»Menschen wie Götter« ist der berühmteste russische Science-Fiction-Roman aller Zeiten.
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Eines Tages jedoch stößt der Raumschiffkapitän Eli bei einem Erkundungsflug in den Plejaden auf einen Planeten, dessen gesamte Zivilisation von einer unbekannten, außerirdischen Rasse vernichtet wurde. Die Menschheit ist über die Grausamkeit des kosmischen Überfalls erschüttert, denn die Fremden scheinen nicht nur feindlich gesinnt, sondern auch den Menschen technisch überlegen zu sein. Eine Flotte von Sternenschiffen macht sich unverzüglich auf den Weg zum Perseus, um nach dem Heimatplaneten der Fremden zu suchen, die sich selbst die Zerstörer nennen. Noch wissen Eli und seine Freunde nicht, dass sie mit den Zerstörern den Feinden des Lebens überhaupt gegenübertreten und sie bis an die Grenzen ihres Könnens gehen müssen, um sie zu besiegen.
Für Generationen junger und alter Leser wurde Sergej Snegows Meisterwerk Menschen wie Götter -- seit seinem Erscheinen 1966 -- zu einem Einstieg in die Welt der Science-Fiction. Und noch immer ist die Faszination dieser "Space Opera", die längst zu einem Klassiker der russischen Fantastik geworden ist, ungebrochen. Von merkwürdigen Fabelwesen bewohnte Welten fordern die Fantasie des Lesers heraus, und die Schlacht der Menschheit gegen die feindliche Rasse der Zerstörer erreicht wahrhaft epische Ausmaße. Dennoch gelingt es dem Autor immer wieder, auch zum Nachdenken anzuregen und seiner Zukunftsutopie eine philosophische Dimension zu verleihen.
Für Snegow bleibt technische Entwicklung trotz allen Fortschrittsglaubens stets mit der Besinnung auf Menschlichkeit verbunden, mit der Übernahme von Verantwortung für die Auswirkungen menschlichen Handelns. Menschen wie Götter ist ein fesselndes Weltraumabenteuer mit Tiefgang, das nicht nur eingeschworene Science-Fiction-Fans unwiderstehlich in seinen Bann zu ziehen vermag. --Sara Schade
Klaus Witzenhausen
Für mich steht dieses Buch am Anfang einer "Leserkariere", die mittlerweile unser Haus (Bücher brauchen halt hren Platz) sprengt). Ich habe noch das Original aus den 70er Jahren und dieses Buch hat einen Ehrenplatz in meiner Bibliothek.
Von Anfang bis Ende ist dieses Buch einfach unglaublich. Sicherlich ist die Erzählweise nicht Stand der Dinge der heutigen Zeit (und schon gar nicht Perry-Rhodan-like, wie ich hier auch in einer Rezession gelesen habe: Hallo? schon einmal PR richtig gelesen?... anscheinend nicht, oder nicht mehr?).
MWG ist Space-Opera Pur. Vergesst einfach das Alter und die Herkunft dieses Buches. Lehnt euch zurück, nehmt einen tiefen Schluck von irgendwas (Tee, Kaffee, Wein, Bier....) und taucht ein in die Tiefen dieser Geschichte.
Inhaltlich will ich hier auch gar nicht über MWG berichten; dies tun bereits die Seiten von Amazon und Co. Aber wenn man die Rezessionen hier liest, scheint es "echte" Fans und - sagen wir es einmal so - "Nicht-Fans" zu geben. Das Buch scheint sehr kontroverse Ansichten hervorzurufen. Den "Nicht-Fans" sei bitte verdeutlicht, dass Snegow diese Geschichte in den 60er Jahren geschrieben hat und man einige Handlungen der Hauptpersonen entweder als gegeben hinnehmen oder aber als zeitlich bezogen akzeptieren sollte. Bringt man dieses minimale geschichtliche Verständnis mit, tut das Alter des Romans keinerlei Abbruch an der Genialität des Selben: eintauchen und wohlfühlen! Wie bei einem guten Wein oder einer schönen Balade.
Entscheiden muß Schlußentlich der geneigte Leser selbst; ich für meinen Teil habe bereits seit ca.
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