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Produktinformation
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Eines Tages jedoch stößt der Raumschiffkapitän Eli bei einem Erkundungsflug in den Plejaden auf einen Planeten, dessen gesamte Zivilisation von einer unbekannten, außerirdischen Rasse vernichtet wurde. Die Menschheit ist über die Grausamkeit des kosmischen Überfalls erschüttert, denn die Fremden scheinen nicht nur feindlich gesinnt, sondern auch den Menschen technisch überlegen zu sein. Eine Flotte von Sternenschiffen macht sich unverzüglich auf den Weg zum Perseus, um nach dem Heimatplaneten der Fremden zu suchen, die sich selbst die Zerstörer nennen. Noch wissen Eli und seine Freunde nicht, dass sie mit den Zerstörern den Feinden des Lebens überhaupt gegenübertreten und sie bis an die Grenzen ihres Könnens gehen müssen, um sie zu besiegen.
Für Generationen junger und alter Leser wurde Sergej Snegows Meisterwerk Menschen wie Götter -- seit seinem Erscheinen 1966 -- zu einem Einstieg in die Welt der Science-Fiction. Und noch immer ist die Faszination dieser "Space Opera", die längst zu einem Klassiker der russischen Fantastik geworden ist, ungebrochen. Von merkwürdigen Fabelwesen bewohnte Welten fordern die Fantasie des Lesers heraus, und die Schlacht der Menschheit gegen die feindliche Rasse der Zerstörer erreicht wahrhaft epische Ausmaße. Dennoch gelingt es dem Autor immer wieder, auch zum Nachdenken anzuregen und seiner Zukunftsutopie eine philosophische Dimension zu verleihen.
Für Snegow bleibt technische Entwicklung trotz allen Fortschrittsglaubens stets mit der Besinnung auf Menschlichkeit verbunden, mit der Übernahme von Verantwortung für die Auswirkungen menschlichen Handelns. Menschen wie Götter ist ein fesselndes Weltraumabenteuer mit Tiefgang, das nicht nur eingeschworene Science-Fiction-Fans unwiderstehlich in seinen Bann zu ziehen vermag. --Sara Schade -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Anhand einer kleinen Gruppe von raumreisenden Protagonisten führt Sergej Snegow seine Leser tiefer und tiefer in ein zunehmend phantastisches, mehr und mehr von unserer gewohnten Denk- und Lebensweise abweichendes Universum ein. Schon allein die Beschreibungen der Sonnensysteme, Planeten, Monde, ja selbst der leeren Räume zwischen all den Himmelskörpern in all ihrer Farbigkeit, ihrem immensen Variantenreichtum an Formen und Strukturen machen das Buch lesenswert; sie übersteigen das Gros selbst moderner SF-Verfilmungen in visueller Hinsicht bei Weitem.
Snegow lässt seine Figuren auf immer neue, oft existenzbedrohende Probleme stoßen, an denen sie schier scheitern, die sie dann doch - auf für die Leser erfreulich unerwartete Weise - meistern, an denen sie technisch reifen, für deren Lösung sie aber auch ethisch nicht-triviale Entscheidungen fällen müssen, und gerade dadurch gewinnt das Buch an Bedeutung, war und bleibt stets aktuell: es nimmt die Leser mit hinein in die Entscheidungsprozesse, hinterfragt, zeigt Risiken und Folgen des ungezügelten Einsatzes von hochinvasiver Technologie, ohne moralinsauer zu zeigefingern.
Snegow fächert ein technisch weitentwickeltes und astrophysikalisch erstaunlich korrekt betrachtetes Universum vor uns auf - man bedenke, dass der Roman 1966 erschien, also bevor Menschen den ersten nicht von einer Atmosphäre getrübten Blick auf die Sterne werfen konnten! -, das trotz der enormen Errungenschaften der vorgestellten Spezies weder unglaubwürdig noch unmöglich erscheint (obwohl Snegow die technische und gesellschaftliche Entwicklung der Menschheit nicht unwesentlich auf einen friedlichen Sieg des kommunistischen Systems aufbaut; man wird ihn diese von der Geschichte zumindest vorläufig widerlegte Tatsache gerne verzeihen). Seine astrophysikalischen Kenntnisse fließen genauso leicht in den Stoff ein wie seine erfreulich klaren, zugleich aber von unnötigen Details freien Vorstellungen der technischen Möglichkeiten der jeweiligen Lebensformen; all dies gelingt ihm, ohne Gefahr zu laufen, ein Lehrbuch der Physik und Technik des 26. Jahrhunderts zu schreiben.
Ebenso stimmig präsentiert der Autor eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Spezies - er weicht dankenswert weit vom üblichen, meist viel zu humanoiden Standard-Alien ab -, deren jeweilige Existenzbedingungen glaubwürdig nachvollziehbar, fast zwingend logisch, zu jeweils stark divergenten Denkweisen, Gesellschaftsstrukturen und Technologien führen. Ein Gutteil der Spannung in allen drei aufeinander direkt aufbauenden Teilen des Buches entsteht durch das Aufeinanderprallen der verschiedenen Technologien und Verhaltensstrategien, speziell dann, wenn mehrere Spezies in kriegerische Auseinandersetzungen geraten. Und über allem spannt Snegow fast mühelos den Bogen der Entwicklung seiner Protagonisten vom technisch sehr Weiten zum technisch noch etwas Weiteren, zugleich aber vom menschheitszentriert-selbstvergessenen zum welt(-all)-offen verantwortungsbefähigten Dasein - ein erfreuliches, spannendes, visionäres, packendes, ... schlicht: ein absolut lesenswertes Buch!
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