Die BBC hat wieder eine neue Doku-Serie auf den Markt gebracht. Wir kennen "Dinosaurier - Im Reich der Giganten", "Die Erben der Saurier" und "Im Reich der Urmenschen". Mit Computeranimationen, lassen die Macher dieser Serien diese untergegangene Welt zumindest auf dem Bildschirm neu entstehen. Diese Serien sind unterhaltsam, aber immer an den Tatsachen und am modernsten Stand der Wissenschaft orientiert. Somit wird einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was oftmals nur einigen Spezialisten und Wissenschaftlern bekannt ist. Mit "Menschen gegen Monster" legt die BBC einen weiteren interessanten Gesichtspunkt unserer Vorgeschichte dar.
In dieser neuen Serie wird der Weg des modernen Menschen in die letzten unberührten Gefilde (Amerika und Australien) geschildert.
Dieser Schritt vollzog sich innerhalb der letzten 60.000 bis 10.000 Jahre. Innerhalb der Evolutionsgeschichte eigentlich nur ein Lidschlag. Doch gerade der Mensch hat mit seinem Betreten dieser neuen Welten einen Kollaps ausgelößt, dem viele Tierarten unwiederbringlich zum Opfer fielen.
In Amerika gab es zu Beginn der Überquerung der Landbrücke von Asien aus noch zahlreiche Mammutarten, Silberlöwen, Riesenhirsche usw. Sie alle schwanden mit der Besiedelung des Raumes durch den Menschen nach und nach weg.
Besonders drastisch in Australien und Neuseeland. In Australien gab es Riesen-Wombats und Riesen-Warane, sie starben schon nach kurzer Zeit aus. In Neuseeland hingeben, hatte die Natur ein besonderes Experiment gestartet. Bis auf einige Fledermäuse, gab es keine Landsäugetiere. So konnte sich eine einmalige Vogelwelt entwickeln. So gab es z.B. den Moa, einen riesigen flugunfähigen Vogel, der so intensiv gejagt wurde, dass keine hundert Jahre später, der Bestand dieser Art dramatisch dezimiert wurde. Mit dem Verschwinden dieser Art ging auch das Aussterben anderer Arten einher, die in ökologischer Abhängigkeit zu dem Moa standen.
Besonders Brandrodungen hatten nachhaltigen Einfluss auf die Populationen der Arten. Wälder verschwanden und es entstanden Grassteppen und -savannen. Viele Arten konnten sich nicht schnell genug dieser Entwicklung anpassen und starben aus.
Dieser Film zeigt wie der Mensch massiv in die Natur eingegriffen hat und zum Todbringer vieler Arten wurde. Somit will dieser Film auch eine Brücke in die Gegenwart schlagen. Man rechnet damit, dass in weiteren tausend Jahren, die Anzahl der Säugetierarten sich um die Hälfte verringert hat... auch durch Hinzutun des Menschen.