekanntesten Roman gar nicht erst lesen. Keinesfalls: ich sage nur, daß es von Mal zu Mal beseer wird, nicht daß es beim ersten Mal schlecht ist. "Menschenkind" ist ein Buch, wo sich die zweite Lektüre lohnt. "Menschenkind" zeichnet Charaktere, die alle darum kämpfen, nicht gänzlich an der Bürde der Erinnerung an die Sklaverei zu zerbrechen. Selbst diejenigen, die die Sklaverei nicht mehr selbst erlebt haben (Denver), haben schwer an diesem traurigen und schockierenden Kapitel amerikanischer Geschichte zu tragen. In "Menschenkind" geht es darum, wie die Opfer der Sklaverei den Balanceakt zwischen Verdrängung und Erinnerung vollbringen - oder auch nicht vollbringen. Die Erinnerung ist unbarmherzig permanent präsent und es geht darum, mit dieser Erinnerung umzugehen und trotzdem weiter zu leben. Toni Morrison verlangt viel von ihren Lesern: die Erzählperpektiven wechseln fortlaufend, Rückblenden treten unvermittelt auf, der Inhalt ist teilweise schockierend und grausam und dann taucht auch noch ein fleischgewordener Geist auf. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird ein unvergeßliches Buch lesen, an das er noch lange wird denken müssen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. August 2000
Format: Sondereinband
Toni Morrison schreibt ein Buch über eine schwarze Familie nach der Flucht aus der Sklaverei. Die Sklavin Sethe flüchtet hochschwanger von der Sweet Home Plantage zu ihrer freien Schwiegermutter Baby. Dort warten ihre drei Kinder auf sie. Eines dieser Kinder kommt jedoch auf tragische Weise ums Leben und verfolgt die verbleibende Familie als Geist. Jahre später versucht Paul, ebenfalls ein geflohener Sklave der Plantage, mit Sethe und ihrer Familie dem Spuk ein Ende zu bereiten. Doch im Verlauf kommen mehr und mehr Erinnerungen aus der Sklaverei wieder hoch und gefährden die Beziehung. Toni Morrison schreibt in einem recht eigenartigen Stil. Mit Zeitsprüngen und Personenwechseln unterbricht sie das erzählerische Kontinuum. Einige der Kapitel waren für mich völlig nichtssagend und verwirrend. Die Essenz aus dem Roman ist jedoch sehr bewegend. Der Preis der Freiheit wird dem Leser auf grausame Art und Weise vor Augen geführt. Lebenswille, Würde und materieller sowie moralischer Wert des Menschen werden hinterfragt. Im Verlauf der Geschichte verschwimmen die Grenzen zwischen Recht und Unrecht, zwischen Richtig und Falsch, zwischen Wahrheit und Trug. Liebe wird zu einem brutalen Element, rechtfertigt unaussprechliches. Und zurück bleibt ein erschütterter Leser, der sich fragt, wie es denn heute mit der Freiheit und der Würde aussieht, mit deren Preis. Und wozu Liebe befähigt und berechtigt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Januar 2000
Format: Broschiert
Dieses Buch fesselt nicht, dieses Buch macht keinen Mut, dieses Buch ist harte Lektüre und doch ist es eines der besten Bücher die ich je gelesen habe. "Menschenkind" ist wortgewaltig, denn Toni Morrisons Spezialität ist es durch bildreiche Aufzählungen Gefühle beim Leser zu erwecken. Gefühle des Entsetzens, der Freude, des Mitleids. Sie beschreibt Schwarze im Amerika des 19. Jahrhunderts die mit Sklaverei und Verachtung leben müssen, oder zumindest mit der schlimmen Erinnerung daran. Diese Erinnerung lässt die Menschen in diesem Buch langsam dahindämmern bis Menschenkind kommt und die sie zu sich selbst und zu einem harmonischen Miteinander führt. Das Schwere und manchmal Abschreckende (deshalb "nur" vier Sterne) ist, dass die Erinnerung dem Leser unzusammenhängend in vielen Bruchstücken vorgesetzt wird. Dass man viele Dinge erst versteht, wenn man den ganzen Roman gelesen hat führt dazu, dass man anfangs vieles einfach überliest, was sehr, sehr schade ist ! Deshalb mein einfacher Rat: zweimal lesen !!! Und dieses Buch ist es wert, dank großer Gefühle, Bilderflut und gewaltiger Sprache. Toni Morrison spricht zu uns. Sie spricht zu uns als Schwarze und sie spricht zu uns als Amerikanerin und sie spricht zu uns, und das ist das Wichtigste als Mensch, als Menschenkind... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarah F. TOP 500 REZENSENT am 31. Oktober 2010
Format: Sondereinband
Als ich mir damals beim Auspacken den Klappentext durchgelesen hatte, freute ich mich auf eine schöne, aber auch traurige Geschichte über die Zeiten der Sklaverei und die Flucht in ein neues Leben. Die Umsetzung hatte ich mir in diesem Fall ganz anders vorgestellt.

Die ersten Seiten fand ich noch etwas verwirrend. Zwar wusste ich durch den Klappentext, dass es sich ein Buch voller Rückblenden handelt. Ich hätte jedoch nicht damit gerechnet, mit so vielen Personen konfrontiert zu werden, die nur sehr kurz eingeführt werden. Ich empfand es einfach als zu kurz. Trotzdem war ich schnell im Geschehen und fand es nicht mehr ganz so verwirrend. Die Erinnerungen, welche mit jeder Seite immer deutlicher ans Tageslicht gebracht werden, sind bewegend, tragisch und können sogar die Tränen in die Augen treiben, so authentisch ist der Text geschrieben. Ich konnte alles vor meinem inneren Auge sehen und war von vielen Begebenheiten einfach nur bewegt.
Der Stil von Toni Morrison ist dessen ungeachtet sehr gewöhnungsbedürftig. Neben den ständigen Rückblenden, gibt es auch Personenwechsel, die eine kurze Eingewöhnungsphase benötigen. Dadurch aber dem Buch einen gewissen Reiz verleihen. Die vielen Wiederholungen empfand ich allerdings als störend. Nachdem ich zum Beispiel zum dritten Mal erfahren habe, dass die Sklaven sich an Kühen vergriffen haben, kam bei mir nur die Frage auf, warum ein solches Detail so häufig eingebracht wird. Zwar ist es relevant, um die Situation nachvollziehen zu können, aber auf dieser kurzen Textpassage ist es eher nervend.
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