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Menschenkind : Roman. [Broschiert] Unbekannter Einband – 1994


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Hamburg. Rowohlt Taschenbuch Verlag., (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B007OJ2SXC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 31. Januar 2011
Format: Taschenbuch
anspruchsvoll, düster, verwirrend, grausam, hart, eigenartig, undurchsichtig, rätselhaft, verschleiert, surreal, tiefsinnig, herausfordernd, unheimlich, erschütternd, sprachgewaltig, schockierend, all das wären die Worte, um ein wenig den Charakter dieses Buches zu beschreiben.

Die Nobel- und Pulitzerpreisträgerin, verarbeitet hier das Thema der Sklaverei, und die damit verbundenen Themen menschlicher Werte, wie Liebe, Mutterliebe, Würde, Verdrängung, Erinnerung, Schmerz, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Gefangenschaft und Befreiung, die damit verbundenen Leiderfahrungen und menschlichen Dramen, ein Roman der im 19. Jhd. handelt, den Leser bis an seine Grenzen und darüber hinaus fordert, dass man geneigt ist dabei wie verloren zu gehen, man blättert immer wieder zurück, fängt nochmal an, und dies immer wieder.

Kein Buch, dass man schnell lesen kann. Ein Buch das zwar von hohem literarischen Wert und seiner unglaublichen Sprache besticht, aber auch in einer Weise fordert, dass es beim Lesen schwerfällt, Toni Morrison noch zu folgen. Das Buch ist ihrem neuen Buch Gnade sehr ähnlich, welches im Frühjahr 2010 erschien. Es geht im die Frau die Leben schenkt, um Schwangerschaft und Kinder bekommen. Es geht um Kindesverlust. Morrison kreist in beiden Büchern, um das Thema der Mutterliebe, das oft im Kontext mit dem Verlust des Kindes steht. Dies immer wieder im Kontext zur Sklaverei und der damit verbundenen Tragik von Lebensverläufen, der damaligen Afroamerikanern.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarah F. TOP 500 REZENSENT am 31. Oktober 2010
Format: Sondereinband
Als ich mir damals beim Auspacken den Klappentext durchgelesen hatte, freute ich mich auf eine schöne, aber auch traurige Geschichte über die Zeiten der Sklaverei und die Flucht in ein neues Leben. Die Umsetzung hatte ich mir in diesem Fall ganz anders vorgestellt.

Die ersten Seiten fand ich noch etwas verwirrend. Zwar wusste ich durch den Klappentext, dass es sich ein Buch voller Rückblenden handelt. Ich hätte jedoch nicht damit gerechnet, mit so vielen Personen konfrontiert zu werden, die nur sehr kurz eingeführt werden. Ich empfand es einfach als zu kurz. Trotzdem war ich schnell im Geschehen und fand es nicht mehr ganz so verwirrend. Die Erinnerungen, welche mit jeder Seite immer deutlicher ans Tageslicht gebracht werden, sind bewegend, tragisch und können sogar die Tränen in die Augen treiben, so authentisch ist der Text geschrieben. Ich konnte alles vor meinem inneren Auge sehen und war von vielen Begebenheiten einfach nur bewegt.
Der Stil von Toni Morrison ist dessen ungeachtet sehr gewöhnungsbedürftig. Neben den ständigen Rückblenden, gibt es auch Personenwechsel, die eine kurze Eingewöhnungsphase benötigen. Dadurch aber dem Buch einen gewissen Reiz verleihen. Die vielen Wiederholungen empfand ich allerdings als störend. Nachdem ich zum Beispiel zum dritten Mal erfahren habe, dass die Sklaven sich an Kühen vergriffen haben, kam bei mir nur die Frage auf, warum ein solches Detail so häufig eingebracht wird. Zwar ist es relevant, um die Situation nachvollziehen zu können, aber auf dieser kurzen Textpassage ist es eher nervend.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. August 1999
Format: Broschiert
Eines gleich vorweg: "Menschenkind" ist keine einfache Lektüre. Es dauert, bis sich einem die Handlung des Buches erschließt, manches versteht man auch erst, wenn man "Menschenkind" ein zweites Mal liest. Dieses zweite Mal ist dann zumeist ein wenig befriedigender als das erste Mal, man sollte sich davon jedoch nicht abschrecken lassen und Toni Morrisons wohl bekanntesten Roman gar nicht erst lesen. Keinesfalls: ich sage nur, daß es von Mal zu Mal beseer wird, nicht daß es beim ersten Mal schlecht ist. "Menschenkind" ist ein Buch, wo sich die zweite Lektüre lohnt. "Menschenkind" zeichnet Charaktere, die alle darum kämpfen, nicht gänzlich an der Bürde der Erinnerung an die Sklaverei zu zerbrechen. Selbst diejenigen, die die Sklaverei nicht mehr selbst erlebt haben (Denver), haben schwer an diesem traurigen und schockierenden Kapitel amerikanischer Geschichte zu tragen. In "Menschenkind" geht es darum, wie die Opfer der Sklaverei den Balanceakt zwischen Verdrängung und Erinnerung vollbringen - oder auch nicht vollbringen. Die Erinnerung ist unbarmherzig permanent präsent und es geht darum, mit dieser Erinnerung umzugehen und trotzdem weiter zu leben. Toni Morrison verlangt viel von ihren Lesern: die Erzählperpektiven wechseln fortlaufend, Rückblenden treten unvermittelt auf, der Inhalt ist teilweise schockierend und grausam und dann taucht auch noch ein fleischgewordener Geist auf. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird ein unvergeßliches Buch lesen, an das er noch lange wird denken müssen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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