Was meint man von diesem Buch, das die Essays einer großen Denkerin enthält? Mehr noch die Essays der wahrscheinlich größten und wichtigsten deutschen Denkerin schlechthin?
Was sagt man, von diesem Buch in dem sie ihre Meinungen und Ansichten zu so unterschiedlichen Gestalten wie Randall Jarell (den hier ja kaum einer noch kennt) und Rosa Luxemburg, Bert Brecht, W.H. Auden, Walter Benjamin und Isaak Denisen (besser bekannt als Karen Blixen), einem Herman Broch, Martin Heidegger und Karl Jaspers einander gegenüberstellt?
Was hält man von diesem Buch, in dem Hannah Arendt der menschlichen und moralischen Unzuverlässigkeit der Dichter gleich mehrfach - Nein, keine langstielige Rose - aber eine raue, allzu oft sogar überscharfe Lanze bricht?
Nun - was?
Wer wäre ich Euch zu sagen, was ihr davon zu halten, zu glauben und zu denken hättet?
Mir, dem Rezensenten kommt in diesem Fall nur eines zu: Euch allen, die ihr über dieses Buch des "Mädchens aus der Fremde" stolpert, nicht zu raten, wohl aber zu wünschen, dass ihr es lest!