Auch in diesem Roman verfolgt H.G. Wells diesen einen roten Faden, der sich durch alle seine Bücher zieht. Und zwar versucht er dem Leser zu vermitteln, daß alte Menschheitsträume, sobald sie einmal erfüllt sind, so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden wollen.
Ein von der Arbeit geplagter Mann reist mit seinem Auto auf der Landstraße entlang, bis er ins Schleudern kommt und sich in einer anderen, viel schöneren Welt befindet. Genauso geht es zwei weiteren Autos, in denen sich ein Mann des Militärs, einer der Regierung, ein Priester und 2 Frauen befinden. Nachdem die erste Verwunderung über die neue Welt, in der sie sich befinden - in der alles so schön ist, die Menschen wie die Pflanzen - überwunden ist, machen sie sich auf den Weg diese Welt zu erkunden und treffen auf ein Volk, deren Erscheinung und Organisation völlig neuartig und ungewohnt ist...
Es folgen Beschreibungen, wie sich unsere Reisenden in dieser neuen Welt zurechtfinden und heisse Debatten darüber, welche Welt denn nun die bessere sei, da die neuartigen Geschöpfe behaupten, eine Zeit, aus der unsere Reisenden stammen, hätte es in jener Welt auch schon einmal gegeben. Das wäre die "Zeit der Verwirrung" gewesen und zum Glück seit Jahrtausenden überwunden.
Besonders interessant dabei sind die Stellungen, die die verschiedenen Reisenden im Bezug auf ihren Beruf vertreten.
Neben den faszinierenden Gedankenspielen, die Wells hier aufstellt, ist es einfach interessant, spannend und lustig zugleich zu sehen, wohin unsere Gesellschaft kommen kann, wenn alles so läuft, wie es sich die Menschheit im günstigsten Fall vorstellt.
Es ist ein Roman zum Denken, zum Lachen, Grübeln und vor allem zum Verständnis, daß nicht alles Gold ist was glänzt und man niemals erstreben sollte von jetzt auf gleich in eine "perfekte Welt" zu gelangen.
Alles in allem nicht gerade der Beste Roman von Wells, jedoch trotzdem gut und auf jeden Fall lesenswert!