'Die Leute werden sich nicht in Bars und Hotels versammeln .....um ihnen die Daumen drücken. Mein Gott, nein! Sie wollen Sie krepieren sehen und werden alles daransetzen, uns dabei zu helfen wo sie nur können.' (Auszug Seite 45)
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Jahr 2025. Die Schere zwischen Arm und Reich kafft weit auseinander. In den Slums kämpfen viele ums überleben. Zum Kampf gegen den Hunger gibt es Vitamintabletten, keine Nahrung. Drogen sind allgegenwärtig und die Arbeitslosen sind kaum zu zählen. Sie sind Menschen zweiter Klasse.
Die Fernsehanstalten regieren das Land und ohne Free-Vee geht gar nichts. Shows, die sie Spiele nennen, in denen man um neue Dollar spielen kann. Beliebte Sendungen sind 'Tretmühle zum Reichtum' in denen Herzkranke Leute solange in der Tretmühle treten müssen bis sie umkippen und vielleicht sogar sterben, das wird in kauf genommen, dabei bekommen sie pro Minute einen bestimmten Geldbetrag.
Ja, man muss verzweifelt sein um da mitzumachen. So verzweifelt wie der 28 jährige Ben Richards. Seine 18 Monate alte Tochter hat eine schwere Lungenentzündung. Seine Frau und er können sich die Medikamente und Arztbehandlungen nicht leisten. Arbeit bekommt Richards keine und er will nicht, dass seine Frau sich prostituiert. Seine letzte Hoffnung an Geld zu kommen sind die Fernsehanstalten.
Er wird für das Spiel 'Menschenjagd' ausgesucht. Die Regeln?
Pro Stunde die er überlebt, wird seiner Frau Geld überwiesen. Er muss durch das ganze Land flüchten und jeder der ihn erkennt kann ihn Anzeigen und bekommt Geld dafür, oder töten, dafür gibt's noch mehr Bares. Als wäre das noch nicht genug jagen ihn auch professionelle Söldner. Alles natürlich fürs Fernsehen. Überlebt er 30 Tage, was bisher noch niemand geschafft hat, bekommt er 1 Billionen neue Dollar.
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Das Buch hat mich sehr begeistert. Richards ist ein überaus cleverer Kerl und sehr sympathisch, man leidet mit ihm und spürt die liebe zu seiner Familie. Die Spannung hat mich förmlich dazu gebracht, dass ich sogar beim holen einer Wasserflasche das Buch nicht aus der Hand legen konnte und es unterm gehen gelesen habe.
King schafft hier eine skrupellose und menschenverachtende Welt, die mich sehr schockiert hat. Menschen die dem Fernsehen alles glauben, die töten nur zur Belustigung der Massen. Sich am leid anderer erfreuen.
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Obwohl das Buch 1982 in Amerika erschien, ist das Thema keineswegs veraltet. So weit sind wir wohl von dieser Zukunftsvision nicht weg.
Eine sehr glaubhafte Dystopie, die wirklich sehr gelungen ist.