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Menschen wie Götter
 
 
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Menschen wie Götter [Taschenbuch]

Sergej Snegow , Heinz Kübart
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2003 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 634 Seiten
  • Verlag: Das Neue Berlin; Auflage: Neuausg. (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3360008383
  • ISBN-13: 978-3360008381
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 12,2 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 656.427 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sergej A. Snegov
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Menschen der fernen Zukunft greifen nach den Sternen. Mit Hilfe gewaltiger Raumschiffe durchpflügen sie das Weltall, erforschen fremde Planeten und schließen Freundschaft mit außerirdischen Zivilisationen. Sie erschaffen neue Welten aus dem Nichts und verwandeln ungastliche Steinwüsten in blühende Paradiese. Kurz -- sie verfügen dank ihrer fortgeschrittenen Technologie über all jene Fähigkeiten, die in grauer Vorzeit nur den Göttern zugeschrieben wurden.

Eines Tages jedoch stößt der Raumschiffkapitän Eli bei einem Erkundungsflug in den Plejaden auf einen Planeten, dessen gesamte Zivilisation von einer unbekannten, außerirdischen Rasse vernichtet wurde. Die Menschheit ist über die Grausamkeit des kosmischen Überfalls erschüttert, denn die Fremden scheinen nicht nur feindlich gesinnt, sondern auch den Menschen technisch überlegen zu sein. Eine Flotte von Sternenschiffen macht sich unverzüglich auf den Weg zum Perseus, um nach dem Heimatplaneten der Fremden zu suchen, die sich selbst die Zerstörer nennen. Noch wissen Eli und seine Freunde nicht, dass sie mit den Zerstörern den Feinden des Lebens überhaupt gegenübertreten und sie bis an die Grenzen ihres Könnens gehen müssen, um sie zu besiegen.

Für Generationen junger und alter Leser wurde Sergej Snegows Meisterwerk Menschen wie Götter -- seit seinem Erscheinen 1966 -- zu einem Einstieg in die Welt der Science-Fiction. Und noch immer ist die Faszination dieser "Space Opera", die längst zu einem Klassiker der russischen Fantastik geworden ist, ungebrochen. Von merkwürdigen Fabelwesen bewohnte Welten fordern die Fantasie des Lesers heraus, und die Schlacht der Menschheit gegen die feindliche Rasse der Zerstörer erreicht wahrhaft epische Ausmaße. Dennoch gelingt es dem Autor immer wieder, auch zum Nachdenken anzuregen und seiner Zukunftsutopie eine philosophische Dimension zu verleihen.

Für Snegow bleibt technische Entwicklung trotz allen Fortschrittsglaubens stets mit der Besinnung auf Menschlichkeit verbunden, mit der Übernahme von Verantwortung für die Auswirkungen menschlichen Handelns. Menschen wie Götter ist ein fesselndes Weltraumabenteuer mit Tiefgang, das nicht nur eingeschworene Science-Fiction-Fans unwiderstehlich in seinen Bann zu ziehen vermag. --Sara Schade

Kurzbeschreibung

In Ferne, unheimliche Welten mit unglaublichen Wesen und kühnen Experimenten führt dieses Kultbuch für SF-Fans. Es enthält alle Elemente einer packenden Vision. Der Roman "Menschen wie Götter" besteht aus drei Büchern: "Die Fahrt des Sternenpflugs", "Die Invasion auf dem Perseus" und "Der Ring der Grenzzeit".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Als ich dieses Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich ungefähr 12 oder 13 (bin jetzt 37). Ich hatte es in unserer kleinen Stadtbezirksbibliothek aufgestöbert, aufgeschlagen ... und bin dann zwei Stunden in der Ecke auf einem Stuhl sitzengeblieben, außerstande, es wieder aus der Hand zu legen. Meine Mutter hat mich schließlich abgeholt, weil sie sich Sorgen gemacht hat. Ich denke, das sagt schon sehr viel über die Qualität dieses drei Romane umfassenden Buches. Inzwischen habe ich das Buch (nicht in der hier angebotenen Ausgabe, sondern als DDR-Erscheinung) vielleicht ein dutzend Mal gelesen, ohne daß es mir auch nur ein einziges Mal langweilig geworden wäre. Der Bogen, den die Romane spannen, ist episch und zeigt die Menschheit als raumfahrende Rasse, die vermeintlich keinen Beschränkungen mehr unterworfen ist. Auf einer der großen Entdeckungsreisen werden die Menschen unbeabsichtigt in den Krieg zwischen den Galakten und den Zerstörern hineingezogen, zwei anfangs schier übernatürlich erscheinenden Rassen. Die Menschheit muß sich auf die richtige Seite stellen und zeigt dabei Größe. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird in den ersten zwei Bänden erzählt, wie die Menschen zusammen mit den Galakten gegen die Zerstörer in die Schlacht ziehen und wie der Kampf schließlich ausgeht. Im dritten Roman begeben sich Lebewesen aller Rassen auf eine gefährliche Expedition in den Kern der Galaxis, wo eine noch weit mächtigere Zivilisation vermutet wird. Sie treffen auf einen Raum und eine Zeit, in dem alles den bekannten Gesetzen Hohn zu sprechen scheint und geraten schließlich in eine Falle, aus der sie nicht mehr glauben entrinnen zu können. Das Buch ist schlicht großartig, fordert dem Leser aber vor allem im letzten Teil einiges an Abstraktionsvermögen ab. Wer darin aber einmal versunken ist, kommt nicht wieder los. Das schlimmste ist, hat man die letzte Seite umgeblättert, kommt einem die reale Welt ganz schnöde vor.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
   
Den einzigen Wermutstropfen gleich vorweg: zumindest in der mir vorliegenden 3. Ausgabe, ISBN 3-360-00838-3, stößt man auf etliche Erfassungs-, Scan- oder Tippfehler; da der gut lesbar gesetzte Text ansonsten angenehmerweise nicht von der Rechtschreib- und Orthographie-‚Reform' verunstaltet ist, vor allem jedoch wegen der inhaltlichen Qualität des Buches, kann man darüber leicht hinwegsehen.

Anhand einer kleinen Gruppe von raumreisenden Protagonisten führt Sergej Snegow seine Leser tiefer und tiefer in ein zunehmend phantastisches, mehr und mehr von unserer gewohnten Denk- und Lebensweise abweichendes Universum ein. Schon allein die Beschreibungen der Sonnensysteme, Planeten, Monde, ja selbst der leeren Räume zwischen all den Himmelskörpern in all ihrer Farbigkeit, ihrem immensen Variantenreichtum an Formen und Strukturen machen das Buch lesenswert; sie übersteigen das Gros selbst moderner SF-Verfilmungen in visueller Hinsicht bei Weitem.

Snegow lässt seine Figuren auf immer neue, oft existenzbedrohende Probleme stoßen, an denen sie schier scheitern, die sie dann doch - auf für die Leser erfreulich unerwartete Weise - meistern, an denen sie technisch reifen, für deren Lösung sie aber auch ethisch nicht-triviale Entscheidungen fällen müssen, und gerade dadurch gewinnt das Buch an Bedeutung, war und bleibt stets aktuell: es nimmt die Leser mit hinein in die Entscheidungsprozesse, hinterfragt, zeigt Risiken und Folgen des ungezügelten Einsatzes von hochinvasiver Technologie, ohne moralinsauer zu zeigefingern.

Snegow fächert ein technisch weitentwickeltes und astrophysikalisch erstaunlich korrekt betrachtetes Universum vor uns auf - man bedenke, dass der Roman 1966 erschien, also bevor Menschen den ersten nicht von einer Atmosphäre getrübten Blick auf die Sterne werfen konnten! -, das trotz der enormen Errungenschaften der vorgestellten Spezies weder unglaubwürdig noch unmöglich erscheint (obwohl Snegow die technische und gesellschaftliche Entwicklung der Menschheit nicht unwesentlich auf einen friedlichen Sieg des kommunistischen Systems aufbaut; man wird ihn diese von der Geschichte zumindest vorläufig widerlegte Tatsache gerne verzeihen). Seine astrophysikalischen Kenntnisse fließen genauso leicht in den Stoff ein wie seine erfreulich klaren, zugleich aber von unnötigen Details freien Vorstellungen der technischen Möglichkeiten der jeweiligen Lebensformen; all dies gelingt ihm, ohne Gefahr zu laufen, ein Lehrbuch der Physik und Technik des 26. Jahrhunderts zu schreiben.

Ebenso stimmig präsentiert der Autor eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Spezies - er weicht dankenswert weit vom üblichen, meist viel zu humanoiden Standard-Alien ab -, deren jeweilige Existenzbedingungen glaubwürdig nachvollziehbar, fast zwingend logisch, zu jeweils stark divergenten Denkweisen, Gesellschaftsstrukturen und Technologien führen. Ein Gutteil der Spannung in allen drei aufeinander direkt aufbauenden Teilen des Buches entsteht durch das Aufeinanderprallen der verschiedenen Technologien und Verhaltensstrategien, speziell dann, wenn mehrere Spezies in kriegerische Auseinandersetzungen geraten. Und über allem spannt Snegow fast mühelos den Bogen der Entwicklung seiner Protagonisten vom technisch sehr Weiten zum technisch noch etwas Weiteren, zugleich aber vom menschheitszentriert-selbstvergessenen zum welt(-all)-offen verantwortungsbefähigten Dasein - ein erfreuliches, spannendes, visionäres, packendes, ... schlicht: ein absolut lesenswertes Buch!

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
das Buch der Bücher!! 1. September 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem Buch schloß ich das erste Mal Bekanntschaft mit der Sci-Fi-Liteatur. Daraus entwickelte sich eine bis heute anhaltende Faszination für dieses Genre.Schon deshalb bin ich Snegov dankbar für dieses Buch. Manch einer betrachtet es als "blödes Machwerk" bedenkt man aber in was für einer Zeit es entstand, möchte ich es als "fortschrittlichesMachwerk" bezeichnen.Manch einem Leser von heute wird es vielleicht zu langweilig erscheinen , ich bin der Meinung, er liest es nicht aufmerksam genug. In Diskussionen Über SCI-FI habe ich es gern als "STAR-WARS des Ostens" bezeichnet. Die Parallelen sind unübersehbar und machen es auch für junge Leser von Heute lesenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Etwas sehr naiv
Vorweg, man merkt dem Roman sein Alter an. Er erschien zwischen 1966-1977 (mehrere Teile) und hat das Problem was eigentlich alle Romane aus dieser Zeit haben, er ist stellenweise... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Schinkenpizza veröffentlicht
Quallvoll, Naiv, kein SF eher m Bereich Fantasy Roman anzusiedeln
Ich Zitiere hier eine Rezension von einem Leser von 2004 die meine Ansicht bis auf eine gelöschte Passage wiedergibt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von S.Gatzke veröffentlicht
Einfach Spitze
Nach den Erläuterungen der anderen möchte ich nicht auf die Handlung eingehen, ich könnte nichts Neues sagen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Knut Wenzel veröffentlicht
Ein Blick in die Zukunft...
Solides Buch mit Stärken und Schwächen. An manchen Stellen lässt die Spannung nach und an anderen ist es zu langatmig. Trotzdem lesenswert!
Vor 2 Monaten von Schreib_nah veröffentlicht
Genial positive Vision
ich war überrascht wie herausragend dieses vor 40 Jahren geschriebene Buch ist. Das beste daran ist, dass es keine wirklich bösen Menschen und Alliens gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Thomas Sura veröffentlicht
Genialer Sci-Fi-Roman
Das Buch kenne ich schon aus meiner Jugendzeit.Es fasziniert mich immer wieder.Was für eine Vision!Mit diesem Buch nahm man "Stawars"vorweg. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von gaja veröffentlicht
Ein Klassiker !
Ich fass mich kurz: Viel Science, viel Fiction! Stellenweise ein wenig altbacken, aber das Buch wurde auch nicht erst vor zwei Monaten geschrieben :)

Absolut spannend... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Torch veröffentlicht
...wie Götter so märchenhaft
absolut lesenswert, auch und gerade aus literaturwissenschaftlichem Interesse: russische und "alte" Science-Fiction ist im Westen leider noch ziemlich unbekannt, "Menschen wie... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Gliem Cornelia veröffentlicht
Sicherlich ein Meilenstein aber Geschichte schwächelt etwas
Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben ist gar nicht so einfach, da man das Alter des Buchs und den Kontext des Autors mit einbeziehen muss. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von t.s. veröffentlicht
Holzschnittartige Naivität.
Es ist dem Autor nicht gelungen, mir die Protagonisten oder die Handlung irgendwie näher zu bringen. Ja, klar, das kann natürlich auch an mir liegen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Dirk Leyendecker veröffentlicht
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