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Menschen, Göttern gleich: Roman
 
 
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Menschen, Göttern gleich: Roman [Gebundene Ausgabe]

Herbert G. Wells
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 295 Seiten
  • Verlag: Zsolnay (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552045090
  • ISBN-13: 978-3552045095
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,5 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 993.904 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Herbert G. Wells
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Traum von der vollkommenen Welt wird auf dem Planeten Utopia, wo »Menschen Göttern gleich« leben, auf die Probe gestellt.

Mr. Barnstaple ist ein von der Arbeit geplagter, aber umgänglicher Provinzjournalist, der von einer Welt ohne Armut träumt. Von außerirdischen Wissenschaftlern wird er auf den Planeten Utopia versetzt. In einer idealen Welt, in Freiheit und Schönheit, leben dort ›Menschen Göttern gleich‹. Auch dieser Friede ist allerdings bedroht: Mit Barnstaple gelangt eine Reisegruppe der englischen Upper Class nach Utopia, die sich sogleich daranmacht, die allzu freien Sitten der Gastgeber zu regulieren und eine irdische Ordnung zu befestigen.

Ein Feuerwerk komischer Szenen führt vor Augen, dass der älteste Menschheitstraum - eine bessere Welt - gemäß einer verflixten inneren Logik rückgängig gemacht werden muss, sobald er sich erfüllt hat. Offensichtlich scheint es des Menschen Schicksal, dass das wirkliche Neuartige, Andere und Perfekte kaum ertragen werden kann. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

H(erbert) G(eorge) Wells wurde am 21.9.1866 in Bromley/Kent geboren und starb am 13.8.1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller.

Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science-fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Auch in diesem Roman verfolgt H.G. Wells diesen einen roten Faden, der sich durch alle seine Bücher zieht. Und zwar versucht er dem Leser zu vermitteln, daß alte Menschheitsträume, sobald sie einmal erfüllt sind, so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden wollen.

Ein von der Arbeit geplagter Mann reist mit seinem Auto auf der Landstraße entlang, bis er ins Schleudern kommt und sich in einer anderen, viel schöneren Welt befindet. Genauso geht es zwei weiteren Autos, in denen sich ein Mann des Militärs, einer der Regierung, ein Priester und 2 Frauen befinden. Nachdem die erste Verwunderung über die neue Welt, in der sie sich befinden - in der alles so schön ist, die Menschen wie die Pflanzen - überwunden ist, machen sie sich auf den Weg diese Welt zu erkunden und treffen auf ein Volk, deren Erscheinung und Organisation völlig neuartig und ungewohnt ist...

Es folgen Beschreibungen, wie sich unsere Reisenden in dieser neuen Welt zurechtfinden und heisse Debatten darüber, welche Welt denn nun die bessere sei, da die neuartigen Geschöpfe behaupten, eine Zeit, aus der unsere Reisenden stammen, hätte es in jener Welt auch schon einmal gegeben. Das wäre die "Zeit der Verwirrung" gewesen und zum Glück seit Jahrtausenden überwunden.

Besonders interessant dabei sind die Stellungen, die die verschiedenen Reisenden im Bezug auf ihren Beruf vertreten.

Neben den faszinierenden Gedankenspielen, die Wells hier aufstellt, ist es einfach interessant, spannend und lustig zugleich zu sehen, wohin unsere Gesellschaft kommen kann, wenn alles so läuft, wie es sich die Menschheit im günstigsten Fall vorstellt.

Es ist ein Roman zum Denken, zum Lachen, Grübeln und vor allem zum Verständnis, daß nicht alles Gold ist was glänzt und man niemals erstreben sollte von jetzt auf gleich in eine "perfekte Welt" zu gelangen.

Alles in allem nicht gerade der Beste Roman von Wells, jedoch trotzdem gut und auf jeden Fall lesenswert!

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Utopia 23. Juli 2005
Format:Taschenbuch
Die Menschen eines Parallel-Universums, dass dem unseren etwa 3000 Jahre voraus ist, haben durch gezielte Erziehung und Auslese die Dummheit, den Neid, die Eifersucht, die Lügen - kurzum alle Laster des menschlichen Wesens - ausgeschaltet und ein quasi kommunistisches System aufgebaut, in dem sich alle Menschen grundsätzlich gleichen. Klassen gibt es keine mehr, durch die Friedfertigkeit und Vernunft des Einzelnen sind Regierungen überflüssig geworden und jeder Mensch strebt nur nach Wissen und Fortschritt, aber in der Gemeinschaft.

Sehr interessante (und durch den philosophischen Hintergrund manchmal leider etwas ausschweifende und langatmige) Geschichte, die keineswegs eine blinde Hetze gegen unser System oder eine träumerische Verherrlichung des Kommunismus darstellt, sondern ganz einfach eine wirkliche wortwörtliche Utopie ist, die durch die Beschreibung des von der Erde des 20. Jahrhunderts stammenden Protagonisten erst unsere Mißstände und die Auswirkungen auf den Menschen deutlich macht, gleichzeitig aber auch Utopia nicht unkritisch gegenüber ist.

Ein Werk, dass zum Nachdenken anregt und trotz seines Alters (entstanden 1922) aktuell ist.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Philosophische Exkursion 7. November 2006
Von Henne
Format:Taschenbuch
Den Zahn der Zeit merkt man H.G.Wells Roman schon etwas an. Keine Computer gibt es in der Zukunft, dafür eine stilistisch eigentümliche Art der Hochkultur. Und die prall auf eine noch eigentümlichere eingestaubte Gesellschaft des Frühen 20. Jahrhunderts. Den Leser muss es trotzdem nicht stören das man sich teilweise nicht mit den Handlungen der Charaktere identifizieren kann. "Menschen, Göttern gleich" ist ein schönes Werk, das zum nachdenken über die Gesellschaft und den Sinn des Lebens anregt. Was macht der Mensch denn, wenn er alles erreicht hat?

Ein indirektes Lob für den Kommunismus. Soziologie für Anfänger und Fortgeschrittene. Dazu eine Hand voll Philosophie und fertig ist ein grundsolider Roman, der die grauen Zellen zum rotieren bringt. Schön das Wells auch hier mit diesem Werk nach mehreren Jahrzehnten nicht seine Wirkung verloren hat.
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bemerkenswerte futuristische Gedankenansätze
Ein mit sich und seinem Leben unzufriedener Journalist (Mr. Barnstaple) sowie eine kleine Reisegruppe gelangen durch ein Experiment in ein Paralleluniversum: Utopia - eine bessere,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Reta Keffmirs veröffentlicht
Eines der besten Bücher von Wells
Für mich eines der besten Bücher von Wells. Wieder einmal muss man sich wundern, wie viel der heutigen Möglichkeiten er damals schon erahnt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Sven Dienstbach veröffentlicht
Anders als erwartet und trotzdem ein MUSS
Alfred Barnstaple, gerade auf dem Weg in den wohl verdienten Urlaub, landet, mit einem knappen Dutzend weiterer Erwachsener, in der Welt/Dimension der Utopen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2009 von chrisp
Auf dem Grad der Zeitmauer
"Utopia ist das Eldorado der Glaubensfreiheit, um
nicht zu sagen: das Pantheon aller guten Götter."
(Ernst Bloch)

"Mr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2009 von kpoac
Absolut beissend!
...kommt dieses Werk von H.G. Wells daher, und zwar beissend gegen die Zu- und Missstände unserer (bzw. seiner) Zeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2009 von N. Ehrentreich
Ein altes Buch - wieder aktuell
Ein ziemlich gestresster Journalist gerät auf einer Straße in England ins Schleudern und wird dadurch in eine Parallelwelt versetzt. Ihm folgen zwei weitere Autos. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2007 von Christian von Montfort
Wären wir bereit für ein Utopia, wenn es eines gäbe ?
Durch ein schief gegangenes Experiment der Utopen, findet sich eine Gruppe Erdlinge plötzlich auf deren Planeten wieder. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2007 von Uwe S.
da will man immer mehr von lesen
als ich anfing dieses buch zu lesen war ich gespannt darauf zu erfahren, was sich hinter diesem titel verbirgt. Lesen Sie weiter...
Am 26. Februar 2006 veröffentlicht
Vom Paradies zum Horror ...
Dieses Buch beschäftigt sich eingehend mit der utopen Vorstellung eines Paradieses.
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Veröffentlicht am 4. Mai 2005 von Bernhard Hochainer
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